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Ferdinand Abdon Manilius (Ypern, 30. Juli1796 - Gent, 16. März1861) war ein BelgierVertreter des Volkes.
Lebenszyklus
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Medaille 10. Juni 1856 (vorne)
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Medaille 10. Juni 1856 (Rückseite)
Manilius war ein Sohn von Ferdinand Manilius und Marie-Joséphine Fortry. Er heiratete Anne-Marie Verdrengh. Er ist nicht zu verwechseln mit seinem Zeitgenossen und vielleicht Verwandten, dem hartnäckigen Genter Orangisten Charles Manilius (1778-1852).
Nach einer militärischen Karriere von 1815 bis 1818 war Manilius ab den 1920er Jahren in der Baumwollindustrie tätig.
Im 1835 er wurde zum liberalen Parlamentsabgeordneten für den Bezirk Gent gewählt und erfüllte dieses Mandat bis in Juni 1856als er nicht wiedergewählt wurde. Als Dankeschön für die geleistete Arbeit, die Liberale Partei gab ihm ein Bankett, zu dem sich 350 Sympathisanten registrierten. Bei dieser Gelegenheit wurde ihm eine Medaille überreicht. Im Dezember 1857 er war wieder Abgeordneter, als Nachfolger Henri T'Kint de Roodenbeke de Naeyer und dieses Mal blieb er bis zu seinem Tod im Amt. Ihm folgte als Vertreter des Volkes nach August de Maere.
Er war eng an der Gent beteiligt Bürgerwehr:
- Leutnant im Jahr 1828,
- Oberst Stabschef in den Jahren 1830-1855.
Er war auch Stadtrat van Gent, von 1856 bis zu seinem Tod.
Literatur
- Anzeige. DUBOIS, Ferdinand Manilius, in: Biography nationale de Belgique, T. XIII, Brüssel, 1894-95.
- Jean-Luc DE PAEPE & Christiane RAINDORF-GERARD, Le Parliament Belge, 1831-1894, Brüssel, 1996.