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Phonophobie | ||||
| Codierungen | ||||
| KrankheitenDB | 29099 | |||
| Gittergewebe | D012001 | |||
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Phonophobie (von dem griechisch: Telefon = Laut, φόβος Phobos = Angst), auch genannt Ligyrophobie (griechisch: Ligurien = klar / schrill (von Ton)), ist Überempfindlichkeit oder Angst vor (lauten) Geräuschen oder Stimmen. Phonophobie wird auch im Sinne von . verstanden Angst vor der Sprache oder Glossophobie benutzt.
Phonophobie tritt auf, manchmal zusammen mit Lichtscheu, auch auf at Migränepatienten. Die Stimulation des Gehirns mit Schallimpulsen kann von Phonophobie als Schmerz empfunden werden.[1]
Phonophobie kann verwandt, verursacht oder verwechselt werden mit Hyperakusis, eine extreme Empfindlichkeit gegenüber lauten Geräuschen.
Viele Tiere erschrecken durch unerwartete oder übermäßige Geräusche (z. B. haben Hunde und Pferde Angst vor dem Geräusch von Feuerwerkskörpern), aber dies muss nicht unbedingt Phonophobie sein. Das Auftreten von Phonophobie bei Tieren wird derzeit erforscht. Polizeipferde werden durch die Konditionierung auf laute Knallgeräusche, die bei Demonstrationen oder Paraden unerwartet auftreten können, unempfindlich gemacht.
Siehe auch
Literatur Referenzen
- ↑Headache Classification Subcommittee of the International Headache Society (IHS), Die internationale Klassifikation von Kopfschmerzerkrankungen: 2. Auflage. Cephalalgie 2004; 24 (Ergänzung 1): 9-160