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Altenburger Dom | ||||
Altenburger Dom | ||||
| Platz | Altenburg | |||
| Konfession | Simultankirche für Katholiken und Protestanten | |||
| Koordinaten | 51° 3′ N, 7° 8′ O | |||
| Eingebaut | 1255-1279 | |||
| Die Architektur | ||||
| Stilperiode | gotisch | |||
| Innere | ||||
| Organ | Orgelbau Klais, Bonn | |||
| Detailkarte | ||||
| Bilder | ||||
Klostertor auf der Brücke über den Dhünn | ||||
Karte der Kathedrale | ||||
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Das Altenberger Dom oder Bergisches Dom (Deutsche: Altenberger Dom oder Bergischer Dom) ist die ehemalige Klosterkirche eines 1133 by Zisterzienser eingeführt Abtei und wird seit 1857 auf Anweisung der Preußisch König beide für katholischvermissen wie für evangelisch Gottesdienste. Obwohl die Klosterkirche „Dom“ genannt wird, war die Kirche nie eine Kathedrale im Sinne einer Bischofssitzkirche.
Geschichte
Die Kirche wurde in den Jahren 1255-1279 nach französischem Vorbild unter der Patrocinium von Maria Himmelfahrt gebaut auf der Website von a Romantik Vorgänger um 1160. Die Zisterzienser kamen 1133 nach Altenberg und begannen dort mit dem Bau einer Abtei. Die Abtei wuchs schnell und hatte Ende des 12. Jahrhunderts bereits 107 Priester und 138 Laienbrüder, sodass Pläne für den Bau einer größeren Kirche gemacht wurden. Graf Adolf IV. von Berg legte im Beisein des Kölner Erzbischofs den Grundstein für die Klosterkirche, sodass der Dom (von vornherein gerechnet) in etwa gleich alt ist wie der Kölner Dom.
Der Dom von Altenberg war in Strenge gotisch im Stil gebaut. Beim Bau wurde die zisterziensische Schlichtheit mit nordfranzösischen Bauformen vermischt, aber ganz nach den strengen Zisterzienser-Bauvorschriften, die dreischiffigBasilika jetzt sofort ambulant und ein Kapellenkranz von sieben Kapellen kein Turm(e), aber einer Dachdecker. Statuen und bunte Glasfenster fehlten in den Anfangsjahren.
Im Laufe der Zeit wurden die strengen, einfachen Bauvorschriften der Zisterzienser etwas aufgeweicht, was an den Kirchenfenstern deutlich zu erkennen ist. Die ältesten Fenster befinden sich im Chor. Diese Fenster sind einfach und haben keine Farben und Darstellungen. Von hier nach Westen werden die Fenster immer jünger und je jünger die Fenster, desto reicher werden Farben und Ornamente. Das große Westfenster wurde im Jahr 1400 als letztes Fenster eingebaut und zählt zu den schönsten Fenstern der deutschen Gotik. Dieses Fenster mit seinem Reichtum an Farben und Darstellungen scheint völlig mit den Regeln der Zisterzienser gebrochen zu haben. Viele Details in der Kirche zeigen, dass schon vor 1400 das Farbenverbot nicht mehr so streng befolgt wurde. Zum Beispiel haben die Kapitelle vieler Säulen eine tiefrote Farbe und manchmal Blattdekoration.
Chorfenster (Ausschnitt)
Querschifffenster (Detail)
Westfenster

