WikiDer > Landkreis Eberstein
Grafschaft Eberstein | |||||
| Teil von dem Heiliges Römisches Reich | |||||
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| Allgemeine Daten | |||||
| Hauptstadt | Alt-Eberstein, Neu-Eberstein | ||||
Es Landkreis Eberstein war einer der Schwäbische Kreits gehörenden Landkreis innerhalb der Heiliges Römisches Reich. Die Burgruine Alt-Eberstein befindet sich jetzt in einem Stadtteil von Baden-Baden mit dem Namen Ebersteinburg.
1085 wurden die Adeligen von Eberstein erstmals urkundlich erwähnt. Sie sind die wichtigsten Vasallen der Diözese Spiers am rechten Rheinufer und errichten eine bedeutende Herrschaft im Nordschwarzwald. Im zwölften Jahrhundert gründeten sie die Klöster Herrenalb und Frauenalb. Um 1200 wurden sie zum Grafen erhoben.
Der Niedergang der Dynastie begann in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts aufgrund von Familienstreitigkeiten und Erbschaftsfragen. 1283 verkaufte Otto II. von Eberstein die Stammburg Alteberstein an seinen Schwager Markgraf Rudolf van Baden und er verlagerte seinen Sitz zur Biene Gernsbach gebaute Festung Neu-Eberstein.
1387 musste Wolf von Eberstein die Hälfte seiner Grafschaft an Markgraf Rudolf von Baden verkaufen. Dieser Verkauf wurde notwendig, weil eine Fehde mit Württemberg führte zu hohen Schulden.
1505 schloss Graf Bernhard einen Vertrag mit Baden, wodurch die Grafschaft gemeinschaftliches Eigentum wurde.Nach dem Aussterben der Familie mit Graf Casimr 1660 gelangte Eberstein in den vollen Besitz der Markgrafschaft Baden-Baden.
Auch Nachkommen einiger Erbin machten Ansprüche auf das Erbe geltend. Jan van Bronkhorst-Gronsveld und Maximiliaan van Wolkenstein verkaufen ihre Ansprüche 1673 an die Diözese Spiers. 1753 trat das Herzogtum Württemberg die ererbte Lehnshoheit an Baden ab.