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Gerhard Beil
Gerhard Beil, 1986, 2. v. rechts

Gerhard Beil (Leipzig, der 28. Mai1926 - Berlin, 19. August2010) war ein Deutscher SED-Offizier und DDR-Minister.

Beil war Mitglied der Hitler-Jugend und wurde Mitglied der NSDAP. 1945 wurde er Schlosser und arbeitete unter anderem im Vertrieb von IG Farben im Frankfurt am Main (1946/1947), als Ingenieur im Braunkohlekraftwerk von Espenhain, Bergmann bei Wismut AG in au (1949) und Stahlschlosser in Leipzig (1950 bis 1952).

Beil wurde 1949 Mitglied der Kostenlose Deutsche Jugend. Er studierte 1953-1954 in Berlin an der "Schule für Planwirtschaft" und bis 1957 als Volkswirt an der Humboldt-Universität. 1953 wurde er Mitglied der SED. Von 1954 bis 1957 arbeitete er als juristischer Sekretär im Außenhandelsministerium. Nach einer Ermahnung wegen mangelnder Parteidisziplin war er von 1958 bis 1961 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der DDR-Botschaft in Deutschland Österreich.

Ab 1961 war Beil wieder im Außenwirtschaftsministerium tätig, zunächst als Abteilungsleiter Westeuropa (bis 1965), von 1969 bis 1976 als Außenminister und ab 1976 auch als erster stellvertretender Minister.

Von 1981 bis 1989 war er Mitglied des Zentralkomitees der SED und von 1987 Mitglied des Ministerrats der DDR. Von 1986 bis 1990 war er Außenhandelsminister, als Nachfolger Horst Solle und anschließend Berater der RegierungDie Maizière.

Beil wurde mit dem . ausgezeichnet Nationaler Verdienstorden 1976 und mit dem Karl-Marx-Orden 1983.

Literatur

  • Gerhard Beil: Außenhandel und Politik. Ein Minister erinnert sich an sich, Berlin, Ausgabe Ost, 2010, ISBN 978-3-360-01805-2 .