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Georg Lumbye
Georg Lumbye
Georg Lumbye
Vollständiger NameGeorg August Lumbye
Geboren26. August1843
Verstorben29. Oktober1922
LandFlagge von Dänemark Dänemark
NebenerwerbDirigent, Violinist, Zitherspieler
InstrumentVioline, Zither
HauptwerkeBon (Gebet), Hexefløjten, Lam und Lovinde
Portal  Portalsymbol  Musik
Genealogie der Lumbye-Familie

Georg August Lumbye (Kopenhagen, 26. August1843 – Halbinsel Oringe, ein Stadtteil von Vordingborg, 29. Oktober1922) war ein dänischKomponist, Dirigent, Violinist und Zitherspieler. Er war ein Sohn des Komponisten und Dirigenten Hans Christian Lumbye und seine Frau Georgine. Er war der jüngere Bruder des Komponisten und Dirigenten Carl Lumbye und auch der Vater des Komponisten und Musikers Tippe Lumbye. Georg Lumbye wurde zehn Tage nach der Eröffnung des Tivoli 1843 geboren und nach seinem Gründer Georg Carstensen benannt.

Lebenszyklus

Lumbye wurde als Geiger und Zitherspieler ausgebildet. Ab 1863 war er Mitglied des Orchesters, dem sein Vater als Dirigent vor allem im KopenhagenFreizeitparkTivoli aufgetreten. Von 1867 bis 1869 setzte er sein Studium mit Hilfe von Ratschlägen fort Daniel-François-Esprit Auber zum Konservatorium national superieur de musique im Paris Biene François BazinMusiktheorie, Komposition und Kontrapunkt. Später spielte er in einem Orchester in Paris zusammen mit dem schwedischen Komponisten und Dirigenten Johan Svendsen.

Nach seiner Rückkehr nach Dänemark dirigierte er mehrere Orchester im "Concert du Boulevard" und "Circus Variety". In der Wintersaison von 1870 bis 1880 war er Dirigent eines Orchesters im "Blanchs Kafé" in Stockholm und hatte manchmal ein eigenes Orchester, mit dem er Konzertreisen in ganz Dänemark unternahm. Ab 1880 konzertierte er mit einer Blaskapelle in verschiedenen dänischen Städten und in Kopenhagen. 1891 trat er die Nachfolge seines älteren Bruders Carl als Dirigent des "Tivolis-Konzertsals-Orkesters" an, während sein Bruder Carl weiterhin Dirigent des "Tivolis-Konzertsals-Orketers" war. In dieser Position blieb Georg bis 1897. Anschließend wurde er Dirigent des Orchesters, das im Restaurant Wivel auftrat. 1908 musste er aufgrund einer psychischen Erkrankung aus dem Orchester ausscheiden und ging in den Ruhestand. Bis zu seinem Tod blieb er in der psychiatrischen Klinik auf der Halbinsel Oringe in Vordingborg.

Am 6. September 1872 heiratete er Nina Caroline Wendrich.

Als Komponist schrieb er Tänze, Lieder und Werke für das Musiktheater.

Kompositionen

Arbeiten für Orchester

  • 1888Københavenerpotpourric
  • 1914Bon (Gebet), für Stimme und Orchester - Text: Christian Knud Frederik Molbech
  • 1915küche, Mazurka für Klavier und Orchester
  • Blanchs Cafe Galop
  • Du Brune Hjort
  • Emmy Valtz
  • Flickhornas skål
  • Frederikke Polka
  • HansinePolka-Mazurkaur
  • Hastrubal Marsch
  • Johanne Valtz
  • Julie Galopp
  • Kjare Minder
  • Krönungsmarsch til kejserinden og kejseren aus Russland
  • Margaret Valz
  • Tivolis 50 Ear Fest Galopp

Arbeiten für eine Blaskapelle

  • Dina Polka

Musiktheater

Operetten

Abgeschlossen inTitelTatenPremiereLibretto
1869Hexefløjten1 Akt27. Oktober1869, Kopenhagen, FolketatretErik Bogha

Varietés

Abgeschlossen inTitelTatenPremiereLibretto
1859Millionär Paa Kvisten1 Akt6. Januar1860, Kopenhagen, FolketatretEdmond Über
1865Lam und Lovinde,
auch bekannt als: Und Huslig Szene
1 Akt23. März1865 Kopenhagen, FolketheaterLambert Thibousto,
Dänische Übersetzung: Adolph von der Recke
Amagerkaneren,
(zusammen mit seinem Sohn: Tippe Lumbye)
7 Abteilungen8. März1926, Kopenhagen, Sonderbro TeaterAxel Breidahl und Aage Steffensen

Bühnenmusik

  • Dydsdragonen, Farce mit Lied in 1 Akt - Text: Johan Willer - Uraufführung: 26. Mai1911, Kopenhagen, Tivolis Glassal

Vokalmusik

Lieder

  • Julemærket, für Stimme und Klavier

Kammermusik

  • Streichquartett Nr. 1
  • Streichquartett Nr. 2

Literaturverzeichnis

  • Dan Nebel: Musikhandel og Nodetryk i Danmark nach 1750 : I Musikhandel 1750-1854, Kopenhagen: Dan Fog Musikforlag, 1984, 507 S.
  • Dan Nebel: Hagens Samling i Det kongelige Biblioteks Handskrift Section. Kilder til dansk musikhistorie samlet af S.A.E Hagen, Kobenhavn: Det kongelige Bibliotek, 1981, 167 p.
  • Gunnar Andersen: De Rene glaeder : Musikforeningen Euphrosyne fylder 100 r 1875 7. Februar 1975, 1975, 71 S.
  • Erik Brauns: Musiklivet i Halmstadt vid sekelskiftet 1900 (1880-1916), Stockholm: Svanback & Nymans Forlag, 1969, 163 S.
  • Ejnar Jacobsen: Musikkens mestre: Danske Komponist, Kopenhagen: Jul. Gjellerups Forlag, 1947

Externer Link