WikiDer > Meinwerk

Schergen (ver. Renkum, rund 975 - Paderborn, 5. Juni1036) war mal Bischof von Paderborn und wurde später heilig erklärt.
Meinwerk war ein Sohn des Grafen Sofort IV und seine Frau Adela von Hamaland. Die mutmaßliche Schwester von Meinwerk Emma (3. Dezember 1038) war die Frau von Liudger, Sohn von Hermann Billung.
Als jüngerer Sohn war Meinwerk dazu bestimmt, Geistlicher zu werden. Er besuchte die Domschulen in Halberstadt und Hildesheim, wo der spätere König und Kaiser Heinrich II von dem Heiliges Römisches Reich war sein Mitschüler. Er wurde dann Kanoniker der Halberstädter Dom. 1001 wird er erstmals erwähnt als Kaplan von Kaiser Otto III erwähnt. Heinrich II. ernannte Meinwerk nach Ottos Tod zu seinem eigenen Hofkaplan. Nach dem Tod des Paderborner Bischofs Retharius ernannte er Meinwerk zu seinem Nachfolger. Er erhielt die Bischofsweihe am 13. März 1009 im pfälzischen Te Goslar durch Willigis, das Erzbischof von Mainz.
Seine Ernennung zum Bischof basierte einerseits auf seiner engen Beziehung zu Heinrich II. und andererseits auf dem großen Erbe seiner Eltern. Davon profitierte auch das relativ arme Bistum Paderborn. Meinwerk hat das umgebaut Paderborner Dom (Ordination 1015), gründete das Kloster Abdinghof und die Markierung Busdorf und reformierte die kirchliche Organisation in seiner Diözese.
wenn königlicher Prinz er war eine wichtige Stütze für die Politik des Kaisers. Er nahm regelmäßig an Reichsversammlungen, Hoftagen und Bischofssynoden teil. Dreimal begleitete er das königliche Gefolge nach Rom, wo er die Krönung Heinrichs II. zum Kaiser in . erlebte 1014 und von Konseil II im 1027.
Die Kaiser bedankten sich bei Meinwerk, indem sie regelmäßig sein Bistum besuchten und ihm große Teile der Grafschaften Haold II dodiko als diese nach ihrem Tod 1011 bzw. 1020 verfügbar wurden. Siebenmal besuchte Heinrich II. Paderborn und das dort befindliche Schloss, Konseil II. sogar achtmal, beides hauptsächlich an kirchlichen Festen.
Kurz nach der Weihe des von ihm gegründeten Klosters Busdorf im Mai 1036 starb Meinwerk am 5. Juni desselben Jahres. Er wurde in der von ihm 1014 gegründeten Kapelle Abdinghof beigesetzt. Als das Kloster 1810 aufgelöst wurde, wurde sein Sarkophag in die Busdorfer Kirche überführt. Dort befindet es sich im Hochchor. Einige seiner Gebeine wurden 1936 in der Krypta des Paderborner Doms unter einem Grabstein beigesetzt. In dem katholische Kirche Meinwerk wird als Heiliger verehrt. Sein Jahrestag fällt auf seinen Todestag, 5. Juni.
Das Leben von Meinwerk wurde 1165 von Abt Koenraad van Abdinghof (1142 und 1173) in der Vita Meinwerci beschrieben, die eine wichtige Quelle für die Ereignisse der letzten Jahre des Liudolfingen.
Externer Link
- Vita Meinwerci im digitalen Monumenta Germaniae Historica
| Bibliographische Informationen |
|---|
Bibsys:6019130 |