WikiDer > Erick Overveen
Erick Overveen | ||||
| Allgemeine Information | ||||
| Vollständiger Name | Erik Geurten | |||
| Geboren | 8. Juni1972 | |||
| Geburtsort | Heerlen | |||
| Land | Die Niederlande | |||
| Beruf | Schriftsteller, Journalist, DJ, Kameramann, Aktivist | |||
| dbnl-Profil | ||||
| Webseite | ||||
| ||||
Erick Overveen (echter Name: Erik Geurten) (Heerlen, 8. Juni1972) ist ein NiederländischSchriftsteller, Drehbuchautor, Kameramann und RadioDJ der 2003 mit dem Roman überregional bekannt wurde Mondfinsternis/Der letzte DJ.
Hintergrund
Erik Geurten studierte Psychologie an der Freie Universität in Amsterdam, tauschte aber sein Studium gegen eine Radiokarriere bei Radio Amsterdam & Octaaf FM - Diemen. Zwischen 1990 und 2005 arbeitete er als DJ und Produzent für unter anderem für Radio Veronika, Kink FM, das KRO und Radio Limburg, und koordinierte mehrere internationale Sender in Belgien (CRM Radio, Hitradio).
Mondfinsternis/Der letzte DJ
Der Roman ist ein "erwachsen werden"Pop-Roman aus dem Jahr 1992 und um den 20-jährigen David Jona, der sich als "letzter DJ" aufstellt, um der Verzweiflung des modernen Pop-Radios entgegenzuwirken. Laut Jonah wird der DJ seiner künstlerischen Kreativität beraubt (Musikwahl, Computerformate, Meinungsfreiheit etc.). Der Roman, der weitgehend auf Geurtens persönlichen Erfahrungen vor und hinter den Kulissen der Radiowelt basiert, wurde mit gemischten Reaktionen aufgenommen. HP/Die Zeit schrieb: „Der Produzent und DJ Erick Overveen erlebt dank seines ADHS-Romans seine eigene ‚Kulturrevolution‘ Mondfinsternis". NBD Biblion schrieb: "Die Geschichte hat viel Schwung, die Dialoge sind ordentlich und die Bildsprache ist oft gelungen." In der Tageszeitung Der Limburger Koen Eykhout schrieb unter anderem: „Was der zeitgenössischen Literatur fehlt, ist eine Art Anti-Schriftsteller. Die Straße muss drin sein. Disco, Sport und Soap gibt es schon in Pop, Theater und Film, aber kaum in einem Buch. Ausnahmen sind Mondfinsternis Erick Overveen (Deejays) und Interview von Theodor Holman (Katja/Seife). Schöne Bücher, aber es bleiben Ausnahmen." Aber es gab auch Literaturkritiker, die das Buch kritisierten.[1]
Am 6. November 2003 wurde das Buch bei Stenders früh[2] vom DJ Rob Stenders, der in dem Buch auch eine Nebenrolle spielt, auf 3FM. Neben der inhaltlichen Auseinandersetzung mit dem Roman ("eine schrecklich spannende Geschichte") wurde auch die Verbindung zwischen dem Buch und dem Zeitgeschehen diskutiert: nämlich die Spitzengehälter von DJs und die Tatsache, dass Computerformate "die Artistik steigern". und Kreativität, die wie ein Sumpf aus dem Radio saugt und DJs zum Schweigen bringt", sagt Geurten.
Anschließend entbrannte eine landesweite Diskussion über das Hauptthema des Buches: die Übergriffe Mechanisierung und Kommerzialisierung der Radioproduktion. Im Mondfinsternis es wird von vielen DJs diskutiert, wie zum Beispiel Lindo Duvalli (Funkgerät 538), Arjen Grolleman (Kink FM), Hans Schiffers und Frittenspieße (Radio 2) und Dutzende von lokalen und regionalen Rundfunk-DJs, die Geurtens Aussage voll und ganz unterstreichen. Und im Fernsehen bei BNNHallo DJ, und mit Vara spät auf Nederland 3, wo ehemaliger DJ Willem van Kooten eine Faust geballt für Mondfinsternis, zum Zorn von Ruud de Wild (BNN).[3] Aufgrund des massiven kritischen Interesses wurde der Roman innerhalb einer Woche zum Bestseller.
