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Galm

Nachhall ist ein Geräuschphänomen, das durch wiederholten Nachhall von Klang. Die Tonquelle selbst kann noch hörbar sein oder nicht. Wird ein Nachhall erkannt, nachdem die Schallquelle bereits verstummt ist, spricht man von Echo.

Natürlicher Nachhall

Nachhall wird durch wiederholte Schallreflexionen an Wänden und Gegenständen verursacht. Aufgrund der unterschiedlichen Abstände zwischen Quelle und Reflexionspunkten - im Gegensatz zu a Echo - ein komplexes Reflexionsmuster.

Der Nachhall in einem Raum wird angegeben als Nachhallzeit. Die Nachhallzeit eines Raumes lässt sich mit einem Messgerät bestimmen, in seiner einfachsten Form mit einem Mikrofon und einem Zeitrekorder. Die Größe des Raumes ist ein wichtiger Faktor für die Nachhallzeit, aber auch das Material, aus dem die Wände bestehen bzw. mit dem die Wände verkleidet sind. Holz absorbiert beispielsweise mehr Schall als Beton, was die Nachhallzeit eines Holzraumes deutlich reduziert. Schallwellen werden daher oft mehrfach reflektiert. Außerdem absorbiert ein Material nicht alle Frequenzen gleich stark, sodass jeder Nachhall auch durch seine . unterschieden werden kann spektral Kurs.

Der Grad des Nachhalls lässt sich mit einem impulsiven Geräusch wie dem Händeklatschen gut beurteilen. Wenn die Zeit zwischen dem Hören des Direktschalls und der ersten Reflexion weniger als 35 - 50 ms beträgt, Spektrum der Reflexion ähneln dem Original, und die Akustik des Raumes wird als intim beurteilt, sofern die Nachhallzeit nicht zu lang wird (unter ca. 1,2 Sekunden). Wenn Reflexionen weniger zahlreich und getrennt vom Original zu hören sind, spricht man von Echo. Die Grenze zwischen Echo und Nachhall ist nicht klar definiert.

Künstlicher oder simulierter Hall

Künstlicher Nachhall ist in der Musik- und Tontechnik weit verbreitet, auf Englisch Hall erwähnt (nachhallen: abprallen). Das Nachhallmuster eines Raumes wird oft elektronisch simuliert. Dies bietet den Vorteil, dass man nicht mehr auf den Nachhall eines bestimmten Raumes beschränkt ist. Hall kann beides sein analog wenn Digital simuliert werden.

Analoger Hall

  • Les Paul erreichte seinen Nachhalleffekt in den 1950er Jahren, indem er einen Lautsprecher an einer Seite eines ausrangierten Milchtanks platzierte und den Nachhall mit einem Mikrofon aufzeichnete. In einigen großen Tonstudios wurden in der Folgezeit Nachhallkammern mit ähnlichem Prinzip gebaut.
Ein Federhall
  • EIN Federhall besteht aus einem oder mehreren Federn. Diese Federn sind physisch in Vibration gebracht von a Spule. Diese Spule wird durch das Tonsignal gesteuert. Auf der anderen Seite der Federn werden die Bewegungen durch a . wieder in ein elektrisches Signal umgewandelt abholen. Obwohl diese Hallsimulation nicht sehr realistisch klingt, wird bei Gitarren oft ein Federhall verwendetVerstärker.
  • In einem Plattenhall macht einen großen Metall Platte für die Simulation. Ähnlich einem Federhall wird die Platte mittels einer Spule in Schwingung versetzt. Die Schwingungen werden von einem Pickup aufgenommen. Das Stummschalten der Aufnahme kann die Nachhallzeit beeinflussen.

Die Klangqualität eines Plattenhalls wird im Allgemeinen realistischer wahrgenommen als die eines Federhalls. Externe verwenden Klangregelung Die Klangfarbe des Halls kann eingestellt werden.

Digitaler Hall

Mit der Ankunft von Mikroprozessoren Auch digitale Nachhallsimulationen wurden möglich. Durch Mathe Modelle Räume simuliert werden. Der wichtige Vorteil ist, dass viele seiner Eigenschaften geändert werden können. In der Regel liefert ein komplexeres Modell eine höhere Klangqualität.
Digitaler Hall kann eingebaut werden Hardware-, aber auch in Software.

Faltung

Anstatt Räume zu simulieren, wird ein bestimmter Raum abgetastet einbiegen in. Dafür ist die impulsive Reaktion aus dem Weltraum genommen. EIN impulsive Reaktion ist das gemessene Signal (im Zeitbereich) eines Raums aufgrund eines sehr kurzen Geräuschs (ein Klatschen, Klopfen usw.). Mit Faltungshall wird das Zeitsignal verworren mit der Impulsantwort des zu simulierenden Raumes. Seine Funktionsweise hat einige Ähnlichkeiten mit der von a Vocoder. Dieser Vorgang ist sehr rechenintensiv.

Siehe auch