WikiDer > Freudscher Ausrutscher
EIN Freudscher Ausrutscher enthüllt ungewollt, was (vielleicht unbewusst oder verweigert) ist im Kopf des Sprechers wichtig, was er sich wünscht und was ihn ausmacht vorbesetzt. Das Konzept geht auf den Begriff zurück Fehlleistung, abgeleitet von Sigmund Freud, eine Verkürzung von "Fehler" und "Leistung" (Aktion oder Leistung). Einen Fehler zu machen erzeugt eine Leistung. Sein englischer Übersetzer hat das Wort dafür Fehlverhalten (und im Plural: Parapraxen). Dieses Wort leitet sich von den griechischen Wörtern ab αρά und πράξις ("andere Aktion").
Aktionen und Verhaltensweisen
In seinem Buch Psychopathologie des Alltags Freud beschreibt eine Reihe von dysfunktionalen Handlungen oder Verhaltensweisen, die auf psychologische Mechanismen zurückzuführen sind, wie zum Beispiel: Repression und Verband.[1] Heute ist das Auftreten dieser "Fehler" allgemein anerkannt, aber Freuds manchmal komplizierte Erklärungen sind nicht mehr so wissenschaftlich zu erleben.
- Falsch handeln
- Bei der Arbeit ankommen, um den Hausschlüssel in der Hand zu finden (eigentlich sind die Leute lieber zu Hause).
- Vergessen
- Von Namen und Wörtern, oft weil sie eine emotionale Assoziation haben.
- Ein Termin, der keinen Sinn macht.
- Versprecher
- "Ich begrüße die Anwesenden und erkläre die Sitzung für geschlossen!"
- "Das war die Verkehrsinfo. Entschuldigung, das waren die Nachrichten und jetzt kommt die Verkehrsinfo."
- Biene Shakespeare, wo Portia in Der Kaufmann von Venedig sagt zu Bassanio: "Eine Hälfte von mir gehört dir, die andere Hälfte dir. Meine, möchte ich sagen - aber wenn es meine ist, ist sie deine."
- Lesefehler
- Freud selbst las einen Zeitungsartikel mit der Überschrift „Hochzeitsfeier in der Odyssee“. Beim weiteren Lesen stellte sich heraus, dass es lautete "...amat OstseeAber Freud interessierte sich für Mythologie und wartete sehnsüchtig auf ein Buch über Träume von einem Autor, der auch über griechische Mythen geschrieben hatte.
- Beschreibung
- Freud erzählt, wie er sich oben eine Notiz machte, über die er „20. Oktober“ schrieb – allerdings war es September. Am 20. Oktober sollte er einen seiner Patienten empfangen; er hatte damals nur wenige. Der verborgene Wunsch: Wenn doch nur Oktober wäre.
Nüsse
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