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Escalatieladder

Das Eskalationsleiter oder Konfliktfalle ist ein Modell, das zeigt, wie a Konflikt entwickeln kann. Es beschreibt die Schritte, in denen sich ein Konflikt entwickelt, und zeigt auf, wo sich die Konfliktparteien befinden. Das Modell wird verwendet bei Konfliktmediation, Krisenmanagement und in der Hilfe.

Die Eskalationsleiter macht den Verlauf eines Konflikts, die Dynamik, sichtbar. Die Eskalationsleiter kann auch als Deeskalationsleiter angesehen werden. Das Modell gibt Einblick in die Phase des Konflikts und auf dieser Grundlage kann man Schritte in Richtung einer tieferen Stufe im Konflikt einleiten.

Das Modell wurde 1997 von dem Politologen und Anthroposophen entwickelt Friedrich Glasl (Wien 1941). Er arbeitete als Organisationsberater bei der UNESCO und am NPI, Institut für Organisationsentwicklung in Zeist und war anschließend an die Universität Salzburg. Viel früher jedoch Herman Kahn als Vater der Eskalationsleiter bezeichnet.[1]

Verschiedene Phasen

Das Modell unterscheidet drei Phasen.

In der ersten rationalen Phase wird noch nach Win-Win-Lösungen gesucht. Die Gespräche verhärten sich, harte Worte werden gesprochen und Argumente werden nicht mehr verwendet, um zusammenzukommen, sondern den anderen zu überzeugen und zu übertrumpfen. Aus Gesprächen werden Debatten am Puls der Zeit. Die Parteien stehen zu ihrem Standpunkt und bleiben in ihrem eigenen Recht. Das gemeinsame Interesse geht verloren. Parteien hören einander nicht mehr zu.

In der zweiten emotionalen Phase geht es um Gewinnen oder Verlieren. Parteien machen sich zunehmend Schwarz-Weiß-Stereotypen, der Konflikt polarisiert und weitet sich aus. Parteien sammeln Unterstützer für ihre Position. Das Vertrauen zueinander geht nach und nach komplett verloren. Die Schützengräben werden involviert, Parteien stellen sich gegenseitig harte Anforderungen und beginnen zu drohen, einer beginnt dem anderen Schaden zuzufügen.

In der dritten Kampfphase verliert der eine oder der andere oder beide verlieren. Es ist Krieg. Die Wahrheit ist nicht mehr so ​​wichtig. Gerechtigkeit auch nicht. Die Vernunft geht völlig verloren. Alle Mittel sind erlaubt, das andere zu eliminieren.