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Frits van Kretschmar

Jr. Frederik Gerhard Lodewijk Oswald (Fritten) von Kretschmar van Veen (Surabaya, 2. September1919 - Aldeburgh (VEREINIGTES KÖNIGREICH), 14. Januar2019) war ein niederländischer Kunsthistoriker und Direktor der Ikonografische Agentur.

Biografie

Van Kretschmar war ein Nachkomme der Familie aus Kretschmar und ein Sohn des Ingenieurs Jhr. Ir. Constantijn Leopold Carel van Kretschmar van Veen, Lord of Veen (1891-1967) und Moussia Aberson (1890-1973). Seit dem Tod seines Bruders Jacob Adriaan van Kretschmar van Veen (1917-1993) war er Oberhaupt des niederländischen Adelsgeschlechts. 1937 legte er sein Examen an der Liberales christliches Lyzeum im Den Haag. 1944 veröffentlichte er, soweit bekannt, seinen ersten Artikel: über die Gattung lügen im Der niederländische Löwe, in welcher Zeitschrift er oft veröffentlichte. Am 15. Oktober 1961 trat er in den Dienst der Ikonografische Agentur als wissenschaftlicher Assistent, zum 1. Januar 1964 Leiter des IB. Ab 1. November 1971 arbeitete er mehr als zwei Jahre bei der Depotbank der Fondation in Paris. 1974 kehrte er in das Büro zurück, um dessen Direktor zu werden. Diese Position hatte er bis zum 1. September 1984 inne, als er das Rentenalter erreichte. Anschließend war er noch ein Jahr in Teilzeit als Berater in der Kanzlei tätig. Anlässlich seines Ausscheidens aus dem Amt erhielt er die Museumsmedaille in Silber und mehrere Publikationen wurden ihm gewidmet. Bei seinem Abschied am 28. September 1984 wurde ihm auch ein Empfang im Allgemeinen Staatsarchiv angeboten und als Abschiedsgeschenk erhielt er ein gemaltes Porträt von 1984 von Dick Stapel die er dann dem IB spendete. Ihm folgten Drs. K.E. Schaffers-Bodenhausen, mit Herrn E. J. Wolleswinkel als stellvertretender Direktor. 1991 kam er in die Medien, weil die südafrikanischen Banknoten das Porträt von Jan van Riebeeck das wäre laut Van Kretschmar kein Porträt von ihm.

Van Kretschmar hat viel für die ikonographische Forschung in den Niederlanden bedeutet. Neben den Inventarisierungsarbeiten, die er von Anfang an im Ikonographischen Büro durchführte, darunter Inventare vieler privater, oft adliger Familienporträtsammlungen oder die von Adelshäusern und Schlössern, hat er auch umfangreich zu diesem Thema publiziert. Darüber hinaus unterstützte er viele Schriftsteller bei ihren Recherchen zu Porträts, was sich in vielen Danksagungen in Veröffentlichungen zeigt. Er beschäftigte sich auch mit Genealogie. Wie oben erwähnt, handelte sein erster Artikel von einem Geschlecht. 1946 veröffentlichte er über seine eigene Familie. Seine letzte bekannte Veröffentlichung ist die Genealogie der niederländischen Familie Bosch Reitz aus dem Jahr 1997.

1981 trat Van Kretschmar in die Bandregen ernannt Offizier im Orden von Oranien-Nassau. Jr. F.G.L.O. van Kretschmar van Veen starb 2019 in England in seinem 100. Lebensjahr.[1]

Am 18. März 2019 war es soweit Mauritshuis bekannt, dass Van Kretschmar ein Jahr zuvor ein Pastellporträt gemalt hat Jean-Baptiste Perronneau seines Vorfahren Jacob van Kretschmar (1721-1792) ins Museum.[2]

