WikiDer > Vereecken
Zwischen ca. 1845 und 1924 waren zwei Generationen der Familie Vereecken, Petrus-Johannes Vereecken und Söhne, tätig als Orgelbauer im Gijzegem.
Biografie
Petrus-Joannes Vereecken (mespelare, 1803 – Gijzegem, 1889). Peter Vereecken war Schreiner wer war leidenschaftlich? Musik-. Er hatte vier Söhne: Felix (° 1844), Johannes (° 1846), Louis (° 1849) und Peter (° 1851). Sein Onkel Alexander war Küster-Organist zu Berlare.
Um 1845 begann er - inspiriert vom Orgelbauer Van Peteghem – Bauen Sie Ihre eigenen Organe. Er lebte damals noch in Mespelare. Als er später seine Firma nach Gijzegem verlegte, arbeiteten auch seine Söhne in der Firma, die sie nach dem Tod des Vaters bis etwa 1924 weiterführten. Dann wurde das Atelier verkauft.
Orgelbaustil
Die Orgelbauer Vereecken kannten in ihrem Oeuvre einen Übergang vom Klassiker Orgel zur rein romantischen Orgel. So ist die Orgel von Vater Petrus drin dick (Zwalm) von 1870 ist noch heute ein schönes Beispiel für eine traditionelle spätklassizistische Orgel und ist die Orgel der nächsten Generation in der Sint-Jozefskerk in Aalst (1900) vielleicht der Höhepunkt ihres symphonisch-romantischen Orgeltypus nach französischem Vorbild.
Arbeitslistenorgane
Das Arbeitsgebiet der Vereeckener Orgelbauer umfasste hauptsächlich einen Großteil der Ostflandern (einschließlich te Aalst). Ihre Arbeitsliste listet etwa 38 neue auf Pfeifenorgeln, sowie jede Menge Wartungs- und Renovierungsarbeiten an bestehenden Instrumenten.
Zum Beispiel Vereecken-Organe (von denen mehrere geschützt sind in:
- 1850 Schoonaarde (Dendermonde) Kirche Unserer Lieben Frau der sieben Arbeiten
- 1857 Iddergem (Denderleeuw) Kirche des Heiligen Amandus
- 1861 platzen (Erpe-Mere) St.-Martins-Kirche
- 1864 Waasmünster (Mitte) Kirche Unserer Lieben Frau und St. Peter und Paul
- 1870 Middelbier (Oirschot) (NL) Kirche des Heiligen Willibrord
- 1870 dick Petersreifen Tire
- 1871 Grembergen (Dendermonde) St. Margaretenkirche
- 1872 Saint-Cross-Shop (Gent) Kirche des Heiligen Kreuzes
- 1872-1873 Heusden (Destelbergen) Kirche des Heiligen Kreuzes
- 1874 Sombek (Waasmünster) Kirche Saint-Roch
- 1875-1877 Haltert St.-Gorik-Kirche
- 1876 Sinai (Sint-Niklaas-Waas) Katharinenkirche
- 1880 Denderwindeke (Ninove) St.-Petri-Kirche
- 1880 Berlare St. Peter's Bandkirche
- 1884-1892 Haasdonk (Beveren) Kirche des Heiligen Jakobus des Großen
- 1885-1887 Rupelmonde (Kruibeke) Liebfrauenkirche
- 1888-1891 Bornem Abteikirche Sankt Bernhard
- 1890 overmere (Berlare) Kirche Unserer Lieben Frau von der Himmelfahrt (die erste Vereecken-Orgel mit pneumatischem Traktion)
- 1895 briefhoutem (Sint-Lievens-Houtem) Kirche der Heiligen Kreuzerhöhung (Kirche, deren Inhalt 1936 durch einen Brand zerstört wurde)
- 1898 Knesselare St. Willibrord-Kirche
- 1900 Aalst Kirche des Heiligen Josef
- 1902 DendermondeAbteikirche (Orgel 1914 durch Brand zerstört)
- 1903 Sint-Martens-Lierde (Lierde) St.-Martins-Kirche
- 1908 Wortgem Kirche Unserer Lieben Frau von der Geburt Christi
- 1910 Meile Brook (Aalst) Kirche Unserer Lieben Frau von der Assistenz
- 1913 Dentergem Liebfrauen- und Stephanskirche 1913 (vorletzte Orgel der Vereeckens)
- Datum unbekannt herdersem (Aalst) Liebfrauenkirche
Literatur
- DE WILDE (G.), "Vorfahren der Orgelbauerfamilie Vereecken 1845-1924 Gijzegem", Heemkundige Kring "Denderland" Hofstade-Gijzegem, 2005
- MERTENS (W.), UYTTERSPROT (M.), "Die Orgelbauer Vereecken - Gijzegem", in: Mitgliederzeitschrift der Heemkundige Kring Denderland, jg. 8, Nr.4, 2010, S.137-141
- MERTENS (W.), "Die Orgelbauer Vereecken in Gijzegem. Eine Geschichte zwischen Laterokokko und Romantik", in: Orgelkunst, jg. 33, Januar-Februar 2010, pp. 188-203
- VERMASSEN (S.), "Orgelerbe (3): Wortegem", in: Bouveloo, Heemkundige Kring Wortegem-Petegem, jg. 11, Nr. 3, 2018
- Die Vereecken-Orgel von Dikkele, https://svenvermassen.wixsite.com/orgelvlaamseardennen/dikkele
- Die Vereecken-Orgel von Wortegem, https://svenvermassen.wixsite.com/orgelvlaamseardennen/wortegem