WikiDer > Glukuronidierung
Glukuronidierung ist eine Phase-II-Biotransformationsreaktion. Dabei wird ein Fremdstoff mit einem körpereigenen Stoff verknüpft (konjugiert). Bei der Glucuronidierung gibt es Glucuronsäure konjugiert zu Hydroxyl, Carbonsäure-, Amino oder Thiolgruppen aus Fremdstoffen oder Derivaten davon Stoffwechselprodukte.
Die Umwandlungsprodukte sind in der Regel pharmakologisch inaktiv. Dies ist die Entgiftung, die der Körper anstrebt. Aber auch die Glucuronide von Morphin und Midazolam sind aktiv und können in Kombination, beispielsweise aufgrund von Nierenfunktionsstörungen, noch deutlich zur Wirkung der Muttersubstanz beitragen.[1]
Das Enzyme die eine Rolle bei dieser Bekehrung spielen, sind Glucuronosyltransferasen. Sie haben Uridindiphosphat-Glucuronsäure benötigt als Cofaktor.[2] Das bekannteste Enzym ist UGT2B7 (UDP-Glucuronosyltransferase-2B7).[3][4]
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
|