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Functionele natuurvisie

Das funktionale Naturvision ist ein Naturvision in dem die Funktionen der Natur für den Menschen im Mittelpunkt stehen. Es ist eine der Ansichten auf Naturschutz in den Niederlanden, die die Diskussionen über den Verlauf des Naturschutzes in den letzten Jahrzehnten bestimmt haben. Die anderen beiden Ansichten sind die Naturentwicklungsvision und der klassische Naturschutzvision. In der funktionalen Vision von Natur sollten Natur und andere menschliche Aktivitäten miteinander verbunden werden. Ziel ist es, die Funktionen Natur, Erholung, physische Produktion und Qualität der Landschaft (R.M.N.O. 1988, S. 27). Naturschutzgebiete sind nicht die wichtigste Ressource, aber die Natur sollte überall ausreichend präsent sein. Zu den zu bearbeitenden Sektoren gehören Landwirtschaft, Erholung, Wasserbau und Forstwirtschaft.

Die Vision steht im Gegensatz zur Naturschutzstrategie der klassischen Naturschutzvision. Keine Seltenheit, Vielfalt und Bewahrung des Alten Kulturlandschaft zentral, sondern "die Suche nach einer anderen Sicht und Perspektiven von morgen" (R.M.N.O. 1988, S. 21).

Diese und die anderen Visionen hat unter anderem der ehemalige Rat für Raumbezogene Umwelt- und Naturforschung (RMNO) ausgearbeitet und zeigt, welche Konsequenzen die einzelnen Visionen für die Gestaltung und Bewirtschaftung der Agrarkulturlandschaften, des Wattenmeeres, der Wälder und der große Gewässer (Flüsse und IJsselmeer) in den Niederlanden.

Landwirtschaft und Natur

Die Vision der funktionalen Natur wird mit Organisationen wie dem Zentrum für Landwirtschaft und Umwelt (CLM) und Aktion Strohalm verlinkt von Van der Windt (1995 S. 150). Mitbegründer Wouter van der Weijden des CLM und Wim ter Keurs sieht er als die Verkörperung dieser Vision. Das Thema, das vor allem von den Anhängern des funktionalen Naturverständnisses thematisiert wird, ist das Verhältnis von Landwirtschaft und Natur. Sie schätzen „das Naturprodukt, das der Bauer auf seinem Land anbaut“ (R.M.N.O. 1988, S. 21). Auffallend ist an dieser Stelle, dass die im Bericht der R.M.N.O. bezieht sich in dieser Sicht nur auf die Integration von Natur und Landwirtschaft (R.M.N.O. 1988, S. 22). „Die Entwicklung landwirtschaftlicher Flächen zielt darauf ab, die Vielfalt natürlicher Systeme und Arten zu erhalten, eine vielfältige Landschaft zu erhalten oder zu schaffen und die konventionelle Landwirtschaft zu fördern“ (R.M.N.O. 1988, S. 30). Alle landwirtschaftlichen Betriebe sollen extensiviert werden, um der Natur mehr Raum in der Kulturlandschaft zu geben. Die dafür eingesetzten Methoden und Maschinen dürfen dem landwirtschaftlichen Interesse nicht zu sehr schaden (R.M.N.O. 1988, S. 30). Die Integration von Landwirtschaft und Natur sollte nicht durch gesetzliche Verpflichtungen erfolgen, sondern durch wirtschaftliche Anreize und Informationen.

Beispiele für die Integration von Naturmanagement und kommerzielle Landwirtschaft sind Wiesenvogelmanagement und das Streben nach blumigen Gräben. Wiesenvögel umfassen die Uferschnepfe, Rotschenkel, Kiebitz und der Austernfischer. Im Laufe des 20. Jahrhunderts werden diese Vögel zunehmend als Gruppe gesehen. Sie werden zum Symbol der Integration von interessanter Natur und Landwirtschaft. Auch innerhalb der klassischen Naturschutzvision wird den Wiesenvögeln Aufmerksamkeit geschenkt. Um dies zu schützen, sollen im Rahmen dieser Vision Wiesenvogelreservate eingerichtet werden. Die funktionale Vision will keine Reserven, sondern bemüht sich um den Schutz der Wiesenvögel innerhalb der konventionellen Landwirtschaft. (Van der Windt 1995, S. 151-153). Im Rahmen dieser Vision befürwortete Maßnahmen sind: das Anbringen von Nestschützern, um die Zerstörung des Nestes durch die Kühe zu verhindern, beim Mähen werden die Nester mit Stöcken markiert und beim Mähen des Grases übersprungen. Das Grundstück wird von innen nach außen gemäht.

