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Friesensalz ist ein Unternehmen in Harlingen in der niederländischen Provinz Friesland Welche Siedesalz gewinnt aus einem Reservoir in einer Tiefe von etwa 2800 Metern.
Aktivitäten
Das Unternehmen begann 1996 als Harlinger Salzfabrik Frima und hatte damals 65 Mitarbeiter. Man nutzt unter anderem ein Salzvorkommen in Sexbier. Am 27. Juli 2000 wurde sie von der deutschen Firma übernommen Kali und Salz (K S) von Kassel und weiter unter dem Namen Friesensalz. Später fusionierte das Unternehmen in Esco (European Salt Company), Teil von K S.
Jedes Jahr werden etwa 1,2 Millionen Tonnen Salz- (NaCl) gewonnen. 80 % davon gehen an die Salzchemie und 20 % für den Hausgebrauch, die Lebensmittelindustrie und als Streusalz. Darüber hinaus wird dieses Salz als Wasserenthärter und in leckt für Rinder.[1] Als Nebenprodukt werden 25 bis 30 Tonnen Kalksalz pro Jahr als Bodenverbesserungsmittel für saure Böden verkauft.
Friesland gewinnt seit 2006 Salz Tzummarum.[2] Das Unternehmen darf hier Salz bis zu einer maximalen Setzung von dreißig Zentimetern fördern und die unterirdische Salzkaverne darf 1 Mio. m³ nicht überschreiten. Frisia hatte beantragt, diese auf eine Größe von 1,4 Mio. m zu erweitern.[2] Der Vorgesetzte Staatliche Bergwerksaufsicht (SodM) gab eine negative Empfehlung ab und Friesland muss bis spätestens Ende 2021 auch die Salzgewinnung unter Land einstellen. Auch die Landwirtschaft ist dagegen laut LTO Noord Frisia Zout unterschätzt die Risiken von Rissbildung und schnellerer Absenkung.[3] Aufgrund der negativen Ratschläge und der kurzen Zeit, um dort Salz zu gewinnen, hat Frisia beschlossen, den Antrag zurückzuziehen.[2]
Salzgewinnung unter dem Wattenmeer
Mitte Juli 2011 hat Frisia Zout die Genehmigung für die Salzgewinnung unter dem Wattenmeer erhalten. Das Salz liegt etwa drei Kilometer von der Küste entfernt und in einer Tiefe von zwei Kilometern und wird aus einem Gewerbegebiet in Harlingen. Es Wirtschaftsministerium setzt als klare Bedingung, dass die Flora und Fauna in der Wattenmeer sollte durch die Salzgewinnung nicht beeinträchtigt werden.[4]
Kritik
Kritik rührt vor allem von den zu erwartenden Setzungen infolge der Salzgewinnung. Umweltgruppen wie: Lass das Salz sitzen fürchten vor allem die Salzgewinnung unter dem Boden der Wattenmeer.
Externer Link
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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