Literaturverzeichnis

  • 'Looging', in: Der niederländische Löwe 62 (1944), k. 34-36.
  • Genealogie der Van Kretschmar . Gattung. [Z.S., 1946].
  • 'Von Rosenstrauch-Von Bülow', in: Der niederländische Löwe 74 (1957), k. 106-109.
  • „Van Egmond in Leiden“, in: Der niederländische Löwe 76 (1959), k. 256-258.
  • 'Neander', in: Der niederländische Löwe 77 (1960), k. 19-23.
  • 'Die Porträts der Vernatti's in den Niederlanden und England', in: Jahrbuch der Zentralbüro für Genealogie 16 (1962), p. 86-114.
  • „Englische Testamente und ihre Standorte“, in: Jahrbuch des Zentralbüros für Genealogie 16 (1962), p. 141-146.
  • Nachsatz "Bulkley" oder "Eine Warnung an mutwillige"', in: Der niederländische Löwe 80 (1963), k. 177-187.
  • 'Die Sammlung von Offiziers- und Familienporträts von Jacques Wijts im Schloss Amerongen', in: Jahrbuch des Zentralbüros für Genealogie 17 (1963), p. 9-112.
  • 'Die Porträts der Vernattis', in: Jahrbuch des Zentralbüros für Genealogie 17 (1963), p. 236.
  • 'Die Register der "Dutch Chapel Royal", St. James's Palace, Westminster', in: Jahrbuch des Zentralbüros für Genealogie 18 (1964), p. 223-253.
  • 'Die Porträts im Walenweeshuis in Amsterdam', in: Jahrbuch des Zentralbüros für Genealogie 19 (1965), p. 158-180.
  • 'Arbeit von Jan Janse de Stomme und Isaac Lodewijk la Fargue van Nieuwland am Haus Besselich a.d. Rhein. Die Porträts einer Groninger Familie und ihrer Erben, in: Jahrbuch des Zentralbüros für Genealogie 20 (1966), p. 123-134.
  • »Ikonographische Nachlese. Eine Auswahl einiger Tests zur Identifizierung unbekannter oder falsch benannter Porträts“, in: Jahrbuch des Zentralbüros für Genealogie 21 (1967), p. 74-90.
  • 'Bei den Ankäufen der Sammlung Craven', in: Jahresbericht des Museumsvereins Oranien-Nassau (1968), p. 9-12.
  • »Gemeinsam raus, zusammen zu Hause. Eine Gruppe von orangefarbenen Porträts kehrte in die Niederlande zurück“, in: Jahrbuch des Zentralbüros für Genealogie 22 (1968), p. 85-94.
  • 'Anmerkung zum Porträt von Gerrit van der Pot von J.B. Scheffer', in: Bulletin des Rijksmuseums 16 (1968), p. 186.
  • 'Die Porträts auf der Burg Sijpesteyn', in: Jahrbuch des Zentralbüros für Genealogie 23 (1969), p. 114-173.
  • 'Ein weiterer wenig bekannter Porträtist, Gerrit Alberts, "Bildnismaler in Nijmegen"', in: Niederländisches kunsthistorisches Jahrbuch 21 (1970), p. 69-98.
  • „Porträt einer jung verstorbenen Braut? oder ein Utrechter Rätsel. Anmerkungen zu einigen Porträts im Schloss Sijpesteyn in Loosdrecht', in: Jahrbuch des Zentralbüros für Genealogie 24 (1970), p. 65-85.
  • „Eine Dame aus Den Haag und ihr friesischer Porträtmaler oder Wie eins zum anderen führte“, in: Jahrbuch des Zentralbüros für Genealogie 25 (1971), p. 80-100.
  • »Vorfahren und Verwandte mütterlicherseits des General Jhr. Jan Willem Janssens', in: Der niederländische Löwe 91 (1974), k. 232-260.
  • 'Anmerkungen zum neu erworbenen Porträt von Louise de Coligny', in: Jahresbericht des Museumsvereins Oranien-Nassau (1974), p. 18-22.
  • 'Die Porträts der Louise de Coligny', in: Jahrbuch des Zentralbüros für Genealogie 29 (1975), p. 81-106.
  • Liste der 1977 in Twickel beschriebenen und fotografierten Porträts. [Z.S.], 1977.
  • „Sind Waffen auf niederländischen Porträts ein zuverlässiges Identifikationsmittel?“, in: Jahrbuch des Zentralbüros für Genealogie 31 (1977), p. 38-59.
  • 'Die Porträtsammlung Martens van Sevenhoven. Eine visuelle Chronik einer Utrechter Familie“, in: Jahrbuch des Zentralbüros für Genealogie 32 (1978), p. 149-237.
  • „Auf dem Weg zur Identifizierung einer Zeichnung eines flämischen Schlosses“, in: Meisterzeichnungen 16 (1978) 1 (März), p. 45.
  • 'Ein 'portrait historié', das seine Historizität wiedererlangt. Ein Marineportrait Droste', in: Jahrbuch des Zentralbüros für Genealogie 33 (1979), p. 214-225.
  • Die Vernattis und ihre Nachkommen in Großbritannien und den Niederlanden. ['s-Gravenhage, 1979].
  • 'In Erinnerung, Mr. A. Staring van de Wildeborch', in: Jahrbuch des Zentralbüros für Genealogie 34 (1980), p. 45-47.
  • [Co-Autor] 'Entwirrt zwei Geschwätzstücke (Van der Stel und Stoopendaal). Kunstsammlungen als Schlüssel zur Identifikation“, in: Jahrbuch des Zentralbüros für Genealogie 34 (1980), p. 142-176.
  • „Anmerkungen zu den Hooft-Porträts“, in: Jahrbuch des Zentralbüros für Genealogie 35 (1981), p. 109-124.
  • [Co-Autor] 'Ein wiederentdecktes Porträt von Rev. Cornelis Trigland (1609-1672), erworben vom Oranje Nassau Museum', in: Jahrbuchverein Oranje-Nassau Museum (1981), p. 65-71.
  • 'Sein oder nicht sein. Die Van Riebeeck-Porträts im Rijksmuseum', in: Jahrbuch des Zentralbüros für Genealogie 38 (1984), p. 97-139.
  • „Die Porträts von Johan Rammelman und Alida de Lange wurden restauriert. Eine Ausnahme, die die Regel bestätigte', in: Liber Amicorum jhr. Herr C.C. aus Valkenburg. Den Haag, 1985, S. 170-181.
  • 'Noch einmal die Van Riebeeck-Porträts im Rijksmuseum', in: Jahrbuch des Zentralbüros für Genealogie 39 (1985), p. 169-180.
  • [Mitverfasser] Die Bosch-Reitz-Genealogie, c. 1510-1997. [Z.S.], 1997.

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