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François Theodore Marie (Frank) Luns (Haarlem, 25. Juni1886 – Amsterdam, 29. November1936) war ein niederländischer Publizist, Literat und Regisseur.
Biografie
Luns war ein Nachkomme der Familie Mittagessen und ein Sohn des Kaufmanns Theodorus Johannes Bernardus Luns (1847-1927) und Elisabeth Maria Johanna Frederika Christina Wilhelmina Wijs (1853-1928). Er war ein Bruder des Malers Prof. Huib Luns (1881-1942) und damit ein Onkel des Malers Theo Luns (1910-1973) und Diplomat Joseph Luns (1911-2002).
Luns übersetzte Werke aus dem Französischen und inszenierte Stücke, die er herausgab. 1918 adaptierte er ein Stück von Musset für die Amsterdamsche Studenten-Tooneel-Vereeniging. 1924 war er Vorsitzender eines Ausschusses des katholischen Künstlerkreises "De violier", der einen Bericht über die ästhetische Bildung herausgab. Er orientierte sich eindeutig an römisch-katholischen und religiösen Werken und war für seine Freiluftspiele bekannt. 1929 leitete er das sogenannte Regentessepel zu Ehren von Königin Emma.Regel für Regel) im Amsterdamer Stadion, wo er bereits 1925 anlässlich des 650-jährigen Bestehens der Hauptstadt ein Theaterstück inszeniert hatte. Er war auch Bibliothekar der Theatermuseum und ab 1930 mit "De Amsterdamsche Groote Schouwburg" verbunden.
Luns heiratete 1929 Litt. Dr. Pauline Helena Cornelia van Veen (1900-1947), mit der er eine Tochter hatte.
Literaturverzeichnis
Eigene Arbeit
- Ergebnis: am 22. März 1913 eingeleitete Theatererhebung: zur Stellung der heutigen dramatischen Kunst in unserem römisch-niederländischen Leben. [Z.S.], 1913.
- Römische Niederlande und Drama. Eine Rezension. Utrecht/'s-Hertogenbosch, 1915.
- Cederick und Machteld. Episode aus dem Gildenzeitalter. Ein Open-Air-Spiel in 2 Divisionen. Amsterdam, 1916.
- Das Zentralbüro für Allgemeine Ästhetik. Sein Ursprung und seine Gründung. Amsterdam, 1924.
- Anno Sancto. Amsterdam-Sakramente-Spiel. Programmbuch. Amsterdam, 1933.
Bearbeitungen oder Übersetzungen
- Leonce de Grandmaison S.J., Die Bruderschaft der Weißen Loge oder Theosophie in den Niederlanden. Amsterdam, 1906.
- Heinrich Fidelis Müller Die Weihnachtsoratorien. Weihnachtsoratorium und Die Heiligen Dreikönige. Kurzbeschreibung von XII Mimikszenen nach den Visionen der ehrwürdigen Anna Catharina Emmerich in diesen von Frank Luns entworfenen Oratorien. Amsterdam, 1915.
- Alfred de Musset, Mädchenträume... Komödie in 2 Akten, 9 Szenen. Amsterdam, 1918.
- CH. mertz, Lumen Christi. Ein Missionsspiel in sechs Szenen. 1920².
Bericht als Ausschussvorsitzender
- Bericht. Die Ausbildung in allgemeiner Ästhetik an den Einrichtungen des M.O. und H. O.. Amsterdam, 1924.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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