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Fritz Koenig
Frits König
Fritz König
persönliche Daten
Geboren20. Juni1924
Verstorben22. Februar2017
GeburtslandDeutschland
Beruf(e)Bildhauer
Leitdaten
Stil(e)Geometrisch-Abstraktion
RKD-Profil
Portal  Portalsymbol  Kunstkultur

Fritz König (Würzburg, 20. Juni1924 - Landhütte, 22. Februar2017[1]) war ein DeutscheBildhauer.

Leben und Arbeiten

Fritz König wurde 1924 geboren Würzburg (Unterfranken) geboren. 1930 zog er mit seiner Familie nach Landhütte im Niederbayernwo er seine Kindheit und Schulzeit verbrachte. Von 1946 bis 1952 studierte er Bildhauerei an der Akademie der Bildenden Künste in München. 1957 blieb er in Villa Massimo im Rom. 1961 zog er in ein neues Haus und Atelier in Ganslberg bei Landshut, wo er bis zu seinem Tod 2017 lebte. 1964 wurde Koenig als Professor an die Fakultät für Architektur der Technische Universität München.

1959 war er Teilnehmer am documenta II und ab 1964 documenta III in Kassel. 1958 und 1964 vertrat er auch Deutschland bei der Biennale Venedig Venice. Seit 1997 wird ein Überblick über sein Werk in der Skulpturenmuseum im Hofberg/Stiftung König, am Prantlgarten in Landshut.

Seine Skulpturen sind teilweise aus einfachen, geometrischen Figuren aufgebaut. Die Art und Weise, wie er den Menschen präsentiert, ist faszinierend und deprimierend zugleich. Der Kopf ist eine einfache Stahlkugel; der Torso wird von einem Paar zylindrischer Stäbe geformt. In seinem Entwurf für die Holocaust Mahnmal er stellte diese stilisierten Köpfe und Knochen an eine Wand.

Fritz Koenig kam nach dem Anschläge vom 11. September 2001 in den Nachrichten wegen der großen, die er gemacht hat Kugelkaryatide. Die goldfarbene Kugel mit dem Arbeitsnamen Die Sphäre, überlebte wie durch ein Wunder, wenn auch schwer beschädigt, die totale Zerstörung der Türme der World Trade Center (New York). In der aufgerissenen Kugel wurden Flugzeugwracks gefunden. Am 11. März 2002 wurde die Skulptur als temporäres Denkmal in Batterie-Park im New York.

Arbeiten (Auswahl)

Fotogallerie

Literatur

  • Dietrich Clarenbach: Fritz Koenig - Eine Bildbiographie (1998), Skulpturenmuseum Hofberg/Stifting König, Landshut

Siehe auch

Externe Links

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