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Grafologie
Handschrift (von Gandhi)

Graphologie oder Schreiben ist der pseudowissenschaftlich[1][2] Studie und Analyse von Manuskripte und Schriften in Bezug auf den Menschen Psychologie. Graphologie wird in den Niederlanden seit langem zur Personalauswahl eingesetzt, oder zum Beispiel um im Auftrag von Prinzessinnen Freier zu testen Königin Juliana.[3]

Etymologie und Herkunft

Das Wort Graphologie setzt sich zusammen aus Grafik- (aus dem Griechischen γραφή, 'Schreiben') und Logik (aus dem Griechischen λογος, 'Wort') in Analogie zu Wörtern wie Astrologie, Reflexzonenmassage.

Im 1622 veröffentlichte die italienische PhysikerCamillo Baldic das erste war ein Werk, in dem er argumentierte, dass der Charakter des Schriftstellers aus der Handschrift abgeleitet werden kann. Im 1875 den Abt gebunden Jean-Hippolyte Michon die Bezeichnung 'Graphologie' zur Handschrift, in seinem Buch System der Graphologie. Ein anderer Gründer war Ludwig Klages (1872-1956), deren Denken und Wirken später die von Weizsackeriaanse (Viktor von Weizsäcker) Sicht auf die Wissenschaft (Phänomenologie).

Ansprüche

Laut Graphologie kann eine Handschrift als Projektion oder Ausdruck der Person selbst angesehen werden. Die moderne Wissenschaft Psychologie hält sein Fundament jedoch für wackelig. Gültigkeitsprüfung der graphologischen Vorhersagen zeigt, dass der Handschrift nur ein gewisser Wert beigemessen werden kann, wenn auch der Inhalt des Geschriebenen berücksichtigt wird.[Quelle?] Wenn Probanden jedoch gebeten werden, einen neutralen Text (z. B. einen Zeitungsartikel) zu kopieren, überwiegen die graphologischen Schlussfolgerungen nicht den gesunden Menschenverstand.[Quelle?] Deshalb soll in laufender Handschrift ein spontaner Text geschrieben werden, dessen Inhalt prinzipiell egal ist. Die nützlichsten Manuskripte sind diejenigen, die ohne Wissen des Autors erstellt wurden, dass sie analysiert werden.[Quelle?]

Auch innerhalb der Graphologie gelten manche Manuskripte als ungeeignet, zum Beispiel von einem zu ungebildeten, krampfhaften älteren Menschen, der seine körperliche Schwäche zu sehr in eine zittrige Handschrift projiziert.[Quelle?] Auch Manuskripte von Jugendlichen bis zum 18. Lebensjahr sind für eine Persönlichkeitsanalyse nicht geeignet, da ihr Charakter noch nicht voll ausgebildet ist.[Quelle?]

Im Jahr 1953 wurde Frits Bottcher auf Anregung eines befreundeten Professors der Psychologie außerordentlicher Professor für Graphologie in Leiden, zusätzlich zu seiner Professur für physikalische Chemie. Nach etwa fünf Jahren gab er diese Professur wegen des zunehmenden Drucks niederländischer Psychologen gegen diese Disziplin auf. Damit war er der erste und letzte Professor für Graphologie in den Niederlanden.[4]

Unterschied mit forensischer Schreibkompetenz

Graphologie wird in der täglichen Praxis oft mit forensischer Schreibkompetenz verwechselt. Diese beiden Disziplinen sind jedoch zu unterscheiden. Ein Graphologe kann Aussagen über die Eigenschaften des Autors machen, verzichtet aber auf ein Urteil, wenn die Frage aufkommt, ob zwei Manuskripte von ein und demselben Autor verfasst wurden oder nicht. Das ist die Domäne des forensischen Schreibexperten. Ein solcher Experte forscht nach der Identität des Autors von „umstrittenem“ Schreiben. In der täglichen Praxis geht es dabei um Fragen wie „Wer aus einer Gruppe von Anspruchsberechtigten hat einen Drohbrief geschrieben?“. oder 'Ist die Unterschrift auf dem Kaufvertrag eine echte Unterschrift oder nicht?' und derartige. Um diese Fragen zu beantworten, wird die umstrittene Schrift mit einer Schrift verglichen, deren Herkunft nicht umstritten ist. Es wird auch als vergleichendes Schreiben bezeichnet.

Externe Links

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