Nach seinem Debütroman wurde Geurten im November 2003 zu Radio Limburg (Star FM) berufen.[4] wo er eine Nicht-Format-Politik im Sinne seines Buches beibehielt. Dies führte jedoch zu enttäuschenden Hörerzahlen und vielen öffentlichen Debatten und Unruhen in der Presse. Seit Anfang 2005 konzentriert er sich daher nur noch auf seine schriftstellerische Karriere und den Journalismus.
Journalistische Karriere / Kontroverse um Delirium?!
Nach seinem Rücktritt von Radio Limburg und Radio Veronika, schrieb Geurten als Journalist Artikel für unter anderem Strom, Neue Revue, Panorama und Loyalität. Er interviewte unter anderem die Familie von Pim Fortuyn: Marten Fortuyn, und seine Unterstützer Hans Smolders und Theo van Gogh. Vor dem Strom er arbeitete monatelang undercover bei einer islamischen Zeitung und veröffentlichte erstaunliche Ergebnisse unter anderem in der Fernsehsendung Nova. Nach dem Mord an einem Filmemacher Theo van Gogh 2005 gründete er mit einigen ehemaligen Mitgliedern der LPF. Er veröffentlichte auch in Zeitungen Loyalität[5] kritische Interviews mit u.a. Abu Jahjah und Schriftsteller Abdelkader Benali. In diesen Jahren wurde er immer mehr politisch aktiv. Darüber hinaus war er monatelang intensiv in eine unabhängige Untersuchung zum Verschwinden des nordholländischen Studenten involviert Tanja Grün in Maastricht. Das Ergebnis von Geurtens unabhängiger Recherche ist unter anderem im Buch enthalten: Radtour ohne Ende von Peter R. de Vries und Journalist Rob Henriks,[6] die Anfang 2009 erschienen ist. Er schrieb auch zwischen 2004 und 2010 unter verschiedenen Pseudonyme und Heteronyme Dutzende von Essays, Rezensionen und Artikeln für Literaturzeitschriften wie Zoetermeer, das VPRO-Leitfaden, Freie Niederlande und Leidenschaftliches Magazin. Anfang 2011 kündigte Geurten unter anderem an sp!ts und Der Telegraph Auf,[7] dass seine Firma Citizen Media einen Spielfilm über die letzten Tage des Regisseurs drehen würde Theo van Gogh, Delirium?! Der Film wurde jedoch nach Gerüchten über Steuerhinterziehung und Protesten unter anderem von muslimischen Verbänden eingestellt, was in den niederländischen Medien für viel Aufregung sorgte. Das Programm TROS-Radar verbrachte nicht weniger als fünf Sendungen über den Lebenslauf von Geurten. Es folgten mehrere Klagen. Im Der Telegraph am 17. März 2015 schrieb der Gerichtsreporter Saskia Bellemann dass die Vorproduktion da ist Delirium?! mehr als 2 Millionen Euro gekostet. Als Antwort veröffentlichte Geurten in NRC Handelsblad ein Manifest, in dem er für unabhängige Filmemacher die Faust geballt hat. In der Zwischenzeit arbeitete er unerschütterlich an der Romanfassung von Delirium?!. Der Roman erschien schließlich im Oktober 2020.
Literaturverzeichnis
- 2003 - Mondfinsternis / Der letzte DJ, Verlag Lemmens ISBN 9077490035
- 2020 - Delirium?! / Der Mord an dem Rock'n'Roll-Intellektuellen Theo van Gogh, Schöne neue Bücher, ISBN 9789464180541
Veröffentlichungen
- 2006 - Leidenschaftliches Magazin Nr. 6 - literarischer Essay über Stählerner Dan ("Dämonen aus der Büchse der Pandora")
- 2007 - Leidenschaftliches Magazin Nr. 5 - literarischer Essay über Theo van Gogh ("Fallende Gläubige")
- 2008 - Leidenschaftliches Magazin Nr. 3 - literarischer Essay über Michel Houellebecq, Interview mit Renaud Camus
Externe Links
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
|