WikiDer > Flyer-Alarm
Flyer-Alarm | ||||
| Rechtsform | z.B. | |||
| Einrichtung | 2002 | |||
| Gründer(n) | Thorsten Fischer | |||
| Inhaber | Thorsten Fischer | |||
| Schlüsselfiguren | Thorsten Fischer (CEO), Tanja Hammerl, Hartmut Kappes (Finanzvorstand) | |||
| Land | Deutschland | |||
| Hauptquartier | Würzburg | |||
| Angestellte | >2.000 Mitarbeiter | |||
| Sektor | Druckindustrie | |||
| Einnahmen/Jahr | 340 Millionen Euro (2017) | |||
| Webseite | www.flyeralarm.com | |||
| ||||
Flyer-AlarmGmbH ist ein online-Druckerei gelegen in Würzburg, Deutschland. Das Unternehmen wurde gegründet in 2002 und ist auf die Herstellung und den Vertrieb von Drucksachen spezialisiert. Die Druckerei gehört zu 100 % dem Gründer Thorsten Fischer und ist derzeit in 15 europäischen Ländern präsent.
Geschichte
Thorsten Fischer gründete Flyeralarm im Jahr 2002. Flyeralarm verarbeitete dann nur noch Online-Druckaufträge, die von anderen Druckereien bereitgestellt wurden. Vier Jahre später kaufte Thorsten Fischer eigene Druckmaschinen. Im ersten Geschäftsjahr erwirtschaftete das Unternehmen mit drei Mitarbeitern 250.000 Euro Umsatz.
Heute verfügt das Unternehmen über 20 Großformatdruckmaschinen und 10 Mitteldruckmaschinen. Seit 2007 teilen sich Thorsten Fischer und Tanja Hammerl die Geschäftsführung. Im Jahr 2012 stieg der Umsatz auf rund 260 Millionen Euro. Darüber hinaus ist das Unternehmen an der Druckerei Druckhaus Mainfranken und anderen kleineren Unternehmen beteiligt. Mittlerweile gibt es auch Niederlassungen in Österreich, Italien, Spanien, Polen, Großbritannien, den Niederlanden und Frankreich. Die Produktion erfolgt ausschließlich in Deutschland. Neben dem Druck wurden die Geschäftsaktivitäten um Webdesign und Marketing erweitert. Das Unternehmen ist mittlerweile in 15 Ländern aktiv und beschäftigt knapp 2.000 Mitarbeiter, verteilt auf 6 Standorte.
Niederländische Niederlassung
Seit 2017 hat Flyeralarm auch eine Niederlassung in den Niederlanden. Dieser Standort wurde gegründet, um den wachsenden Kundenstamm in den Niederlanden besser bedienen zu können. Das Büro von FLYERALARM befindet sich in Amsterdam Süd-Ost.
Sponsoring
Die Muttergesellschaft ist Hauptsponsor der Flyeralarm-Ruder-Bundesliga. Werde außerdem Weltmeister im Langstrecken-Freiwasserschwimmen Thomas Lurz und der deutsche Squash-Meister Simon Rosner bei ihren Aktivitäten. Neben der Bandenwerbung bei Fußball-Länderspielen der deutschen Nationalmannschaft ist Flyeralarm Trikotsponsor für verschiedene Sportvereine, wie zum Beispiel die Basketballer des Fußball-Bundesligisten Bayern München.
2013 übernahm Flyeralarm die Namensrechte für das Stadion von FC Würzburger Kickers e.V. Seitdem heißt das Fußballstadion das 'Flyer Alert Arena’. In Österreich ist das Unternehmen seit 2012 Sponsor des FC Admira Wacker Mödling. 2017 wurde der Verein offiziell in FC Admira Flyeralarm umbenannt und der Firmenname in das offizielle Logo aufgenommen.
Kritik
In 2009 ver.di (Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft) Strafanzeige gegen Flyeralarm wegen Behinderung und Beeinflussung von Betriebsratswahlen. In der Branche wurde immer wieder behauptet, das Unternehmen trage zu einem ruinösen Preiskampf bei, der viele Druckereien wettbewerbsunfähig machte. Laut ver.di gibt es eine klar definierte Grenze zwischen Unternehmerrechten in einer freien Marktwirtschaft und etablierten Arbeitnehmerrechten, die Flyeralarm mit seiner Geschäftstätigkeit verletzt hat. Das Ermittlungsverfahren wurde Ende 2009 eingestellt, weil die zuständige Staatsanwaltschaft Würzburg keine ausreichenden Beweise für die Vorwürfe der Gewerkschaft finden konnte.
Nachhaltig
In der Druckerei kommt der Sammeldruck zum Einsatz: eine Drucktechnik, bei der Aufträge mit gleichen Eigenschaften gleichzeitig gedruckt werden, um die Druckkapazität so effektiv wie möglich zu nutzen. Dadurch werden mehr als 50 % CO freigesetzt2 Gerettet.
In den Niederlanden konzentriert sich das Unternehmen auf die Folgen der Papierherstellung. Aus diesem Grund unterstützt das Unternehmen das Zuchtprogramm von Handwerker. Mit diesem Programm werden Jaguare in Argentinien gezüchtet und wieder eingeführt. Bei dieser Auswilderung erhalten die Tiere GPS-Halsbänder, damit sie den Tieren weiterhin folgen können.
Zukunft
Da immer mehr Unternehmen digital kommunizieren, sinkt die Nachfrage nach Printprodukten. Um diesem Trend zu begegnen, arbeitet Flyeralarm daran, ein One-Stop-Shop zu werden. Dies ist ein Geschäftskonzept, bei dem Unternehmen mehrere Dienstleistungen rund um ein Kernprodukt anbieten. Auf diese Weise müssen Kunden keine Dienstleistungen mehr von Dritten beziehen.
Externer Link
Quelle
- Dieser Artikel oder eine frühere Version ist eine (Teil-)Übersetzung des Artikels Flyer-Alarm auf der deutschsprachigen Wikipedia, die unter der Creative Commons Namensnennung/Weitergabe unter gleichen Bedingungen Stürze. Siehe die Verlauf bearbeiten Dort.
- Maarten Timmerman-Zubani, Country Manager Benelux.
- Künstler.