Detail Westfenster
Säkularisierung
Als Folge der Säkularisierung 1803 wurde die Abtei geschlossen. Ein Jahr später wurde das Inventar versteigert. Der spätgotische Adlerleser aus dem Jahr 1449 erhielt einen neuen Platz in der St.-Maximilians-Kirche zu Düsseldorf. 1806 wurde der Zwischenbesitzer, der verkocht BayerischKönig Maximilian Joseph, die Kirche und die Klosteranlage auf dem Köln Weinhändler Johann Heinrich Pleunissen für 26.415 Rijksdaalders. Das Land wurde dann an zwei Chemiker verpachtet, die dort eine Chemiefabrik errichteten, um Berliner Blau produzieren. Nach einer Explosion in der Nacht vom 6. auf den 7. November 1815 im Klostergebäude brach ein Feuer aus, das die Klosteranlage weitgehend zerstörte. Das Feuer griff auf das Dach der Abteikirche über und zerstörte den hölzernen Dachstuhl. Danach verfielen die Klostergebäude und die Kirche immer mehr. Trotz Notdach stürzten immer mehr Teile der Kirche ein. Die Anlage wechselte immer wieder den Besitzer und schließlich wurde die Klosteranlage teilweise als Steinbruch genutzt.
Wiederherstellung
1834 erwarb Graf Franz Egon von Fürstenberg-Stammheim die Klosterkirche und ließ, wenn auch mangelhaft, Renovierungsarbeiten durchführen. Nach der Schenkung der Kirchenruine an die Preußisch Staat gab König Friedrich Wilhelm III seine finanzielle Unterstützung für die Restaurierung der Abteikirche unter der Bedingung, dass die Kirche in Zukunft als gleichzeitige Kirche zum Einsatz kommen würde. Ursprünglich war geplant, das Innere des Kirchengebäudes in einen katholischen und einen protestantischen Teil zu unterteilen, was jedoch verworfen wurde König Friedrich Wilhelm IV entschieden abgelehnt. Der erste protestantische Gottesdienst fand am 13. August 1857 statt. Weitere Restaurierungen folgten zwischen 1894 und 1912 und bis in die 1960er Jahre.
Von 1994-2005 fand eine weitere umfangreiche Restaurierung statt. Bei der Sanierung erwiesen sich die Mängel als größer als veranschlagt, so dass die Arbeiten nicht wie geplant 2003, sondern erst im Sommer 2005 mit dem Einbau des sanierten Westfensters abgeschlossen wurden. Die Gesamtkosten der Restaurierung beliefen sich auf 21 Millionen Euro. Auch die Klais-Orgel musste wegen der starken Staubentwicklung während der Restaurierung saniert werden. Das Instrument wurde nach der Renovierung und Erneuerung vieler Teile im Jahr 2005 weitgehend zerlegt und wieder eingebaut. Die Restaurierungsarbeiten wurden am 25. August 2006 mit einem ökumenisch Anbetung in Gegenwart von Jürgen Rüttgers, Premierminister von Nordrhein-Westfalen, Kardinal Joachim Meisner von Köln, und Nikolaus Schneider, Präsident der Evangelischen Kirche im Rheinland, offiziell beendet.
Neben dem mittelalterlichen Dom, südwestlich der Klosterkirche, wurde die 1230 erbaute Markuskapelle und Teile der ehemaligen Klostergebäude sind erhalten geblieben.
Innere
In dem Feier über dem Altar hängt a Altenberger Madonna, eine Madonna im Heiligenschein aus dem Jahr 1530. Die Madonna ist beidseitig geschnitzt.
Das Westfenster wurde 1390 entworfen und vermutlich um 1400 gebaut. Es ist das größte gotische Kirchenfenster nördlich der Alpen und repräsentiert das himmlische Jerusalem. Die Stifter des Fensters waren das herzogliche Ehepaar Anna von der Pfalz († 1408) und Willem II. van Berg († 1408). Sie sind als kniende Figuren am Fenster dargestellt.
Im herzoglichen Chor hängt eine Trauertafel aus dem Jahr 1511.
Die monumentale Klais-Orgel hat heute 89 (ehemals 82) Register, verteilt auf vier Manuale und Pedal. Besonders sind die Spanische Trompeten und eine Tuba Mirabilis. Die Spielbewegungen sind mechanisch bzw. elektrisch (zwei Konsolen), die Register elektrisch. Die Orgel wurde 1980 gebaut und hat insgesamt 6300 Pfeifen.

