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Fedechar (Fédération charbonnière de Belgique) war die Interessenvertretung der belgischen Kohleunternehmen.
Geschichte
1877 war es Komitee général de l'industrie charbonnière als Interessenverband für die belgische Kohleindustrie gegründet. Dieses Komitee wurde 1909 von der Verband der Vereinigungen charbonnieres de Belgique.
Nach dem Ende des Jahres folgte eine Neuordnung Erster Weltkrieg. Am 11. Dezember 1918 gründeten 24 Kohleunternehmen eine Genossenschaft. Dieses Gruppierung charbonnier belge erhielt den Namen von 1921 Verband der Charbonnages von Belgien.
In einer anschließenden Reorganisation im Jahr 1926 wurde der Verband neu gegründet als gemeinnützige Organisation unter dem Decknamen Verband der Verbände Charbonnières von Belgien. Ab 1953 begannen die Leute über die . zu sprechen Föderation Charbonnière de Belgique.
Bedeutung
Von dem Zwischenkriegszeit bis zum Ende 70er Jahre Fedechar war ein wichtiger Gesprächspartner der in- und ausländischen Regierungen. Auf der Suche nach billigen Arbeitskräften spielte die Organisation eine wichtige Rolle bei der Anwerbung von Einwanderern nach Belgien.
Fedechar war Mitglied zahlreicher Organisationen, darunter:
- die Nationale Gemeinsame Kommission der Bergwerke (Sozialberatung);
- die Dreigliedrige Kommission für ausländische Arbeitnehmer;
- der Nationalrat für die Kohleindustrie.
Der Verein hat auch eine Zeitschrift herausgegeben, Industrie Charbonnière. Der Firmensitz befand sich in der Avenue des Arts 31 in Brüssel.
Neben Fedechar gab es auch eine Verkaufskartell, Cobechar (Comptoir Belge des Charbons S.C. - Belgisches Kohleamt S.V., 1929-1983).
Literatur
- Michel Van der Eycken und Chantal Vancoppenolle, Inventar der Archive der Fédération des Charbonnages de Belgique (Fedechar) 1909-1993, Brüssel, ARA, 2007
- L'Organization du Patronat Charbonnier Belge et Son Einfluss Politik, im: Kurier Hebdomadaire du CRISP, 1959, Nr. 7, p. 1-19, DOI:10.3917/cris.007.0001