Die Vegetation am Grabenrand kann einen höheren natürlichen Wert erlangen, indem er nicht gedüngt und beim ersten Schnitt nicht gemäht wird, indem gepflasterte Tränkeplätze für das Vieh gebaut und die Grabenränder eingezäunt werden. Die Verhinderung der Düngung der Grabenseiten kann unter anderem durch die Installation von Vorkehrungen am Düngerstreuer erfolgen. Wichtig ist auch, Gräben weniger intensiv zu säubern und das Baggergut nach Möglichkeit zu entfernen (CLM 1992).

Beiseite legen wird als eine Maßnahme angesehen, die eher machbar ist Überproduktion in der Landwirtschaft, anstatt sie aus der Produktion zu nehmen (R.M.N.O. 1988, S. 30).

Auf und um die Natur wird sogar auf die Natur geachtet Eigentum. In den Gebäuden selbst Vögel wie die Rauchschwalbe und der Schleiereule Nest. Der Blumengarten kann alles Mögliche Schmetterlinge Ziehen. An Ecken und entlang von Tümpeln und Gräben kann durch ein umfangreiches Mähmanagement eine blumige Vegetation geschaffen werden. (CLM 1994).

Auch aktive Pflege von bewaldete Ufer durch Privatpersonen und der Einsatz eines sogenannten Wildretters mit Mähwerk sind Maßnahmen zur Integration von Natur und Landwirtschaft.

Anfangs widerstanden die Unterstützer dem Beziehungshinweis, in dem Vorschläge zur Harmonisierung von Landwirtschaft und Natur gemacht wurden. Später schätzen sie es mehr und sehen darin eine hervorragende Methode, um die Integration von Natur und Landwirtschaft zu fördern. Der Unterschied zur klassischen Sichtweise bleibt, dass sie zunächst die wertvollen Kulturlandschaften herausfindet und diese dann auf einer Karte markiert. Innerhalb dieses Bereichs (der Beziehungshinweisbereich) können Landwirte einen Bewirtschaftungsvertrag abschließen. Die Funktionsvision lehnt die Ausweisung solcher Flächen ab: Sie weckt vor allem Widerstand bei den Bauern. Besser wäre die Einführung sogenannter fliegender Hektar, bei denen Landwirte, die bereit und in der Lage sind, einen solchen Bewirtschaftungsvertrag in ihren Betrieb zu integrieren, diesen abschließen können. Dies bietet mehr Raum, um den unterschiedlichen Anbaustilen der verschiedenen Landwirte gerecht zu werden. Bewirtschaftungsstile sind Arten, den Betrieb zu betreiben. Ein Betriebsstil bietet mehr Ansatzpunkte, um Formen naturverträglicher Bewirtschaftung in den Betrieb zu integrieren. Ein Wirtschaftsstil, der seine Einnahmen aus der möglichst intensiven Nutzung des Landes bezieht, bietet hierfür wenige Ansatzpunkte. Ein anderer Geschäftsstil, bei dem die Lieferung möglichst bester und gesunder Rinder im Mittelpunkt steht, bietet weitere Ansatzpunkte, da Kraftfutter sehr wichtig ist. Das ist gekauft. Das Land selbst muss dann weniger intensiv genutzt werden. Ein Geschäftsstil mit der Strategie der Begrenzung des ausländischen Kapitals und ein Geschäftsstil, der darin besteht, zusätzliche Einkommensformen zu finden, bieten auch mehr Möglichkeiten für naturfreundliche Methoden (De Bruin und Van Der Ploeg 1991).

Beispiele außerhalb der Landwirtschaft

Die naturfreundliche Bewirtschaftung von Berme weg, Bahndeiche und öffentliche Grünflächen sind eine Erweiterung der funktionalen Naturvision. Ein ökologisches Straßenrandmanagement besteht aus dem Verzicht auf Herbizide, einem extensiven Mähmanagement und der Entsorgung des Schnittgutes. Meist Professor Dr. P. Zonderwijk aus Wageningen hat darauf hingewiesen (Sykora et al. 1993, S. 16). Dies betrifft eine naturfreundlichere Bewirtschaftung von Nutzflächen (Koster 1994).

