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Ferdinand-Joseph Derons | ||||
Es Jagdschloss Bosvoorde, mit einem flüchtigen Selbstbildnis (1752) im Vordergrund. | ||||
| persönliche Daten | ||||
| Geboren | Brüssel, 1700 | |||
| Verstorben | Brüssel, 1762 | |||
| Leitdaten | ||||
| aktive Jahre | 1723-1760 | |||
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Ferdinand-Joseph Derons oder Die Rons (Brüssel, getauft 4. September1700 – 1762) war Brabanter Aquarellist und Landschaftsmaler.
Lebenszyklus
Er war das vierte Kind des Organisten Michel Derons und seiner Frau Jeanne-Françoise Jamain, die ihn in der Kirche Saint-Géry. Ferdinand machte einen Durchgang zum Kunstakademie Brüssel, wie ein kursorischer Eintrag in den Konten von 1719 belegt. Es ist nicht bekannt, ob das Zeichnen seine einzige Tätigkeit war. In der Volkszählung von 1755 wird sein Beruf aufgeführt als Maler. Im Jahr zuvor war Derons Zeuge der Hochzeit des Malers Andreas Martin. Die beiden scheinen schon lange befreundet und verbunden zu sein. Derons lebte und arbeitete mit Martin in einem Haus in der Sint-Annastraat, das ein Atelier, eine Buchhandlung und eine Verkaufsgalerie umfasste. Er starb dort 1762.
Arbeit
Sein bekanntes, zum Teil nicht identifizierbares Werk befindet sich zwischen 1723 und 1760. Er reproduzierte akribisch Stadtansichten und Landschaften, in denen Lustgärten und Gutshöfe der wohlhabenden Klasse bis zu zwanzig zu erkennen sind Kilometer außerhalb der Stadtmauern. Zweifellos handelte Derons im Auftrag von Adel, Klerus, hohen Beamten und Bürgern oder im Auftrag von Sammlern. Derons uvuvre wurde lange Zeit ignoriert und als unbedeutend angesehen, wird aber heute auf seinen unbestreitbaren dokumentarischen Wert hin untersucht.
Ende des 19. Jahrhunderts prägten fünf Aquarelle von ihm aus dem Jahr 1727 das Bild von Brüssel maßgeblich. Der Stadtrat hatte sie 1853 gekauft und Bürgermeister Karel Buls nutzte es nun, um eine originalgetreue Restaurierung der Großer Markt Unternehmen. In den 150 Jahren, die seit Derons Zeichnungen vergangen waren, hatten viele Häuser dekorative Elemente verloren. Während Augustin Coppens die Ruinen der bombardierte Stadt gezeigt hatte, F.-J. Derons widmete sich der Illustration der Rekonstruktion.
In einer anderen Serie zeigte er es 1731 aus verschiedenen Blickwinkeln niedergebranntes Schloss Coudenberg.
Ein Lieblingsthema war das Hafen von Brüssel, z.B. die Hooikaai und Het Stapelhuisdok auf einer Leinwand von 1728.
Literatur
- A. Die Schaltfläche (Hrsg.), Van 't stadt und schöne Buytens. Zeichnungen und Gemälde von F.-J. Derons und A. Martin (= Fontes Bruxellae, Nr. 4), Museum der Stadt Brüssel, 2007, ISBN 9782930423067
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| Bibliographische Informationen |
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Kontrollnummer der Kongressbibliothek:nein2009103783 |