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George Price Boyce
Herbst in den walisischen Hügeln, ca. 1860

George Price Boyce (London, 24. September1826 - Dort, 9. Februar1897) war ein englischer Maler, der mit der Bewegung der Präraffaeliten.

Boyce war der Sohn eines wohlhabenden Weinhändlers und Pfandleihers. Er war der ältere Bruder des talentierten Malers, der sich auch mit den Präraffaeliten beschäftigte Joanna Mary Boyce. Sie starb im Alter von 30 Jahren bei der Geburt.

1846 machte er eine Lehre in einem Architekturbüro, wo er drei Jahre lang als Zeichner arbeitete. 1849 lernte er in Wales den Landschaftsmaler David Cox (1783 – 1859) kennen, wodurch er sich auf die Malerei konzentrierte. Sein Vater unterstützte seine beiden Kinder bei der Verfolgung ihrer künstlerischen Ambitionen.

Boyce traf den Kunsthistoriker John Ruskin und mit Thomas Seddon und wurde auch befreundet mit Dante Gabriel Rossetti, einer der Vorarbeiter der Präraffaeliten-Bruderschaft. So kam er mit dieser Bewegung und den anderen daran beteiligten Künstlern in Kontakt. Seine lebenslange Freundschaft mit Rossetti beschreibt er in seinen 1940 veröffentlichten Tagebüchern.[1]

In den frühen 1850er Jahren schuf er Landschafts- und Architekturbilder. Obwohl er auch in Ölfarbe arbeitete, war seine Vorliebe für die Aquarell. Teilweise auf Anraten von Ruskin reiste er nach Italien, wo er Gebäude in Venedig und Verona malte. Er besuchte auch die Schweiz und Ägypten.[2]

Boyce wurde 1864 assoziiertes Mitglied der Royal Water Color Society und 1877 ordentliches Mitglied. Er war Mitbegründer der Hogarth-Club.

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