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Ferjan Ormeling
Ferjan Ormeling
Ferjan Ormeling
Persönliche Informationen
Vollständiger NameFerdinand Jan Ormeling
Geburtsdatum20. November1942
GeburtsortUtrecht
StaatsangehörigkeitNiederländisch
Aktivitäten
DisziplinKartographie
UniversitätUniversität Utrecht
PromoterCornelis Koeman, Dick Blok
Nett ProfessorOrdinarius
Webseite
Portal  Portalsymbol  Bildung

Ferdinand Jan Ormeling (Utrecht, 20. November1942) ist ein NiederländischKartograph. Er ist der Sohn des berühmten Kartographen Ferdinand Jan Ormeling sr.

Ferjan Ormeling lebte bis er sechs Jahre alt war Den Haag. Seine Eltern Ferdinand Jan Ormeling Sr. und K.J. (Ina) ten Hoopen waren beides Geograph. 1948 zog die Familie nach Java, wo sein Vater das Geographische Institut von . gründete Batavia Konfiguration. 1961 trat Ferjan Jr. in die Universität GroningenErdkunde studieren. Er besuchte unter anderem Vorträge von: Willem Frederik Hermans. Während seiner gesamten Studienzeit arbeitete Ferjan im Verlag J. B. Wolters zum Waldatlas, dessen Vater inzwischen Chefredakteur geworden war. 1968 heiratete er, 1971 und 1973 kamen ein Sohn und eine Tochter zur Welt. Nach seinem Abschluss 1969 trat er in die Universität Utrecht Arbeit unter Professor Cornelis Koeman, bei dem er weiterführende Kurse besucht hatte. Am 3. Juni 1983 promovierte er mit einer Arbeit über die Aufnahme geographischer Namen in Minderheitensprachen auf topografische Karten. Promoter waren Cornelis Koeman und Dick Blok.

Von 1985 bis 2009 Prof. Dr. Ormeling Professor Kartographie. Er hielt Vorlesungen über Atlaskartographie, Umweltkartierung, Kartographische Theorie, historische Kartographie, Kartenbearbeitung und Kartenproduktion. Student im ersten Jahr StudentenErdkunde hab das College von ihm bekommen grafische Grammatik. Als Motor eines der wenigen Kartografiekurse in den Niederlanden war er mehr als zwei Jahrzehnte lang das Aushängeschild der Kartografie in den Niederlanden. Ihn beschäftigte unter anderem die Frage, wie thematische Karten musste so gestaltet werden, dass eine bestmögliche Informationsübertragung erreicht wird. Er kritisierte stark die Karten in Regierungsberichten (und das häufige Fehlen von Karten darin). Diese schlechten Karten würden eine gute Entscheidungsfindung verhindern, zum Beispiel durch die Repräsentantenhaus im Weg stehen. In seiner Antrittsrede mit dem Titel 'Imagination' im April 1986 Ormeling erklärte: "Die Beschreibung des Kartenmaterials ist eine Litanei, eine Abfolge von kartographischen Fehlern, Missverständnissen und Unwissenheit."

2005 schrieb er a Biografie des Waldatlas. Er interessierte sich sehr für historisch-kartographische Themen, insbesondere für Niederländisch-Ostindien. 2003 veröffentlichte er den Großen Atlas von Niederländisch-Ostindien, der, Schloss Soestdijk wurde übergeben an Prinz Bernhard und 2006 der Große Atlas der Niederländischen Ostindien-Kompanie, Teil 1, Atlas Isaak de Graaf.

Ormeling ist Vorsitzender der Arbeitsgruppe Ausländische geografische Namen der Niederländische Sprachunion, der bei der Schreibweise der betreffenden Namen auf Niederländisch berät. Außerdem ist er Vorsitzender des Beratender Ausschuss für geografische Namen in den Niederlanden. Dieser Ausschuss berät Regierungen, ob erbeten oder unaufgefordert, zu geografischen Namen in den Niederlanden, wie beispielsweise Wassernamen, Ortsnamen, Feldnamen oder Namen von Kunstwerken.

Auszeichnungen

Für seine wissenschaftlichen Leistungen wurde er 2009 von der International Cartographic Association mit der Goldenen Carl-Mannerfelt-Medaille, der höchsten Auszeichnung in der Kartographie, ausgezeichnet. Am 10. Mai 2013 erhielt er a Ehrendoktor von der Eötvös Loránd Universität in Budapest[1]. Am 7. Mai 2015 wurde ihm die Ehrendoktorwürde der Aristoteles-Universität Thessaloniki verliehen. Vom 8. bis 16. August 2017 war er der gewählte Präsident der 11. Konferenz der Vereinten Nationen zur Standardisierung geographischer Namen in New York.

Wissenswertes

Ormeling hat sich immer dafür eingesetzt, das Wort Kartographie mit einem k zu buchstabieren.

Quelle

Externe Links