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George Baines | ||||
| Persönliche Informationen | ||||
| Staatsangehörigkeit | Belgier | |||
| Geburtsdatum | 7. Mai1925 | |||
| Geburtsort | Berchem | |||
| Sterbedatum | 22. Mai2013 | |||
| Ort des Todes | Antwerpen | |||
| Arbeiten | ||||
| Archivstandort | Flämisches Architekturinstitut | |||
| RKD-Profil | ||||
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Georges Frederic John Knight Baines, (Berchem, 7. Mai1925 – Antwerpen, 22. Mai2013) war Belgier Architekt. Er gehörte zu der kleinen Gruppe belgischer Architekten, die nach dem Zweiten Weltkrieg bewusst den Anschluss an die künstlerische Welt suchten Avantgarde des zwanziger Jahre. Seine Arbeit zeichnet sich durch klare Einfachheit und nüchterne Raffinesse aus. Zunächst schuf er hauptsächlich Einzelhäuser, später auch öffentliche Bauten und Restaurierungen. Im Jahr 2000 wurde ihm der Titel Ritter, gleichzeitig mit seiner Aufnahme in den belgischen Erbadel.
Biografie
Baines, Nachkomme der Familie Baines, wuchs in einem künstlerischen Umfeld auf und interessierte sich zunächst hauptsächlich für die Malerei. Während seines Studiums freundete er sich mit einem Kunstexperten an Paul Haesaerts der ihn mit den Flamen in Kontakt brachte Expressionismus und zeitgenössische Entwicklungen. Er studierte Architektur an der Antwerpen NHIB (1943-50), war aber von dem oberflächlichen Bildungsniveau enttäuscht. Er fand keinen Zugang zu den Errungenschaften der Moderne, auch nicht mit ihr Leon Stynen, bei dem er seinen Abschluss machte und anschließend ein weiteres Jahr als Praktikant tätig war. Um der Orientierungslosigkeit, die nach dem Krieg in der belgischen Architektur herrschte, zu entkommen, suchte Baines Unterstützung bei internationalen Entwicklungen. Er machte Studienreisen in Skandinavien und Schweiz wo er sich angefreundet hat Alfred Roth, die ihn in die Welt der abstrakten Kunst einführte. Roth stellte Baines Avantgarde-Künstler wie Max Bill, Friedrich Vordemberge-Gildewart und Georges Vantongerloo. Durch die Malerei entdeckte er die Architektur wieder. Er entwickelte auch ein starkes Interesse an der Arbeit von het Le Corbusier und Aldo van Eyck. Nach seiner Teilnahme an der Sommerschule von CIAM im Venedig (1952) gründete Baines sein eigenes Büro in Antwerpen. Während seiner aktiven Karriere unterrichtete Baines Architekturdesign an der Antwerpener NHIBS (1965-1990). 2009 war er Ehrengast bei der Einweihung des Umbaus einer seiner eigenen Realisierungen, dem als Gesundheitszentrum der Gemeinde von Medizin für das Volk von Burobill Architekten.
uvre
Sein Frühwerk zeichnet sich durch eine gemäßigte Modernismus, in Anlehnung an skandinavischen Regionalismus, wie das Atelierhaus Vic Gentils im Wijnegem (1963, Belgischer Holzpreis1965), ein Gebäude, das auf die Typologie des flämischen Hofes zurückgeht. Später nimmt die Abstraktion in seinem Werk nur noch zu. Deutlich wird dies im Haus Reypens (1966), Architekturpreis Van de Ven (1968) und die Lens Fine Art Gallery (1971), beide in Antwerpen, und das Haus Autrique in Kontich (1971), die teilweise als Studie modularer Doppelhaushälften konzipiert war. Ein Highlight war das Reihenhaus Braunschweig in Wilrijk (1976), verstanden als Promenadenarchitektur durch eine Vielzahl von ineinandergreifenden Räumen. Danach schuf er auch mehrere öffentliche Gebäude, darunter Galerie Ronny Van de Velde in Antwerpen (1990); ein privates Museum, das sich wie seine Häuser durch ein lebendiges Zusammenspiel von Raum und Licht auszeichnet. Ab 1985 konzentrierte sich Baines auf die Restaurierung modernistischer Gebäude: zuerst La Maison Guiette von Le Corbusier in Antwerpen (1988) mit Anbau 1993, dann Wohn Nubar Bey von Auguste Perret im Garches im Frankreich (1990), die Belgischer Pavillon in den Giardini von Venedig (1997) und Hortas Palast der Schönen Künste in Brüssel (2000-). 1994 erhielt er den Hauptpreis Architektur von Belgien für sein gesamtes Oeuvre. In diesem Jahr wurde er auch zum Chefarchitekten des Masterplans ernannt Galgen auf der linke Bank von Antwerpen.
Haupterfolge
- 1960 - Villa Lens, (Brasschaat)
- 1963 - Atelierhaus Vic Gentils, Wijnegem
- 1966 - Reypens-Haus, Antwerpen
- 1969 - Bürogebäude 'Albitum', Hoboken
- 1971 - Lens Fine Art Gallery, Antwerpen
- 1971 - Haus Autrique, Kontich
- 1976 - Reihenhaus Braunschweig, Wilrijk
- 1993 - Erweiterungsheim Guiette, Antwerpen
- 2000 Möblierung mit Anbau Fotomuseum, Antwerpen
Größere Restaurierungen
- 1988 - Haus Guiette, Le Corbusier, Antwerpen
- 1990 - Haus Nubar Bey, Auguste Perret, Garches (Frankreich)
- 1997 - Belgischer Pavillon, Giardini, Venedig
- 2000 - Palast der Schönen Künste, Victor Horta, Brüssel
- 2000 - Wiederaufbau Technische Schule (RITO), Henry Van de Velde, Löwen
Externe Links
- Georges Baines in dem ODIS
- Georges Baines im Inventar der Immobilienbüro
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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