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Frans Bean (Ixelles, 20. August1927 - Hiroshima, 23. Juli2001) war ein Belgier Jesuit, Organist, Orgelbauer und Komponist.
Lebenszyklus
Frans Boon war ein Sohn von Jan Boon und ein Bruder von Herman Boon.
Neben dem geisteswissenschaftlichen Studium erlernte Boon schon früh Klavier- und Orgelspiel. Nach dem ersten Klavierunterricht durch seine Mutter nahm er Orgelunterricht bei Huybrechts, dem Organisten der Peterskirche in Ixelles. Anschließend nahm er Orgelunterricht an der Städtischen Musikschule in jette bei Jean Collot.
1944 trat er ein Betrunken im Jesuitenorden. Während seiner ersten Ausbildungsjahre nahm er Orgelunterricht bei Jan Van Bouwel. Von 1951 bis 1955 war er Studienmeister an den Jesuitenkollegs in Brüssel, Gent und Bukavu, wo er auch einen Chor und ein Orchester leitete.
Ab 1955 studierte er Theologie in Löwen und wurde 1958 zum Priester geweiht. Sein musikalisches Studium schloss er mit dem Kurs Musikgeschichte sowie Harmonielehre am Städtischen Konservatorium ab. Ab 1959 widmete er sich hauptberuflich einem umfangreichen Musikstudium an der Königliches Konservatorium im Gent: Solfège mit Julien Mestdagh, Musikgeschichte mit Marcel Boereboom, Orgel bei Gabriel Verschrägen, Kontrapunkt bei Prosper Van Eechaute, sowie Musikwissenschaft an der Universität Gent mit Piet Nuten.
Vier Jahre lang leitete er den Knabenchor der Saint-Barbara-College in Gent und gab Konzerte in Belgien, Frankreich, Italien und Spanien.
Durch eigene Forschungen und Kontakte zu Orgelbauern, darunter Dom Joseph Krebs ., erlangte er auch Kenntnisse im Orgelbau o.s.b. der Abtei Keizersberg. Er nahm Orgelkurse am Bailliol College in Oxford und knüpfte bei dieser Gelegenheit Beziehungen zum Orgelbauer Rushworth in Liverpool.
Nach Japan
Seine Vorgesetzten hatten inzwischen beschlossen, dass er zu Japan gesendet würde. 1965 reiste er. Er blieb zuerst drin Kalkuttawo er indische Musik, Musikinstrumente und Spielweise kennenlernte. Dann ging er nach Japan und blieb dort nacheinander Kamakura, Yokohama und Fujisawawo er weiteren Orgelunterricht nahm.
1967 ließ er sich in Hiroshima nieder und wurde Lehrer an der Elisabeth Ongaku Daigaku University of Spiritual Music. Er unterrichtete allgemeine Musikgeschichte, religiöse Musikgeschichte und Orgel. Er war viele Jahre Organist der Friedenskathedrale in Hiroshima. Er unterrichtete auch Orgel in verschiedenen japanischen Städten. Er gab zahlreiche Orgelkonzerte in ganz Japan.
Er war oft in Südkorea, wo er Organist an der Myeong-Kathedrale in . wurde Seoul. Er wurde Ehrenmitglied der Internationalen Kulturgesellschaft Koreas. Er gab zahlreiche Orgelkonzerte in diesem Land.
Boon wurde auch als Orgelbauer bekannt. In Japan und Südkorea baute er mehr als 130 Pfeifenorgeln in katholischen und protestantischen Kirchen sowie in Konzertsälen.
Komponist
Boon komponierte hauptsächlich in Funktion der katholischen Liturgie.
- Korallenarbeit auf ich will mich trösten,
- Variationen über das englische Weihnachtslied 'God rest you merry gentlemen',
- Musik für eine Gelübdemesse,
- Arbeit für Blechbläserensembles,
- Orgelbegleitungen für Kirchenlieder,
- Melodien für Gottesdienste der Karwoche über japanische liturgische Texte text.
Literatur
- Frans Boon, Organist, Komponist, in: Flanders Magazine, 1988.
- Hermann BOON, Der Missionar und die Musik: Frans Boon s.j., in: Flanders Magazine, 1990.
- H. WEIHNACHTEN, Frans Bean, in: Flämische Organisten im Ausland seit 1900, Tongerloo, 2000.
- Flavie ROQUET, Frans Bean, in: Lexikon der flämischen Komponisten, die nach 1800 geboren wurden, Roeselare, 2007.