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Frans Dingemans
„Die Weißen Häuser“, Trichterveld, Mariaberg (1944-47)
Alter Hickory-Platz, Wyckerpoort (1957)

Frans Coenraad Johannes (Frans) Dingemans (Neuer Einkauf, 8. Mai1905 - Maastricht, 24. Januar1961) war ein NiederländischArchitekt und Stadtplaner. Er arbeitete hauptsächlich in Maastricht.

Lebenszyklus

Frans Dingemans wurde 1905 in Nieuwkoop als ältester Sohn des Künstlerehepaares geboren Waalko Jans Dingemans Sr. und Henriette Gesina Numans. Nach dem HBS in Gorinchem er studierte von 1921 bis 1927 Ingenieurwesen zum Tu Delft. Anschließend arbeitete er mehrere Jahre an den Schreibtischen von Willem Dudok und Brinkman & Van der Vlugt. 1931 trat er ein Haarlem verheiratet mit Antonia Caroline Hoog. Im selben Jahr ließ er sich als unabhängiger Architekt in Haarlem nieder und arbeitete unter anderem an Landhäusern und Sommerhäusern in Heemstede, Aerdenhout und weiter Schouwen-Duivelandwo seine Eltern ein Haus hatten.[1] 1942 wurde er zum Direktor der Stadtentwicklungsabteilung von Maastricht ernannt. In dieser Funktion war sein erster Entwurf ein Gartendorf mit 200 Bungalows, die ursprünglich als Notunterkunft: Trichterveld. In der Nachkriegszeit war die Wiederaufbau in Maastricht hauptsächlich durch Erweiterungspläne für bestehende Quartiere realisiert. Auch das Schwimmbad Jekerdal ist ein Entwurf aus dieser frühen Zeit.

Ab 1951 war er Stadtarchitekt von Maastricht. Entgegen seinem Plan von ca. 1955, einen Verkehrsdurchbruch durch das Zentrum von Maastricht von der Markt bis zum Königin-Emma-Platz, dem sogenannten "Dingemans Loch", entstand viel Widerstand.[2] 1960 realisierte er jedoch das bereits abgerissene funktionalistische Stadtamt in der verschwundenen Stadhuisstraat zwischen Markt und Gittergewebe, aber diese sogenannte "Marktlücke" entstand bereits Ende der 1930er Jahre durch den Bau des Wilhelminabrücke.

Maastricht stand nach dem Zweiter Weltkrieg für die Aufgabe, Tausende von Häusern zu bauen, um die Wohnungsnot. 1954 wurde ein Erweiterungsplan verabschiedet, der den Bau von 7.000 Wohnungen vor allem am Westrand von Maastricht vorsah. Dingemans hat es geschafft Stadtplan für einige neue Nachbarschaften, unter anderem Caberg, malpertuis und Pottenberg. Die neuen Wohnsiedlungen wurden nach den 'Gemeinde-Gedanke': Jedes Viertel sollte eine kleine, autarke Gemeinschaft bilden, mit einer Kirche, einer Schule und Geschäften in der Mitte, umgeben von Straßen mit Galeriewohnungen und Einfamilienhäuser, eingebettet ins Grüne. Charakteristisch für die städtebauliche Arbeit von Dingemans sind dreieckige Plätze mit flankierenden Hochhäusern.[3]

Dingemans starb im Alter von 55 Jahren an Leukämie. In den letzten Jahren stand seine Arbeit wieder im Rampenlicht.

Liste der abgeschlossenen Arbeiten (unvollständig)

Wissenswertes

  • Sowohl in Nieuwkoop als auch in Maastricht gibt es einen Dingemans Park, beide benannt nach Frans Dingemans. Der Nieuwkoop Ir. Der Dingemanspark liegt im Zentrum des Dorfes; der Maastricht Dingemanspark liegt zwischen den Stadtteilen Glockenturm und Pottenberg.
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