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Getswerdersyl | ||||
Ehemaliges Schloss Getswerdersyl im Schlachtedijk | ||||
| Allgemeine Daten | ||||
| Ort | Sexbier | |||
| Koordinaten | 53° 12′ N, 5° 31′ O | |||
| Wasserstraße(n) | Sex-Bier-Erlebnis | |||
| Die Architektur | ||||
| Art | Schleuse | |||
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Das Getswerdersyl oder Getswerderzijl war die nördlichste Schleuse im Schlachtdeich in dem Niederländisch Provinz Friesland. das Schloss (Seite oder syl) wurde nach Gaetswert, einem Hügel in der Nähe, benannt und 1407 erstmals erwähnt. Die Gebäude in der Umgebung erhielten den Namen der Schleuse, die sich von Gaetzwardera zyl (1544) über Getzerdezyl (1664), Getswerdersyl (1700) und Getswerderzijl ( 1852).
Getswerd/Gätswert
Gaetswert war a Hügel in der äußersten nordwestlichen Ecke von Franekeradeel, auf dem ein stimmberechtigter Hof stand, ein sogenannter stimmhafter Ort. Der Besitzer gehörte einer bedeutenden Familie an und nahm am Rotationsplan der Richter teil und Kükenmann von Franekeradeel.[1] 1407 wurde Peter Campstra van Gaetswert zum Richter gewählt, 1414 Feddrick Sibada van Gaetswerd, 1420 Jonga Peter Campstra van Gaetswert, 1426 Tjaerd Jonga und 1432 Douwe Clasma.[2] Im sechzehnten Jahrhundert hieß der Hof satay Ghaeswardt[3] und die Seite Gaetzwardera zyl.[4] Im Laufe der Jahrhunderte beschränkten sich die Gebäude in unmittelbarer Nähe des Zijl auf vier oder sechs Gebäude.
Wasserkontrolle
Die Schleusentore waren in der Regel geöffnet und wurden nur in Notfällen geschlossen, etwa bei einem heftigen Sturm, wenn die Gefahr bestand, dass der Deich versagen und die Slachte als Schwellendeich das Wasser wenden musste. Daher der Name Schleusentor. Auch in der Wasserwirtschaft spielte die Schleuse eine wichtige Rolle Westergo. Überschüssiges Wasser wurde nach Westen abgelassen Wattenmeer Biene Roptazijl und Harlingen. Als das Wasser mit anhaltendem Westwind nach Osten getrieben wurde, wurden die Türen geschlossen.
Instandhaltung
Ursprünglich war die Schleuse im Privatbesitz der Familie Liauckama, den Bewohnern des Sexbierum Liauckamastate. Bei Getswerderzijl kamen drei Arten der Instandhaltung zusammen. Die Mannschaft selbst wurde von Liauckema und seinen Erben gepflegt. Van de Slachte behielt den ersten Vorteil nördlich des Zijl und Franeker den Teil seines Territoriums im Süden. Das Ried musste von Franeker und Franekeradeel gepflegt werden.
Diese Arbeitsteilung führte regelmäßig zu Streitigkeiten. 1652 ist von einer Erneuerung des Zijl die Rede. Ab dem 17. Jahrhundert verfiel das Schloss. 1825 hatte es erneut Streit um die Unterhaltspflicht gegeben. Aus diesem Grund übernahm die Provinz Friesland 1841 die Schleuse.
Erneuerung und Erweiterung
1841 wurde die Schleuse komplett renoviert und erweitert. Es wurde eine Holzbrücke mit drei Bachlöchern, die durch Schleusentore verschlossen werden konnten. Es war das einzige Schloss in der Slachte mit Türen. Die Türen des mittleren Strömungslochs waren grundsätzlich immer offen. Doch wenn es bei einem Sturm an den Seedeichen zu Spannungen kam, konnten sie vorübergehend geschlossen werden. Die Türen in den anderen beiden Stromlöchern waren die meiste Zeit geschlossen. Aber wenn viel Wasser zu den Seeschleusen abgelassen werden musste, konnten sie geöffnet werden. Wenn es Busenwasser durch anhaltende Westwinde (wie in der Vergangenheit) bis ins Zentrum der Provinz getrieben wurde, konnten auch alle Türen geschlossen werden. Das Schleusenwärter wurde von der Provinz mit der Bedienung der Türen beauftragt.
Der Verkehr
Von Kutschen aus musste das Pferd im Schritttempo über die Brücke gehen. Zwei Wagen durften sich nicht gleichzeitig auf der Brücke aufhalten. Bei Gegenverkehr gilt: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Zweifellos konnte die neue Brücke zwei Waggons tragen, aber für die Wartung war es wirtschaftlicher, die Brücke nicht zu überlasten.
Schiffe mussten die Segel senken, den Mast senken, die Schwerter richtig heben und die Löffel vom Anker nach innen nehmen. Auch hier hatte bei Gegenverkehr die am nächsten stehende Person Vorfahrt, es sei denn, es herrschte starker Wind oder starke Strömung. Dann fuhr das Schiff mit dem Wind oder der Strömung voraus. Natürlich durften die Skipper die Seite nicht mit ihren Haken und Bäumen beschädigen und auch nicht in oder in der Nähe der Seite anlegen.
Um 1900 wurde die Holzbrücke durch eine Betonkonstruktion ersetzt.
Abriss
Das Schloss wurde 1982 abgerissen. An der Stelle der Schleuse wurde ein Gedenkdenkmal errichtet, in das die originalen Gedenksteine von 1841 eingearbeitet sind (siehe Bild).
Der Abriss bedeutete für die elfstedentocht dass dieser Ort nicht mehr vorbeizulaufen ist und man unbeholfene Stelle musste eingerichtet werden.
Siehe auch
Quelle
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