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Firmisanschneide | ||||
| Höhe | 3490 m² | |||
| Koordinaten | 46° 49′ N, 10° 57′ O | |||
| Ort | Tirol, Österreich | |||
| Berge | tztaler alpen | |||
| Erstbegehung | 1870Franz Senno, Ludwig Darmstädter und Anselm Klotz | |||
| Einfachste Route | von dem Ramolhaus über den Nordostgrat | |||
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Das Firmisanschneide (oder firmisanschneid) ist ein 3490 Meter[1] hoher Berg im Hauptkamm im tztaler alpen in dem österreichischTirol.
Die bis zu 55° steile Ostflanke des Berges ist komplett vergletschert. Im Nordosten, Südosten und Westen hat der Berg einige deutliche Kämme. Die Spitze des Berges liegt etwa acht Kilometer südwestlich von Obergurgl, ein Dorf in der Gemeinde Sölden in dem Ötztal. Nördlich des Berges ist der Unternehmensanbieter, südlich davon die Diemferner und im Osten die Gurgler Ferner. Direkt angrenzende Gipfel der Firmisanschneide sind die 3426 m hohen im weiteren Verlauf des Nordgrats Hintere Spiegelkugel, getrennt von der Firmisanschneide durch die 3251 Meter hohe Spiegeljunge, und im Süden die 3540 Meter hohen Schalf-Ball, zwischen denen der 3287 Meter hohe Firmisanjoch befindet sich. Westlich der Firmisanschneide ist es Viedertal gelegen.
Die Firmisanschneide wurde erstmals bestiegen in 1870 von der aus Längenfeld einheimischer Priester Franz Senno, der deutsche Naturforscher und Chemiker Ludwig Darmstädter und der Bergführer Anselm Klotz. Für eine Besteigung des Berges auf einer Höhe von 3006 Metern ist die Ramolhaus. Von dieser Hütte führt der Normalweg in südwestlicher Richtung über eine große Gletscherebene zum Spiegeljunge. Von dort folgt die Route dem felsigen Nordostgrat bis zum Gipfel. Laut Literatur dauert diese Tour drei Stunden und erfordert nur leichtes Klettern (UIAA-Schwierigkeitsgrad I).
Literatur und Karten
- Walter Klier. Alpenvereinsführer Ötztaler Alpen, Bergverlag Rudolf Rother, München 2006. ISBN 3-7633-1123-8
- Richard Gödeke. 3000er in den Nordalpen, Bruckmann, München 2004, ISBN 3-7654-3930-4
- Alpenvereinskarte Maßstab 1:25.000, Blatt 30/1, Gurgl, ISBN 3-928777-38-6
Verweise
- ↑Österreichische Karte online 1:50.000 (ÖK 50) der BEV