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Gerard van Berg | ||
Die Gräber von Margaretha (links) und Gerard (rechts) van Berg en Ravensberg (Dom van Altenberg). | ||
| Graf von Berg | ||
| Zeitspanne | 1348-1360 | |
| Vorgänger | Adolf VI | |
| Nachfolger | Wilhelm II | |
| Graf von Ravensberg | ||
| Zeitspanne | 1346-1360 | |
| Vorgänger | Bernhard | |
| Nachfolger | Wilhelm II | |
| Vater | Wilhelm VI. von Gulik | |
| Mutter | Johanna von Holland | |
Gerard van Berg (etwa 1325 - Schleiden, 18. Mai1360) war trotz seiner Abstammung aus dem Hause Gulik, Graf von Berg und Graf von Ravensberg, Nachbarländer der Landkreis Gulik. Gerard ist Gründer eines Nebenerwerbs des Hauses Gulik in diesen beiden Ländern der Römisch-Deutsches Reich.
Lebenszyklus
Gerard war der älteste Sohn des Grafen Wilhelm VI. von Gulik und Johanna von Holland. Sein Onkel war WalramFürsterzbischof von Köln. Gerard folgte immer der Politik des Hauses Gulik, ein Konglomerat von Niederrhein um Land um Gulik . zu bauen[1]. Dies bedeutete die Unterstützung der Haus Luxemburg und kämpfen gegen die Erzbischöfe von Köln (nicht gegen seinen Onkel). In der Politik von Gulik praktizierte sein Vater eine politische Ehe, in der sein ältester Sohn Gerard heiratete Margarete von Ravensberg-Berg (1338), Tochter von Otto IV. von Ravensberg(1276-1328) und Margarete von Berg (1285-1340). Die Expansion von Gulik über die Rhein im Osten war das Ziel.
Gerard regierte de jure uxoris[2] über Ravensberg und Berg ab 1338. 1346 belehnt Kaiser Ludwig der Bayer ihn mit der Grafschaft Ravensberg. 1348 belehnt Kaiser Karl IV, des Hauses Luxemburg, ihn mit der Grafschaft Berg.
Gerard wurde nie Graf von Gulik als Nachfolger seines Vaters Willem VI, wie allgemein angenommen wird. Es gab zwei Gründe:
- sein Bruder Willem hatte mit bewaffneter Hilfe von Gulikse-Adligen den regierenden Vater Willem politisch und militärisch mundtot gemacht
- Gerard selbst starb 1360, sodass Vater Willem ihn überlebte.
Gerards einziger Sohn[3], Wilhelm I./II. von Berg, folgte ihm in Berg und in Ravensberg. Dadurch erhielt Huis Gulik eine rechtsrheinische Filiale. Gerard wurde im . begraben Kloster Altenberg, bei anderen Grafen von Gulik. Dies zeigt die Verbindung zwischen dem Haus Gulik und seiner Filiale in Berg und Ravensberg. Seine Witwe Margaretha wurde später neben ihm im Mausoleum beigesetzt.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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