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Hitler-Jugend | ||||
Flagge der Hitlerjugend. | ||||
| Allgemeine Daten | ||||
| Vorsitzende | Baldur von Schirach Arthur Axmann | |||
| Aktiv in | Weimarer Republik (1926-1933) Nazi Deutschland | |||
| Hauptquartier | München | |||
| Anzahl der Mitglieder | 8 Millionen (im Jahr 1940) | |||
| Ideologie und Geschichte | ||||
| Ideologie | Nazismus | |||
| Einrichtung | 4. Juli 1926 | |||
| Stornierung | 10. Oktober 1945 | |||
| Verbundene Partei(en) | NSDAP | |||
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Das Hitler-Jugend (Niederländisch: Hitler-Jugend) war das Nationalsozialist Jugendbewegung in Deutschland. Die Mädchenorganisation Bund Deutscher Mädel war Teil der Hitlerjugend.
Geschichte
Die Hitlerjugend wurde 1922 gegründet, machte aber in den ersten Jahren nicht viel aus. Am 27. Juli 1926 wurde die Hitlerjugend nur Adolf Hitler genehmigt. 1932, das letzte Jahr der of Weimarer Republik, hatte die Hitlerjugend etwa 100.000 Mitglieder. Das war nicht viel im Vergleich zu den rund zehn Millionen Mitgliedern der Reichsausschuss Deutscher Jugendverbände (der Landesverband der deutschen Jugendverbände). In keinem anderen Land gab es in diesen Jahren eine so vitale und umfangreiche Jugendbewegung wie diese Jugendverbände. Aber Hitler legte großen Wert darauf nazifizieren dieser Jugendbewegung: nach der Machtergreifung der NSDAP das würde sich bald ändern.
Hitler ernannte den Dichter 1933 Baldur von Schirach zum Jugendführer des Deutschen Reiches. Unmittelbar nach dieser Ernennung wurde von Schirach aktiv. Die Büros des Reichsausschlusses Deutscher Jugendverbände wurden besetzt und der Leiter dieser Organisation, General Vogt, wurde unverblümt verjagt. auch Admiral Adolf von Trotha, Präsident der Deutschen Jugendverbände, musste gehen. Nur die katholischen Jugendorganisationen blieben vorerst verschont, weil Hitler mit der katholische Kirche ein Konkordat schloss, die unter anderem vorsah, dass die römisch-katholischen Jugendorganisationen ungehindert weiterbestehen können.
Die Mitgliedschaft in der Hitlerjugend wurde 1939 für alle Jugendlichen über siebzehn Jahren und 1941 für alle über zehnjährigen obligatorisch. Dennoch gelang es vier Millionen jungen Menschen, sich trotz der damit verbundenen hohen Strafen aus der Hitlerjugend herauszuhalten. Wer sich nicht anmeldete, wurde von der Hitlerjugend an seinem Wohnort abgeholt und in einem Demonstrationszug abgeführt. Baldur von Schirach wurde 1940 als Führer ersetzt durch Arthur Axmann.
Zu Kriegsbeginn schlossen sich viele Mitglieder den Feuerwehren gegen die Bombardierung Deutschlands an. Im weiteren Verlauf des Krieges übernahmen die Mitglieder der Hitlerjugend Aufgaben vom Heer. So bemannten sie die Flugabwehr, sie richteten unter anderem die Scheinwerfer oder halfen beim Laden der Geschütze. Ältere Mitglieder wurden in der Regel Soldaten oder traten der SS. Bei der Invasion Deutschlands wurden Angehörige der HJ in immer jüngerem Alter zum Militär eingezogen. Während der Schlacht um Berlin 1945 bildeten sie sogar einen großen Teil der deutschen Verteidigung. Die Hitlerjugend kämpfte tapfer in den Schlachten und war die Angst vieler Soldaten. Nach dem Krieg wurde die Hitlerjugend aufgelöst und verboten. Papst Benedikt XVI und Prinz Claus waren einst Pflichtmitglieder der Hitlerjugend. Sie desertierten während des Endes des Zweiten Weltkriegs.
Das Ziel der Hitlerjugend
Das Ziel der Hitlerjugend war die totale Transformation, Indoktrination und Ausgleich der Jugend, um sie für die Ziele der Nazis geeignet zu machen: furchtloses, skrupelloses und unwilliges "Kanonenfutter", überall verwendbar. Von Nazi-Ideologie durchdrungen und der Partei blind gehorsam. Das Stalinisten und später maoisten hatte auch ähnliche Jugendabteilungen, in denen die gleichen Ziele verfolgt wurden.
Ein Zeitungskommentar sagte einmal:
- "Nie sieht der Führer freundlicher aus, nie lächelt er so, als wenn er auf seine Jugend blickt und ihre strahlenden Gesichter sieht."
Dies zeigt, dass die deutsche Jugend für Hitler sehr wichtig war. Er verglich sie mit der Sonne und dem Licht. Von Schirach nannte die NSDAP einmal die Partei der Jugend.
Knaben mussten bald auf das Leben eines deutschen Soldaten vorbereitet werden, der ohne zu zögern den Befehlen des Führers folgt. Mädchen mussten zu gesunden Frauen erzogen werden: Sie mussten sich um so viel wie möglich kümmern arisch Kinder. Der Jugend musste beigebracht werden, dass der Tod für das Vaterland das höchste Gut und die höchste Ehre ist, die ein Mensch erlangen kann. Schließlich würden diese Jugendlichen eines Tages die Führung des Großdeutschen Reiches bilden und alles, wofür der Nationalsozialismus so hart gearbeitet hatte. Sie mussten ausgebildet werden, um dem Führer und dem Reich zu dienen. Deshalb legten die Nationalsozialisten großen Wert auf die Bildung einer fügsamen, mit Nazi-Gedanken indoktrinierten Jugend. Wie Hitler in einem Interview sagte:
"Meine Pädagogik ist hart. Die Schwachen müssen besiegt werden. In meinem Ordensburgen wird eine Jugend heranwachsen, an die sich die Welt erinnern wird. Ich will eine gewalttätige, grausame, furchtlose Kindheit. Jugend sollte das alles sein. Sie muss in der Lage sein, Schmerzen und Schwierigkeiten zu ertragen. Sie sollte nichts Schwaches und Zartes an sich haben. Ihr Blick muss so scharf werden wie der eines freien und aufrührerischen Raubtiers. Stark und schön will ich meine Jugend sehen. So kann ich Neues schaffen."
Nicht nur in der Schule musste die Jugend im Geiste der Nationalsozialismusaber auch in ihrer Freizeit. Das war das Ziel der Hitlerjugend, alle Jugendlichen in jeder Phase ihrer Entwicklung an den NS-Staat zu binden und einer gezielten Indoktrination zu unterziehen. Im Hitlerjugendgesetz hieß es unter anderem:
- "Die gesamte deutsche Jugend wird in der Hitlerjugend organisiert. Die deutsche Jugend wird nicht nur durch Familie und Schule erzogen, sondern in der Hitlerjugend auch körperlich, geistig und moralisch erzogen."
Organisation und Aktivitäten der Hitlerjugend
Aufgrund des schnellen Wachstums von Hitlers Jugendorganisation war eine gute Organisationsstruktur erforderlich. Innerhalb kurzer Zeit wurde ein System geschaffen, das der NSDAP die volle Kontrolle über die Entwicklung von Kindern ab sechs Jahren gab. Bis zum 18. Lebensjahr waren Jungen und Mädchen in Sektionen der Hitlerjugend organisiert.
Siehe auch
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