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Ensor-Haus | ||||
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| Ort | Vlaanderenstraat, Ostende | |||
| Koordinaten | 51° 14′ N, 2° 55′ O | |||
| Thema | Das Zuhause von James Ensor von 1917 bis 1949 | |||
| Eröffnungsdatum | 1952 | |||
| Webseite | ||||
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Es Ensor-Haus ist das haus wo James Ensor (1860-1949) lebte und arbeitete zusammen mit seinem treuen Hausdiener August Van Yper von 1917 bis zu seinem Tod. Ensor erbte das Anwesen von seinem Onkel Leopold Haegheman und seiner Tante Pauline Dewinter, die einen Muschel- und Souvenirladen betrieb. Das Haus liegt in der Vlaanderenstraat in Ostende, in der Verlängerung der Kapellestraat. Zuvor hatte Ensor im Elternhaus an der Ecke Vlaanderenstraat und Van Iseghemlaan gewohnt.
Geschichte
1952 wurde das Gebäude von den „Friends of James Ensor“ als Museum eingerichtet und betrieben, jedoch war ein Großteil des Originalinhalts bereits verkauft. 1956 kam das Ensorhuis in den Besitz der Stadt Ostende. Die Unterhaltskosten waren jedoch so hoch, dass das Gebäude abgerissen werden könnte. Um 1973 startete eine Gruppe von Ensor-Enthusiasten eine Kampagne zur Restaurierung des Hauses und zur Wiedereröffnung des Museums. Am 18. Januar 1974 wurde das Ensor-Haus durch a . geschützt Königliche Auflösung und das Museum wiedereröffnet. Im Jahr 2000 wurde das Gebäude erneut renoviert. Seit 2008 wird das Ensor-Haus zusammen mit dem Permeke-Museum in Jabbeke vom Vorstand von Mu.ZEE in Ostende.
Erweiterung Ensor House
Ein angrenzendes Gebäude wurde 2016 erworben und dient als Erweiterung des Ensor-Hauses, das mit der Einrichtung eines Besucherzentrums neu gestaltet werden soll. Das Architekturbüro Noa Architecten hat für das Ganze ein neues Konzept entwickelt, bei dem die Gebäude zu einem interaktiven Erlebniszentrum umgebaut werden. Das renovierte Ensorhuis wird im Mai 2020 eröffnet und umfasst 5 Zimmer in ensorianischer Atmosphäre. Dank der authentischen Möbel, der großformatigen Reproduktionen und kleinen dokumentarischen Präsentationen erleben Sie das Werk und den Lebensraum des Künstlers auf einzigartige Weise.
Sammlung
Im Erdgeschoss befindet sich ein Souvenirladen, der früher Ensors Onkel und Tante gehörte. Ensor schloss den Laden, ließ ihn aber in Erinnerung an seine verstorbenen Verwandten.
Im Zwischengeschoss befindet sich eine Rekonstruktion des zerstörten Gemäldes 'Armer Läusewald, der sich wärmt“, ein Werk von Jacques Verduyn. Früher war hier die Küche. Auf der Straßenseite befindet sich ein Dokumentationsraum. Hier gibt es wechselnde Studienausstellungen über Ensor.
Im ersten Stock gab es ein Esszimmer und ein Salon-Atelier. Auf der Straßenseite befindet sich der 'Blaue Salon'. Es diente sowohl als Wohnzimmer als auch als Atelier. Alle hier hängenden Gemälde sind Reproduktionen. Das erste, was Sie beim Betreten des Raumes bemerken, ist die berühmte Leinwand 'Einzug Christi in Brüssel' von 1888. Andere Reproduktionen auf dem Display sind: 'Die Rache des Hop-Frog’, ‘Gestrandete Lastkähne’, 'Teufel verspotten mich’, ‘Christus beruhigt den Sturm’, ‘Christus von Teufeln gequält' und 'Pool mit Pappeln’. Im Gegensatz zu den Gemälden sind die Möbel authentisch. Klavier und Harmonium erinnern an Ensors musikalische Tätigkeit. Es gibt auch ein Mahagoni-Sideboard.
Im Esszimmer gibt es ein Neobarock Schrank, der in Gemälden und Zeichnungen zu finden ist. In diesem Raum hängen folgende Reproduktionen:Das Staunen der Maske Wouse’, ‘Alte Frau mit Masken’, ‘Der Fall der Rebellenengel’, ‘die Intrige’, ‘Masken streiten über einen Erhängten' und 'Musik in der Vlaanderenstraat’.
Externer Link
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