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Ernst Goldenbaum
Ernst Goldenbaum
Ernst Goldenbaum & Volkspolizei (Berlin, 1961)
Geboren15. Dezember1898
Geburtsortparchimo
Verstorben13. März1990
Ort des TodesBerlin
LandDeutschland
PartyUSPD, KPD, Demokratische Bauernpartei Deutschlands
Funktionen
1948-1982Präsident des DBD
Portal  Portalsymbol  Politik

Ernst Goldenbaum (parchimo, 15. Dezember1898Berlin, 13. März1990) war ein Deutsche Politiker. Während der Erster Weltkrieg (1914-1918) Goldenbaum diente als Soldat. Er nahm aktiv an der Novemberrevolution (1918) und war danach Industriearbeiter. 1919 wurde er Mitglied der Unabhängigen Sozialistischen Partei USPD und dann wurde er Mitglied der kommunistisch Party KPD. Von 1923 bis 1925 war er Gemeinderat in parchimo und dann von 1924 bis 1932 (mit einigen kurzen Abständen) Stellvertreter im Nationalfeiertag von Mecklenburg-Schwerin. Von 1932 bis 1933 war er Redakteur der KPD-Tageszeitung Volkswacht. Ab 1933 war er Bauer in Parchim und arbeitete für die Illegalität gegen die Nazi-Regime.

1944 landete Goldenbaum wegen seiner Anti-Nazi-Aktivitäten KonzentrationslagerNeuengamme und später im Konzentrationslager Sachsenhausen. Nach dem Krieg wurde er Mitglied der Sozialistische Einheitspartei Deutschlands (Kommunisten), wurde aber bald Mitbegründer und Vorsitzender der of Demokratische Bauernpartei Deutschlands (Bauernpartei). Die DBD war eine der Satellitenparteien der SED. Goldenbaum blieb bis 1982 Vorsitzender des DBD. Von 1949 bis 1950 war Goldenbaum Minister für Land- und Forstwirtschaft.

Von 1949 bis 1982 war Goldenbaum Mitglied der Volkskammer (Parlament) und von 1950 bis 1958 Vorsitzender des Ausschusses für Land- und Forstwirtschaft des Repräsentantenhauses. Von 1950 bis 1963 war er stellvertretender Vorsitzender der Volkskammer und anschließend Mitglied des Präsidiums der . bis 1976 Volkskammer.

Ernst Goldenbaum war ab 1982 Ehrenpräsident des DBD. 1973 erhielt er den Karl-Marx-Orde.

1982 wurde Goldenbaum als Vorsitzender des DBD von Ernst Mecklenburg.

Vorgänger:
Nein
Präsident des DBD
1948-1982
Nachfolger:
Ernst Mecklenburg