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Grafschaft Wernigerode | |||||
| Teil von dem Heiliges Römisches Reich | |||||
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| Allgemeine Daten | |||||
| Hauptstadt | Wernigerode | ||||
Wernigerode war einer der Obersächsische Kreits gehörenden Landkreis innerhalb der Heiliges Römisches Reich.
1121 zogen die Earls of Haymar nach Hildesheim ihren Sitz zu Wernigerode. Sie erwerben die Obhut der Klöster Ilseburg und Drübeck. 1343 verlieh ihnen der Graf von Regenstein die Grafschaft um Wernigerode, 1368 wurde Wernigerode als kurfürstliches Lehen geweiht Brandenburg, 1381 an der Erzdiözese MagdeburgNach dem Aussterben der Grafen 1429 kommt die Grafschaft zum Grafen von Stolberg. Ab 1449 ist die Grafschaft wieder Lehen von Brandenburg.
Nach dem Tod des Grafen Albrecht Georg wurde am 17. August 1587 ein Teilungsvertrag geschlossen. Außerdem erhält Wolfgang Ernst den Landkreis Wernigerode. Nach seinem Tod 1606 trat die Grafschaft wieder mit der Grafschaft Stolberg in Personalunion ein.
Am 31. Mai 1645 findet eine erneute Aufteilung der Ländereien des Hauses Stolberg statt. Hendrik Ernst erhält den Landkreis Wernigerode, Schauen, den Anspruch auf das Amt Elbingerode sowie auf die Stapelburg und den Wald von Hohenstein, Gedern (Landkreis Königstein), Schwarza und Ilsenburg.
Am 7. August 1677 teilen sich die Söhne des 1672 verstorbenen Grafen Hendrik Ernst.
- Ernst bekommt den Landkreis Wernigerode
- Lodewijk Christiaan erhält die Herrschaft Schwarza und das Pfandrecht des Stolberger Amtes Questenberg. Außerdem die Herrlichkeit von Gedern im Hohensteiner Wald.
1710 starben beide Brüder. Der Älteste hat keine Söhne, der Jüngste hat drei. Die folgende Abteilung wird testamentarisch festgelegt:
- Christiaan Ernst bekommt den Landkreis Wernigerode
- Frederik Karel erhält die Herrschaft Gedern (ausgestorben 1804)
- Hendrik August bekommt Schwarza (ausgestorben 1748)
Nach 1680 gelang es Brandenburg, immer mehr Rechte über die Grafschaft zu erwerben. 1718 wird es de facto von Brandenburg-Preußen vermittelt. Wenn Preußen in der Frieden von Tilsit 1807 mussten alle Gebiete westlich der Elbe abgetreten werden, auch Wernigerode ging verloren. Es ist dann Teil des Königreich Westfalen. Nach den napoleonischen Niederlagen im Jahr 1813 wird die preußische Herrschaft wiederhergestellt, was auf der Wiener Kongress im Jahr 1815.