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Fanny Gelbart
Fanny Gelbart
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Vollständiger NameFemmy Gelbart
Geboren26.12.1886
Verstorben26. Januar 1943
Beruf(e)Pianist
Portal  Portalsymbol  Klassische Musik

Femmy (Fanny) Gelbart (Wloclawek, 26. Dezember1886 - Umfeld Auschwitz, 26. Januar1943) war ein niederländischer Pianist aus Russisch Abstammung.

Sie war ein in Russland (Włocławek wurde ab 1919 polnisch) geborene Tochter des Schneiders Mozes Gelbart und Eva Henoch, einer Familie, die um 1887 nach Amsterdam kam (ihre jüngeren Geschwister wurden dort geboren). Sie wurde jedoch größtenteils von Caesar Chaskel (ebenfalls Schneider) und Tante Helena Enoch aufgezogen.

Sie hat ihre Klavierausbildung von Sara Benedikt zum Amsterdamer Konservatorium. Dann ging sie als Frauentrio auf Konzerttournee mit Nella Gunning (Violine) und Kato van der Hoeven (Cello). Nach einigen Auftritten im Land erhielt das Trio am 8. November 1909 im kleinen Saal des Konzerthalle zu Amsterdam mit

  1. Trio c-Moll von Ludwig van Beethoven
  2. Trio in F-Dur von Camille Saint-Saens
  3. Trio in C-Dur von Johannes Brahms[1]

Der Konzertabend erhielt eine positive Bewertung von Daniel Long. Im folgenden Jahr traten sie im selben Saal mit Werken von (wieder) Beethoven auf, Felix Mendelssohn Bartholdy (Trio a-Moll) und Julius Röntgen (Trio c-Moll). Es folgten Auftritte als Trio oder als Solist in den Niederlanden, Belgien und Deutschland. 1932 wurde sie erneut im kleinen Saal des Concertgebouw bei einem Sonatenabend mit Cellistin bewundert Marix Lövensohn. Ihre letzte bekannte Adresse war Koninginneweg 148 in Amsterdam, bevor sie weggebracht wurde.

Einer ihrer Schüler war José Rodriguez Lopez, der für Furore sorgte Niederländisch-Ostindien. Komponist Hans Franco Mendes widmete ihr 1921 eine Studie.