Übersicht Innenraum

Chorbank

Madonna im Heiligenschein

Altaraufsatz (2. Hälfte 15. Jahrhundert)

Klais-Orgel
graben
Gräber der Grafen und Herzöge
Im Dom ist der letzte Herzog aus dem Bergser Zweig Wilhelm II. von Jülich-Berg begraben. Die Tradition wurde von Graf Adolf II, der auch hier (zwischen 1165 und 1170) als Mönch begraben wurde. In der Nische der Mittelkapelle des Kapellenkranzes befindet sich das Herzstück von Engelbert von Köln begraben. Bis ins 16. Jahrhundert wurden die Grafen und Herzöge in der Kapelle beigesetzt. Im Dom sind weiter beigesetzt:
- Graf Everhard van Berg (* um 1100 - † zwischen 1145 und 1152),
- Graf Adolf II. von Berg (* 1090 - † 12. Oktober 1170), Gründer des Klosters; er war zunächst 1170 in der Markuskapelle in Odenthal begraben, aber 1313 im Dom umgebettet.
- Graf Adolf IV. von Berg († 1259)
- Graf Wilhelm I. von Berg (* vor 1296 - † 21. April oder 11. Mai 1308)
- Gruß Konrad I. von Berg († 25. Mai 1313), 1306 bis 1310 Bischof von Münster
- Graf Gerard van Berg († 18. Mai 1360)
- Margarete von Ravensberg (* um 1320 - † 19. Februar 1389), Ehefrau des Grafen Gerard van Berg
- Herzog Wilhelm II. von Berg († 25.06.1408)
- Herzog Adolf von Jülich-Berg, starb 1437 als Mönch im Kloster Sankt Martin zu Köln.
- Herzog Gerhard von Gulik-Berg († 1475), Gründer der Hausritterorden vom Heiligen Hubertus
- Herzog Wilhelm II. von Jülich-Berg (* 9. Januar 1455 – † 6. September 1511)
Gräber der Äbte
Die Gräber der Äbte des Zisterzienserklosters:
- Melchior Mondorf, Abt von 1627 bis 1643
- Johannes Blankenberg, Abt von 1643 bis 1662
- Gottfried Gummersbach, Abt von 1662 bis 1679
- Aegidius Siepen, Abt von 1679 bis 1686
- Johann Jakob Lohe, Abt von 1686 bis 1707
- Johann Henning, Abt von 1707 bis 1720
- Paul Euskirchen, Abt von 1720 bis 1723
- Gottfried Engels, Abt von 1723 bis 1739
- Johannes Hördt, Abt von 1739 bis 1779
Uhren
Im Vierungsturm hängt ein Glockenspiel bestehend aus vier Glocken. Für die Zweiter Weltkrieg das Glockenspiel bestand aus zwei Glocken, die 1904 in Apolda gegossen wurden. Die kleine Uhr überstand den Krieg und wurde 1955 zur heutigen Engelbert-Uhr umgegossen.
| Nein. | Name | Gießjahr | Gießkanne, Gussplatte | Durchmesser (mm) | Gewicht (kg, ca.) | Schlagton (HT-1/16) |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 | Liebfrauen | 1955 | Petit & Gebr. Edelbrock, Gescher | 908 | 450 | ein1 2 |
| 2 | Bernhard | 1955 | Petit & Gebr. Edelbrock, Gescher | 788 | 290 | ha1 2 |
| 3 | Benedikt | 1955 | Petit & Gebr. Edelbrock, Gescher | 650 | 150 | d2 3 |
| 4 | Engelbert | 1955 | Petit & Gebr. Edelbrock, Gescher | 578 | 110 | e2 2 |
Externe Links
- (das) Website Katholische Kirchengemeinde Altenberger Dom
- (das) Website Evangelische Domgemeinde Altenberg
- (das) (und) Informationsorgel auf der Klais-Website
- (das) Domverein
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Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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