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Friedrich Fromm | ||
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Friedrich Fromm (1940) | ||
| Geboren | 8. Oktober1888 Berlin, Deutsches Kaiserreich | |
| Verstorben | 12. März1945 Brandenburg an der Havel, Nazi Deutschland | |
| Ruheplatz | eingeäschert, Standort als unbekannt.[1] | |
| Landschaft | ||
| Teil | ||
| Dienstjahre | 1906 - 1944[2][3] | |
| Rang | Generaloberst | |
| Einheit | 2. Thüringer Feldartillerie-Regiment Nr. 55[4] 38. Feldartillerie-Brigade 30. Division (Deutsches Kaiserreich) 3. (Preußischen) Artillerie-Regiment 3. Division (Reichswehr) 14. Reiterregiment | |
| Auftrag | 5. Artillerie-Regiment (Reichswehr) Chef der Heeresausrüstung und Befehlshaber des Ersatzheeres 1. September 1939 - 20. Juli 1944[5] | |
| Schlachten/Kriege | Erster Weltkrieg | |
| Auszeichnungen | Siehe Dekorationen | |
Friedrich Fromm (Berlin, 8. Oktober1888 - Brandenburg an der Havel, 12. März1945) war ein Deutsche General, der am besten für seine Rolle in der Attentat auf Adolf Hitler.
Fromm war Leutnant im Erster Weltkrieg, stammte aus einer Soldatenfamilie, in der Pflichtbewusstsein und Pünktlichkeit sehr wichtig waren.
Fromm spielte eine wichtige Rolle im Machtgefüge des frühen NS-Regimes: Ab 1933 war er für den materiellen und personellen Wiederaufbau der deutschen Wehrmacht verantwortlich. In dem Zweiter Weltkrieg er war aufgestiegen Generaloberst und Kommandant der 'Ersatzheer'.
In dieser Funktion war er der Vorgesetzte von Claus von Stauffenberg der in der letzten Periode als Adjutant bei ihm arbeitete.
Nachdem die Operation Barbarossa zum Erliegen kam und der russische Gegenangriff begann, empfahl Fromm eine Verteidigungstaktik für 1942, da die Vorräte knapp wurden. Damals war er der Meinung, dass der Krieg beendet werden sollte, da die vielen Fronten nicht mehr versorgt werden konnten. Da er nicht jeden Auftrag bedingungslos auf einmal ausführte, war er Goebbels als Feind der Partei angesehen. Gottlob Berger hasste Fromm und suchte nach einer Gelegenheit, ihn loszuwerden und die Position zu übernehmen. Unterstützt wurde er dabei von Himmlers zweiter Ehemann Jüttner.
Fromm war sich wohl zumindest der Pläne Stauffenbergs und seiner Mitarbeiter bewusst und vielleicht auch passiv an der Verschwörung gegen Hitler beteiligt. Er galt als schwankend, hielt sich strikt an den militärischen Ehrenkodex. [Quelle?] Er galt als möglicher Verbündeter. Er gehörte nicht zum harten Kern der Verschwörer. Er hatte schon viele Probleme mit Keitel und viele Machtkämpfe mit der SS.
Dann nach dem Angriff vom 20. Juli 1944 Hitlers Tod wurde nicht bestätigt, er erkundigte sich bei Keitel, der bestätigte, dass Hitler noch am Leben war. Fromm, der sich weigerte zu kooperieren, wurde von den Putschisten als Sicherheitsrisiko eingestuft und inhaftiert. Später am Tag wurde er jedoch von loyalen Truppen abgelöst und konnte die Hauptverschwörer verhaften. Zweifellos wollte er kein Verhör, bei dem die Verschwörer seinen Namen nennen und sofort hinrichten lassen. Dies gegen Hitlers ausdrücklichen Befehl, die Verschwörer um jeden Preis lebend gefangen zu nehmen. Allgemeines Beck durfte auf Verlangen (gemäß Ehrenkodex der Offiziere) Selbstmord begehen, aber als er nach zwei Versuchen immer noch scheiterte, wurde er erschossen. Die übrigen Putschisten, darunter auch Stauffenberg, wurden im Hof der Kaserne in der Bendlerstraße in Berlin hingerichtet.
Dies würde Fromm jedoch nicht retten. Er wurde festgenommen und angeklagt, nichts getan zu haben, obwohl er von der Verschwörung wusste. Er wurde am 22. Juli 1944 festgenommen. Am 23. Juli 1944 wurde er nach Goebbels vorgeladen Wolfschanze. Es gab Goebbels, DR. Naumann, Bormann und Speer mit Hitler am Tisch. Sie schlossen, teilweise durch Nachfragen bei Keitel nach der Bestätigung von Hitlers Tod, dass er von irgendeiner Form der Verschwörung gewusst hatte, und durch die sinnlose Tötung von Staufenberg et al., schien Fromm ein Mitbeteiligter zu sein. Fromm wurde am 14. September 1944 aus der Wehrmacht entlassen. Der Bürger Fromm wurde am 7. März 1945 von einem Volksgerichtshof als wehrunwürdig zum Tode verurteilt. Da das Gericht keine direkte Verbindung zu den Verschwörern des Putsches herstellen konnte 20. Juli 1944 wurde er wegen Feigheit gegenüber dem Feind verurteilt. Der Verlust seiner Würde für den Militärdienst führte zum dauerhaften Verlust aller Ehren, Ränge und Orden.
Auf 12. März 1945 wurde er von einem getötet Erschießungskommando im Gefängnis hingerichtet Brandenburg-Görden.
Militärkarriere
- fahnenjunker: 30. Dezember 1906[3][4]
- Fähnrich: 16. August 1907[2][3]
- Leutnant: 18. Juni 1908[2][3]
- Oberleutnant: 28. November 1914[2][3]
- Hauptmann: 18. April 1916[2][3]
- Haupt: 1. März 1927[2][3][6]
- Oberstleutnant: 1. April 1931[2][3][6]
- Oberst: 1. Februar 1933[2][3]
- Generalmajor: 1. November 1935[2][3]
- Generalleutnant: 1. Januar 1938[7][2][3]
- General der Artillerie: 20. April 1939[2] - 1. April 1939[7][3]
- Generaloberst: 19. Juli 1940[7][2][3][6]
Dekorationen
- Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes am 6. Juli 1940 als General der Artillerie und Chef der Heeresausrüstung und Befehlshaber des Ersatzheeres[8][9][5][2][3]
- Eisernes Kreuz 1914, 1. Klasse und 2. Klasse[10][2][3]
- Wiederholschnalle am Eisernen Kreuz 1939, 1. Klasse und 2. Klasse[2]
- Verwundetenabzeichen 1918 in Schwarz[10][2]
- Kreuz für militärische Verdienste (Österreich-Ungarn), 3. Klasse mit Kriegsdekoration[10][2]
- Hansekreuz aus Hamburg[10][2]
- Ehrenkreuz für Frontkämpfer im Weltkrieg[2]
- Medaille zur Erinnerung an den 13. März 1938[2]
- Anschlus-Medaille mit Gürtelschnalle „Prager Burg“[2]
- Medaille zur Erinnerung an die Heimkehr des Memellandes[2]
- Dienstauszeichnung des Heeres und der Marine, (25 Dienstjahre)[2]
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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