Für die Wälder steht die Multifunktionalität im Vordergrund. In solchen Wäldern ist in den ersten fünfzig Jahren kein Ende des Holzeinschlags erlaubt. Die Fällung muss unregelmäßig und an ausgewogenen Stellen erfolgen. Es werden verschiedene Baumarten gepflanzt. Der Wald muss aus Bäumen unterschiedlichen Alters bestehen. Ältere abwechslungsreiche Wälder werden höher geschätzt als eintönige Jungwälder. Der Wald kann auch von Haustieren wie Rindern beweidet werden.Die Bewirtschaftung richtet sich an Arten, die spontan auftauchen oder ohne Schwierigkeiten überleben. Arten, die versagen oder überlebt haben, werden nicht bevorzugt oder neu aufgefüllt (R.M.N.O. 1988, S. 27). Die Jagd ist erlaubt, um die Tragfähigkeit des Biotops zu erhalten. „Andere Wildgebiete werden auf ähnliche Weise bewirtschaftet“ (R.M.N.O. 1988, S. 28).

In dem Wattenmeer Eine optimale Verzahnung von Natur, Erholung, Angeln, Öl- und Gasförderung stehen im Vordergrund. Das ökologische Funktionieren des Systems muss erhalten bleiben.Neu Sandbänke die durch den Bau von Staudämmen entstehen, können Erholung und Natur anregen. Wellenbrecher das Strömungsmuster ändern. Das schafft Neues Salzwiesen und schlucken. Auch Freizeitbesucher werden in ihrem Reiseverhalten von diesen Wellenbrechern geleitet. Pipelines zur Gasgewinnung können einen Anschlusspunkt für Weich- und Schalentiere Formen (R.M.N.O. 1988, S. 33).

Die Funktionen Erholung, (Trink-)Wasserversorgung, Landwirtschaft und Fischerei sowie Natur müssen in die IJsselmeer und der Randseen kommen zur Geltung. Außerhalb der Deiche ist Raum für ausgedehnte Erholung. Der Bau von Wellenbrechern, Sandbänken und wechselnden Sandströmen kann die Bildung von Erholungsinseln und -flächen fördern. Viele Vögel aus offenen Sandbänken und aus Feuchtgebieten können in diesen Gebieten brüten. Vegetationen von Brunnenkräuter (Familie der Wasserpflanzen) können Natur und Erholung zonieren, weil es nicht angenehm ist, darin zu schwimmen. Sie sollten daher nicht gemäht werden.

Für die Bewirtschaftung von Wasser, wie Flüssen, ist das Ziel integriertes Wassermanagement, die Schifffahrt, Umwelt, Sicherheit, Gesundheit und Natur betreffen.

Farbverläufe

Eine besondere Interpretation der funktionalen Naturvision Vision gibt Pieter Schroevers (Schroevers 1993), die diese Vision mit der klassischen Naturschutzvision verbinden. Schroevers möchte, dass Mensch und Natur nachhaltig Hand in Hand gehen. Der Erhalt historischer Landschaften ist wichtig, weil diese Landschaften eine Inspirationsquelle für einen zukünftigen Umgang mit der Natur sein können, einer absoluten Teilung der Niederlande in Naturschutzgebiete und Nicht-Naturgebiete lehnt er jedoch ab. Natur ist überall. Er wendet sich gegen die Entwicklung einer selbstregulierenden Natur, wie z Naturentwicklungsvision was zentral ist. Im Gegensatz zum Anspruch der Vollständigkeit, der zu dieser Vision gehört, setzt er die Gradient. Er verdeutlicht das Konzept eines Gradienten mit einem konzentrischen Modell: Die Natur in einer monotonen Umgebung, wie einer riesigen Pfütze, reagiert mit Stoßwellen auf eine Störquelle, bis die Folgen dieser Störung nicht mehr spürbar sind. Dies geht einher mit einem Anstieg der Vielfalt. Auch anthropogene Eingriffe können eine solche Störquelle sein. Auf diese Weise gibt Schroevers eine positive Interpretation des menschlichen Eingriffs in die Natur. Das aktuelle Problem für die Natur ist, dass der menschliche Einfluss so stark ist, dass die Gradienten verschwinden. In Zukunft zum Beispiel blaue Wiesen grass lange Autobahnen entstehen

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