WikiDer > Gallspach
Gemeinde in Österreich | |||
| Ort | |||
| Zustand | Oberösterreich | ||
| Kreis | Grieskirchen (GR) | ||
| Koordinaten | 48° 12′ N, 13° 49′ O | ||
| Allgemeines | |||
| Oberfläche | 6 km² | ||
| Einwohner(01-01-2020) | 2.781 (422,9 Einwohner/km²) | ||
| Höhe | 368 m.ü.A. | ||
| Andere | |||
| Postleitzahl | 4713 | ||
| Nummernschild | GR | ||
| Gemeindenummer | 4 08 05 | ||
| |||
Gallspach ist eine Gemeinde in der österreichischZustandOberösterreich, im Bezirk gelegen Grieskirchen (GR). Die Gemeinde hat etwa 2600 Einwohner.
Erdkunde
Gallspach umfasst eine Fläche von 6 km². Es liegt im Zentrum des Bezirks Oberösterreich, im Norden Österreichs und unweit der Grenze zu Deutschland.
Nachbargemeinden
Grieskirchen, Kematen am Innbach, Meggenhofen, Sankt Georgen, Schlüßlberg
Geschichte
In römischer Zeit gehörte der bewaldete Teil von Gallspach zum Gebiet der Colonia Aurelia Antoniana Ovilabis (Wels), eine Stadt, die im 4. Jahrhundert n. Chr. gegründet wurde. CH. Hauptstadt der Provinz Noricum Ripensis wurde. Vermutlich gab es vor dem 10. Jahrhundert keine Siedlung. Gallspach gehörte bis 1180 zum Herzogtum Bayern/Bayern, dann zum Herzogtum Steiermark/Steiermark und ab 1254 zum Herzogtum Österreich/Österreich. Durch den Friedensvertrag von Schönbrunn 1809 kam Gallspach unter französische Verwaltung und zwischen 1810 und 1816 gehörte ein Großteil der Gemeinde Gallspach zum Königreich Bayern. 1343/44 wurde die Pfarrei von Eberhard van Walsee gegründet. 1439 verlieh König Albert II. von Deutschland Gallspach das Recht, jeden Mittwoch einen Wochenmarkt abzuhalten. Im 16. Jahrhundert wurde Gallspach ein Zentrum des Protestantismus, gefördert von der Familie Geymann (Geumann), den Lehnsherren von Gallspach von 1354 bis 1633. Im 18. und in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts siedelten sich viele Weber und Kurzwarenhändler an in der Gemeinde. Ab 1920 entwickelte sich Gallspach zu einem bekannten Kurort (Instituts-Segeltörn). 1992 wurde auf dem Gelände des Gesundheits- und Thermalzentrums Zeileis erfolgreich Warmwasser gebohrt.
Sehenswürdigkeiten
- Wasserschloss, 1343 erstmals urkundlich erwähnt, Gebäude aus dem 16. bis 18. Jahrhundert mit Rundturm.
- Römisch-katholische Pfarrkirche St. Katharina, bis 1638 Heiliger Bartholomäus, erstmals 1343 erwähnt, Epitaphe aus dem 14. bis 18. Jahrhundert; 2005 wurde das Kirchenschiff erneuert.
- Barocke Mariensäule, Ende des 17. Jahrhunderts.
Prominente Persönlichkeiten im Zusammenhang mit Gallspach
- Johann (Hans) Geumann (um 1455-1533), zweiter Großmeister der Orden des Heiligen Georg mit Sitz in Millstatt/Kärnten.
- Johann Georg Adam Freiherr van Hoheneck (1669–1754), Historiker und Genealoge.
- DR. Josef Starzengruber (1806–1877), Arzt, Kurortgründer Bad Hall in Oberösterreich.
- DR. Matthias Friedwagner (1861-1840), Professor (Romanistik), 1900-1911 Universität Czernowitz, 1912-1928 Johann Wolfgang Goethe - Universität Frankfurt/Main.
- Valentin Zeileis (1873-1939), Physiker, Gründer des Elektrophysikalischen Instituts (Gesundheits- und Therapiezentrum) in Gallspach.
- Erwin Burgstaller (* 1962), Bildhauer
Literatur
- Wolfgang Perr: Gemeindechronik von Gallspach in 3 Bändern (Gemeindechronik Gallspach in 3 Bänden). Bad Ischl 2014. Online Teil 1 (Herrschaft / Herrschaft), Online Teil 2 (Gemeinde / Pfarre), Online Teil 3 (Gemeinde und Umgebung / Markt und Umland)
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| Bibliographische Informationen |
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Gemeinsame Normdatei:4092626-6 |