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Graaf Dodiko

Graf Dodiko (2. Hälfte) 10. Jahrhundert - 29. August1020) regierte im frühen 11. Kreis Höxter und Nordhessen. Sein Sitz war auf dem Wartberg in Warburg, die der späteren Stadt auch ihren Namen verlieh. Laut Codex traditionvm Corbeiensivm - S.147-172 und REGESTA HISTORIAE WESTFALIAE war Dodiko der Sohn von Amelung van Saksen-Billung (Graf im Padergau, Hüter der Paderborner Kirche) und Hildigunde van Saksen, Tochter von Hahold III und eine Nichte von Bernhard aus dem Geschlecht der Häolden, die den westlichen Teil des Gebiets als Grafen zwischen dem 10. und 11. Jahrhundert beherrschten Paderborn-Warburg-Corvey. Dodiko war der Bruder von Sigebode I.

Dodiko würde normalerweise seine Linie fortsetzen können, aber sein einziger (vermutlich unehelicher) Sohn wurde 1018 mit seinem Pferd getötet. Daraufhin schloss der Graf einen Vertrag mit dem Bischof von Paderborn, Schergen, zum Schluss: Er übertrug damit sein gesamtes Vermögen an die Diözese, durfte seinen Besitz aber lebenslang behalten. Dodiko starb zwei Jahre später, worauf Kaiser Heinrich II. der Heilige 1021 übertrug das Erbrecht offiziell nach Paderborn. Henrys Nachfolger Kaiser Konrad II, nahm diese Rechte zurück und übergab sie an das Bistum Mainz, das die ehemalige Grafschaft durch Intrigen erworben hatte. 1033 wurden die Gebiete wieder und diesmal endgültig an Paderborn übertragen.

Dodikos Name lebt in Warburg in der nach ihm benannten Grundschule weiter: der Graf-Dodiko-Schule.

Quellen