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Ernst (Ernst) Bujok (ca. 1952) ist Bereichsleiter bei Concentra Media. Er ist verantwortlich für die audiovisuelle Abteilung. In dieser Funktion ist Bujok Geschäftsführer von TV Limburg nv, TV Oost-Vlaanderen nv, Havana nv, The Rosenblum Institute nv und Direktor von Vlaanderen 1 nv, RTVM nv und ATV nv. Er ist gelernter Maler. Nach seinem Höheren Studium (1970 - 1977) arbeitete er zehn Jahre für die Studienzentrum für Pädagogik in Hassel.
1982 wurde er persönlicher Mitarbeiter der damaligen SP Mitglied des Parlaments Willy Claes. Als 1987 der SP die Regierungsverantwortung übertragen wird und Willy Claes anschließend Wirtschafts- und dann Außenminister wird, begleitet ihn Bujok. 1993 wurde Willy Claes Nato Generalsekretär.
Inzwischen ist Ernest Bujok Parteichef der SP im Gemeinderat van Hasselt, Mitglied des nationalen Parteibüros und erster Nachfolger (von Willy Claes) in der Abgeordnetenkammer. Er wird in dieser Zeit als kommender Mann innerhalb der SP. Auf einem Parteitag versucht Bujok, dem jungen Parteivorsitzenden in einer Rede die Ohren zu waschen Frank Vandenbroucke, wird aber sofort von der damaligen Parteiführung zurückgepfiffen.
Es bricht Ende 1993 Agusta-Skandal von. Willy Claes muss zurücktreten und Bujok gerät ins Auge des Sturms. Aufgrund dieses Sturms tritt Bujok von allen seinen politischen Ämtern zurück. Ende 1994 wird Bujok in der SIM-Affäre verdächtigt, einer der Gerichtsakten um die Schließung des Kohlebergwerk Kempense im Limburg. Nach einer gerichtlichen Untersuchung der Parteienfinanzierung erscheint Bujok, dreizehn Jahre nach den Tatsachen, endlich vor Gericht. Nach zweimonatiger Bewährungsstrafe in erster Instanz in Hasselt (wegen Verwendung falscher Unterlagen für die Steuererklärung 1993[1]) wurde er ein Jahr später vor dem Berufungsgericht in Antwerpen vollständig freigesprochen. Seine politische Karriere ist bis dahin längst vorbei.
1994 geht Bujok für ein Jahr ins Ausland. 1996 ist er Peter Bärt, Geschäftsführer von Concentra MediaEr bat ihn, ihm bei dem zu helfen, was damals "die neuen Medien" genannt wurde. Im Jahr 2000 schrieb Bujok für Concentra eine Blaupause für „Neue Medien“ und gründete Avalon, die audiovisuelle Abteilung von Concentra media, in der Bujok noch heute arbeitet.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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