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Eric Linklater

Eric Robert Russell Linklater (dounby, Orkney, 8. März1899 - Orkney, 7. November1974) war ein schottisch Schriftsteller.

Leben und Arbeiten

Linklater war der Sohn von a Schwedisch Seemann, der eine Britin heiratete. Seine Kindheit verbrachte er auf den Orkney-Inseln. Der für ihn so charakteristische Drang zum Abenteuer äußerte sich bereits im Alter von zwölf Jahren, als er bereits das Gymnasium abgeschlossen hatte. Aberdeen 'aufs Meer gelaufen'. Er musste dann sein Studium unterbrechen, um Erster Weltkrieg diente bei der 'Black Watch', aber schließlich promovierte er in englischer Sprache und Literatur. Anschließend arbeitete er mehrere Jahre als Journalist für die Times of India Bombay. Ende der zwanziger Jahre ließ er sich im Vereinigte Staaten. Später ging er zurück nach Schottland und unterrichtete englische Literatur zum Universität Aberdeen. Später war er auch da Rektor.

Ab den 1930er Jahren widmete sich Linklater dem Schreiben. Vor allem in England wurde er schnell erfolgreich. Zu seinen bekanntesten Werken zählen Juan in Amerika (1931, ein actionreicher Roman, aber auch ein Hohn auf die amerikanische Gesellschaft), das Kinderbuch Der Wind auf dem Mond (1944) und die satirischPrivat Angelo (1946, über die Abenteuer eines italienischen Soldaten während der Zweiter Weltkrieg, später verfilmt). Im Auftrag des britischen Informationsministeriums schrieb er das Propagandawerk während des Krieges Die nördlichen Garnisonen.

Linklaters Werk strahlt nachdrücklich die schottische Atmosphäre aus, der er letztlich treu geblieben ist. Er legt oft menschliche Schwächen offen, ohne verletzend zu sein. Sein Stil ist etwas schwerfällig, "aber die Lebendigkeit, die seine Arbeit durchdringt, hält seine Prosa dennoch überzeugend"[1].

Linklater starb 1974 und ist in Orkney begraben.

Literaturverzeichnis

Romane:

  • Die Saga der Weißen Maa. 1929.
  • Juan in Amerika. 1931.
  • Die Männer von Ness. 1932.
  • Magnus Merriman. 1934.
  • Robert der Bruce. 1934.
  • Der Löwe und das Einhorn. 1935.
  • Reife ist alles. 1935.
  • Juan in China. 1937.
  • Der Seemannsurlaub. 1937.
  • Judas. 1939.
  • Die nördlichen Garnisonen. HSMO. London, 1941.
  • Privat Angelo. 1946.
  • Ein Zauberspruch für alte Knochen. 1949.
  • Die Dunkelheit des Sommers 1956.
  • Karina mit Liebe. 1958.
  • Position am Mittag. 1958.
  • Das lustige Museum. 1959.
  • Ehrentafel. 1961.
  • Ehemann von Delila. 1962.
  • Ein Mann über vierzig. 1963.

Kinderbuch

  • Der Wind auf dem Mond (1944)
  • Die Piraten im tiefgrünen Meer (1949)

Biografien:

  • Ben Jonson. 1931.
  • König James. 1931.
  • Maria, Königin der Schotten. 1933.
  • Robert der Bruce. 1934.

Autobiografien:

  • Der Mann auf meinem Rücken. 1941.
  • Ein Jahr des Weltraums. 1953.
  • Fanfare für einen Blechhut. 1970.

Literatur und Quellen

  • A. Bachrach u.a.: Enzyklopädie der Weltliteratur. Büsum, 1980-1984. ISBN 90-228-4330-0
  • Massie, Allan: Eric Linklater: Eine kritische Biographie. – Edinburgh, 1999. – ISBN 0-86241-886-0

Hinweis

  1. Zitat aus: A. Bachrach, 'Modern Encyclopedia of World Literature'