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Ernst Florenz Friedrich Chladnic | ||
| Persönliche Informationen | ||
| Geburtsdatum | 30. November1756 | |
| Geburtsort | Wittenberg | |
| Sterbedatum | 3. April1827 | |
| Ort des Todes | Breslau | |
| Staatsangehörigkeit | ||
| Wissenschaftliche Arbeit | ||
| Disziplin | Physik | |
Ernst Florenz Friedrich Chladnic (Wittenberg, 30. November1756 - Breslau, 3. April1827) war ein prominenter DeutschePhysiker wer gilt als Gründer der Akustik.
Biografie
Chladni wurde von seinem Vater zum Jurastudium an die Universität Wittenberg geschickt. Nach diesem Studium vertiefte er sich jedoch in Musik und Wissenschaft. Ab 1782 richtete er sein Haus ein, um Experimente durchzuführen, wobei er sich hauptsächlich auf vibrierende Oberflächen konzentrierte. Da diese Schwingungen zu komplex waren, um sie mathematisch zu beschreiben, suchte Chladni nach einer experimentellen Methode.
Um diese Schwingungen sichtbar zu machen, ließ er sich von den Figuren inspirieren, die Georg Christoph Lichtenberg durch elektrische Entladungen sichtbar gemacht. Er tat dies, indem er Pulver auf elektrisch geladenen Bernstein streute.
Chladni-Muster
Sein Name ist verbunden mit dem Chladni-Muster, Muster durch sehr feines und leichtes Pulver (Sand oder Lycopodium-Pulver) auf einer vibrierenden Oberfläche, wie der Decke einer Gitarre oder Geige. Durch die Vibrationen werden die "Knoten und Bäuche" von stehende Wellen.
Literaturverzeichnis
- Entdeckungen über die Theorie des Klanges. Leipzig 1787
- Die Akustik. Leipzig 1802 Französische Übersetzung Traite d'acoustique, Paris 1809 und in Neue Beiträge zur Akustik, Leipzig 1817
- Beiträge zur praktischen Akustik und zur Lehre vom Instrumentenbau. Leipzig 1821
- ber den Ursprung der von Pallas gefundenen und other ihr ähnlicher Eisenmassen. Leipzig und Riga 1794
- Über Feuermeteore. Wien 1820
- ber die revorbringung der menschlichen Sprachlaute, Leipzig 1824
- „Wellenlehre auf Experimente gegründet, oder über Wellen tropfbarer Flüssigkeiten, mit Anwendung auf Schall und Lichtwellen“
- Kurze Übersicht der Schall und Klanglehre, nebst einem Anhange die Entwicklung und Anordnung der Tonverhältnisse betreffend 1827
Biografien und Bücher über E. Chladni
- Rossing T.D. (1982) Chladnis Gesetz für vibrierende Platten, American Journal of Physics 50, 271–274
- Marvin U. B. (1996) Ernst Florenz Friedrich Chladni (1756–1827) und die Ursprünge der modernen Meteoritenforschung, Meteoritik und Planetenwissenschaften 31, 545–588
Externe Links
- Beispiele für Figuren von Chladni
- Chladni-Plattenmathematik von Paul Bourke.
- Hör mal zu Die Rosslyn-Motette auf Youtube
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