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Frans Bijlaard
Frans Bijlaard
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Persönliche Informationen
Vollständiger NameFrancis Simon K. Bijlaard
Geburtsdatum27. Juni1947
GeburtsortAmsterdam
StaatsangehörigkeitFlagge der Niederlande Die Niederlande
Aktivitäten
DisziplinStahlkonstruktion
UniversitätTechnische Universität Delft
Portal  Portalsymbol  Bildung

Franciscus Simon K. (Französisch) Bijlaard (Amsterdam, 27. Juni1947) ist ein Holländer Bauingenieur und emeritierter Professor Stahlstruktur zum Technische Universität Delft.[1]

Bijlaard ist bekannt für seine theoretischen Beiträge zur Verbesserung des Entwurfs und der Instandhaltung von Stahlkonstruktionen. Er trug zur Normung rund um den Eurocode 3: Bemessung von Stahlkonstruktionen (EN 1993) bei. Darüber hinaus beteiligt er sich regelmäßig an der öffentlichen Debatte über die Erhaltung der bautechnischen Infrastruktur.

Lebenszyklus

Bijlaard hat studiert Tiefbau zum Technische Universität Delft. Nach seinem Abschluss im Jahr 1976 begann er an der TNO Institut für Baustoffe und Baukonstruktionen als wissenschaftlicher Mitarbeiter. 1983 übernahm er die Leitung der Abteilung Stahlbau, die aus ca. 30 Mitarbeitern bestand. 1990 übernahm er die Leitung der Abteilung Bautechnik, wo er rund 70 Mitarbeiter leitete.

2001 wurde er als Professor für Stahlbau an die Technische Universität Delft an der Fakultät für Bauingenieurwesen und Geowissenschaften berufen. Er hielt eine Antrittsrede mit dem Titel: Stahlkonstruktionen: Forschung und Produktentwicklung. An der Universität leitete er zunächst den Fachbereich Holz- und Stahlbau, später den Fachbereich Hochbau.

1999 wurde Bijlaard mit dem Charles Massonet Award der Europäisches Übereinkommen für Stahlbau (ECCS), eine 1998 eingeführte Auszeichnung für die "Verbesserung der wissenschaftlichen und technischen Unterstützung von Stahlkonstruktionen". Der erste Niederländer, der diesen Preis erhielt, war der emeritierte Professor für Stahlbau Jan Stark 1999 von der Technischen Universität Eindhoven.[2]

Arbeit

Im Bildungsbereich hat sich Bijlaard auf die Stahlkonstruktion, dem Bereich Stahlkonstruktionen für Hoch- und Tiefbau. Dabei konzentrierte er sich insbesondere auf

"...Stabilität, Verbindungen, Lebensdauervorhersage (Ermüdung, Risswachstum, Sprödbruch) in Gebäuden, zivilem Gesundheitswesen, Wasserbau, Offshore, Infrastruktur und anderen Objekten."[3]

In seiner Forschung und Entwicklung hat er weitere Arbeiten im Bereich der

"...Instandhaltung der bestehenden Infrastruktur (Restlebensdauer, Überwachung, Reparatur), Verhalten von Konstruktionen aus neuen Werkstoffen wie Hochleistungsstählen, Aluminium, faserverstärkten Kunststoffen, Forschung und Produktentwicklung im Bereich Fügetechnik, insbesondere in Kombinationen neuer Werkstoffe und Grundlagenforschung zum Verhalten anspruchsvoller komplexer Strukturen und Strukturbauteile unter statischer Belastung und unter Ermüdungsbelastung."[3]

Veröffentlichungen

Artikel, eine Auswahl:

  • Jelle Witteveen, Jan W. B. Stark, Frans S. K. Bijlaard und Piet Zoetemeijer, "Geschweißte und geschraubte Balken-zu-Säulen-Verbindungen", Zeitschrifteninformation: Zeitschrift der Strukturabteilung, 1982, Bd. 108, Ausgabe 2, S. 433-455

Externe Links