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Fess Williams
Fess Williams (Mitte), mit James P. Johnson hinter dem Klavier, um 1948 (Foto: William Gottlieb).

Stanley "Fess" Williams (Danville, 10. April1894New York, 17. Dezember1975) war ein amerikanischJazz-Klarinettist, -Altsaxophonist und Bandleader. In den 1920er Jahren war er beliebt.

Biografie

Williams (auch Spitzname) der Professor) lernte als Kind Geige spielen, wechselte aber später zur Klarinette. Er studierte an der Tuskegee-Universität und nach seinem Studium hatte er bald eine eigene Gruppe, der er von 1919 bis 1923 beitrat Cincinnati aufgetreten. Er spielte bei Ollie Powers und kam 1923 wieder mit einer neuen Gruppe, mit der er Varieté-Show-Duo Dave und Tressie begleitet. In New York leitete er 1924 ein Trio und spielte mit einer Gruppe in der rosemont Ballsaal (bis Februar 1926). 1926 gründete er seine Band Fess Williams und seine Royal Flush Orchester Das heißer Jazz gespielt. Die Gruppe spielte während der Eröffnung von Ballsaal Savoyen im Harlem und würde dort fast zwei Jahre arbeiten. Wenn er auftrat, trat Williams immer in weißem Anzug und Zylinder auf. Der Gesang stammte unter anderem von Frankie Marvin und Lawrence Dixon, aber Williams selbst sang auch. Die Band machte auch Platten für Labels wie Gennett-Aufzeichnungen und Oke-Aufzeichnungen (1925-1926), Vocalion (1927) und Sieger (1929-1930): "Friction", "Here 'Tis" und zum Beispiel sein größter Hit "Hot Town".

1928 führte er in Chicago auch vorübergehend das Orchester von Dave Payton. Er nannte diese Band Fess Williams und seine Joy Boys und machte einige Aufnahmen damit. Sein Royal Flush Orchestra blieb in dieser Zeit aktiv: Williams kehrte 1929 zur Gruppe zurück. 1930 nahm das Orchester zuletzt einige Lieder auf. Danach blieb er als Bandleader aktiv, aber seine Musik war schon etwas veraltet und das Publikum ließ sie im Stich. Schließlich stieg Williams aus dem Musikgeschäft aus und ging in and Eigentum. Später war er bis 1964 auch Mitglied der New York Musicians' Union.

Familie

Williams stammte aus einer musikalischen Familie (sein Bruder Rudolph spielte ebenfalls Saxophon und Klarinette) und hatte auch musikalische Kinder: Rudy und Phil wurden Saxophonisten, Tochter Estella wurde Sängerin und Pianistin. Williams war auch ein Onkel von Bassist und Bandleader Charles Mingus. 1962 holte Mingus seinen Onkel kurzzeitig aus der Anonymität, indem er ihn bei seinem Town Hall Concert spielen ließ. Er kam mit einer Gruppe bestehend aus ehemaligen Bandmitgliedern und einigen Musikern aus Mingus' Band, darunter Eric Dolphy. Williams' Beitrag erschien jedoch nie auf der Platte.

Diskographie

  • Pre-Victors: Das komplette Set 1925-1927, Abrufaufzeichnungen, 2007
  • Fess Williams: 1926-1930, Jazz-Orakel, 2003

Externe Links