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Gerard Mortier | ||||
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| Allgemeine Information | ||||
| Geboren | Gent, 25. November1943 | |||
| Verstorben | Brüssel, 8. März2014 | |||
| Staatsangehörigkeit | ||||
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Gerard Alfons August Baron Mortier (Gent, 25. November1943 – Brüssel, 8. März2014)[1] war ein Belgier Opernintendant (Künstlerischer Leiter).
Schul-und Berufsbildung
Mortier war der Sohn eines Bäckers aus Gent Muidekwartier. Er hat die High School an der St.-Barbara-College in Gent, danach promovierte er in Rechtswissenschaften (1966) und a Schulabschluss in Kommunikationswissenschaften (1967) an der Universität Gent. Am 25. August 1970 veröffentlichte er seine Anklageschrift gegen Gents Opernpolitik "The Royal Opera of Gent: Een Vlaams Kultuurscandal!" im Blatt Jugendoper. Darin forderte er den Operndirektor und den Stadtrat schwer. Er plädierte für die Einrichtung einer „Flandern Oper".
Er wurde 2007 mit dem Titel des geadelt Baron.
Im Sommer 2013 wurde bei Mortier eine aggressive Krebsart diagnostiziert, an der er acht Monate später starb.[2] Sein Tod wurde von seiner Schwester Rita Mortier und seinem Freund, dem Dirigenten, bekannt gegeben Sylvain Cambreling. Er wurde in aller Intimität eingeäschert.
Beruflicher Werdegang 1968 - 2009
Erste Erfahrungen sammelte er als Assistent des Direktors der Flandernfest, Jan Briers. In den 1970er Jahren war er künstlerischer Leiter mehrerer Opern: in Düsseldorf (1972-73), Hamburg (1973-77), Frankfurt (1977-79) und Paris (1979-81). Große Berühmtheit erlangte er als Opernintendant der Münze zu Brüssel von 1981 bis 1991, wo er ein innovatives, stärker werkstattorientiertes Programm aufbaute.[3] Sind glatt Mehrsprachigkeit (Niederländisch, Französisch, Englisch, Deutsch) und seine langjährige Erfahrung mit namhaften deutschen Opernkünstlern haben ihm sehr geholfen. 1992 wurde er Geschäftsführer und künstlerischer Leiter der Salzburger Festspiele, wo er mit einer radikalen Programmreform regelmäßig für Kontroversen sorgte. Als er ging, ließen seine Gegner in einer Lokalzeitung einen ganzseitigen Nachruf auf Mortier abdrucken. Von 2002 bis 2004 war Mortier Erster Intendant der RuhrTriennale, einem neuen Musikprojekt, das Ruhrgebiet einen kulturellen Impuls. Mortier erlangte den Ruf, ein erfolgreicher und mutiger Innovator zu sein, auch weil er ein jüngeres Opernpublikum anzog. Mortier folgte im Juli 2004 Hugues Gallo als Direktor der Opera National de Paris.
Beruflicher Werdegang 2009 - 2014
Von September 2009 bis 2015 war Mortier künstlerischer und Generaldirektor der New Yorker Oper führen. Die New York Times begrüßte ihn als Schlüsselfigur, "einen der führenden Provokateure der Oper". Mortier hatte große Pläne für die Oper, etwa eine Renovierung oder vielleicht einen Umzug, eine Erweiterung des Orchesters und eine Erneuerung des Repertoires. Mortier wollte auch einem jungen Publikum die Oper wieder genussvoll machen und das Genre aus dem musealen Kontext herauslösen. Er war jedoch bereits am 7. November 2008 zurückgetreten, als klar wurde, dass die vorab zugesagten Budgets 2009 nicht zur Verfügung stehen würden. Seit September 2010 leitet Mortier die Teatro Real im Madrid, mit einem Vertrag bis 2016, wurde dort im September 2013 jedoch als künstlerischer Leiter entlassen und danach für ein Jahr als Berater berufen.
Auszeichnungen
Im Laufe seiner Karriere erhielt Mortier zahlreiche Ehrungen, darunter die Ehrendoktorwürde der Universitäten von Antwerpen und Salzburg sowie im Februar 2005 die Preis der Flämischen Gemeinschaft für allgemeine kulturelle Verdienste 2004 für sein gesamtes Werk. Darüber hinaus war er auch Mitglied der Akademie der Künste im Berlin. 2011 wurde er mit dem persönlichen Titel Baron in den belgischen Adel aufgenommen. 2014 wurde er posthum de Goethe-Medaille ausgezeichnet.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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