WikiDer > Gurgler Ferner
Das Gurgler Ferner ist ein Gletscher in dem tztaler alpen in dem österreichischTirol. Der Gurgler Ferner erstreckt sich über eine Fläche von 9,58 km²[1] und ist daher nach dem Gepatschferner und der Mittelbergferner nur der drittgrößte Gletscher Tirols, auch weil letztere weniger darunter gelitten haben Gletscherrückzug.
Lage und Form
Der Gurgler Ferner ist ein typischer Talgletscher und erstreckt sich auf einer Länge von acht Kilometern südlich auf dem gurglkam, der Teil des Alpenhauptkamms ist. Der Gurgler Ferner liegt eingebettet zwischen den Ramolkam mit dem Schalf-Ball im Westen und die Schwärzenkam im Osten. Am rechten Gletscherufer ist es Hochwildehaus gelegen. Der Gletscher entwässert durch die Gurgler Ache und weiter durch die tztaler Ache.
Geschichte
Neben dem noch berüchtigteren Vernagtferner auch der Gurgler Ferner war in der Ötztal für seine Gletscherseeausbrüche gefürchtet. Wenn das Eis vom Gletscher zum Langtalereck erreicht, das Eis drückte das Wasser vom Langtaler Ferner weiter östlich hoch, und die Gurgler Eissee oder Gurgler Lacke, ein See mit einer Fläche von 4 km². Im 1717 und 1770 der Durchbruch dieses Wassers durch die Eiswand und die anschließende Entleerung des Sees verursachten große Zerstörungen im Gurgler Tal und das Ötztal.[2]
Im 1931 der Gurgler Ferner machte positive Schlagzeilen. Auf 27. Mai des Jahres, der Schweizer Gelehrte Auguste Piccard zusammen mit seinem Assistenten am Gurgler Ferner nach dem Höhenrekord im Ballonfahren.[3]