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Finn Knudsen
Bårdshaug im Jahr 1906

Finn Ivar Andreas Knudsen (Kristiania, 23. November1864 - Oslo, 23. Januar1911) war ein norwegischArchitekt. Er entwarf hauptsächlich im national-romantischen Stil, wobei viel Holz verwendet wurde.

Werdegang

Knudsen wurde in seiner Heimatstadt Kristiania an der Zeichenakademie ausgebildet, verließ diese ohne Abschluss und studierte ein Jahr an der Königlichen Technischen Hochschule in Berlin. Er arbeitete für verschiedene Architekten, u.a. beim Umbau von Ski laufen nach dem Stadtbrand von 1886. Danach arbeitete er ab 1890 in Orkanger für die Firma M. Thams & Co, die Holzfertigbauten weit im Ausland realisierte. Der tatkräftige Geschäftsführer Christian Thams war gelernter Architekt. Mit und für ihn baute Knudsen das Schloss der Familie Bårdshaug im romantischen Stil um und entwarf das Jagdschloss Fjeldheim sowie die sechs Bahnhöfe an der Thamshavnbanen. Inzwischen war er 1897 nach Kristiania zurückgekehrt, um Lehrer und Bauinspektor zu werden. 1901-1902 zeichnete er einige Stationen auf der Höfe (Bryn, Alna und Strommen).

International war Knudsen mit dem norwegischen Pavillon auf der Weltausstellung 1900 im Paris. Durch Thams, der belgischer Konsul war, kam er in Kontakt mit King Leopold II. von Belgien. Die beiden Norweger lieferten hölzerne Interieurelemente für die Unsere Liebe Frau von Laken (1899). Sie haben auch in der Königlichen Sommerresidenz gebaut Ostende (1903), die Königliche Stallungen (1904) und das Royal Chalet (1906) in raversijde (im Ersten Weltkrieg zerstört). Im selben Jahr realisierten sie auch das Chalet im Garten des königlicher Palast (jetzt Brederodestraat), aus dem die Freistaat Kongo wurde kontrolliert. 1910 entwarf Knudsen den norwegischen Pavillon im „Bauernrokoko“ und ein Jagdschloss für die Internationale Jagdausstellung im Wien. Er starb im folgenden Jahr.

Literatur

  • Elsa Reiersen, Phänomen Thams, 2006. ISBN 8203233937

Externe Links

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