WikiDer > Große Tour

Grand tour
Englische Touristen in der Campagna, Aquarell von Carl Spitzweg, ca. 1845
Goethe in der Kampagne, durch Johann Tischbein, 1787

große Tour ist ein Begriff für eine ausgedehnte Reise durch die Festland Europas, wie es im 18. bis frühen 20. Jahrhundert üblich war.

Diese Tour durch die Denkmäler auf der Kontinent (bestimmtes Italien) war lang für männliche junge Erwachsene aus thevolwassen europäischElite ein fast obligatorischer Bestandteil ihrer Ausbildung. Es galt als Teil der Ausbildung, das Kennenlernen und Wertschätzen der (besonders klassischen) Künste. Aber auch im sexuellen Bereich wurden Menschen für die Ehe erzogen oder, wenn man so will, ausgebildet.

Die Grand Tour war auch die Gelegenheit, der Zwangsjacke der höchsten Güter vorübergehend zu entfliehen. Eltern regten die große Tour an, damit die Jugendlichen auf diese Weise fern der Heimat ihre wilden Haare verlieren konnten.

Die bekannteste Persönlichkeit aus Deutschland, die Italien einen ausgiebigen Besuch abgestattet hat, war Johann Wolfgang von Goethe. Er besuchte das Land während seiner großen Reise von 1786 bis 1788 und berichtete von dieser Reise in seinem Buch Italienische Reise. Er wurde auf seiner Reise lange Zeit vom Maler begleitet Johann Tischbein, der dort das berühmte Goethe-Porträt malte.

Um so komfortabel wie möglich zu reisen, ohne extreme Hitze oder Regenfälle und gleichzeitig an so vielen besonderen Veranstaltungen wie möglich teilzunehmen, sind wir abgereist Große Touristen normalerweise im zeitigen Frühjahr.Wenn Transportmittel meistens serviert Kutschen, oder eigene Kutschen der Noble Familie, Vermietung Wagen oder Postkutschen.

Der Begriff große Tour wird in der Neuzeit auch als Euphemismus für die ersten sexuellen Erfahrungen verwendet.

Unbehagen und Gefahr

Italienische Poststation, durch Heinrich Burkel

Dank der Reiseberichte und Briefe ihrer Vorgänger Große Touristen sich bewusst, dass ihnen auf dem Weg viele Unannehmlichkeiten entstehen würden, insbesondere außerhalb der großen Städte. Darauf musste man ebenso vorbereitet sein wie auf die Gefahr von Banditen und Räubern. Einige Pistolen gehörten daher zur Standard-Reiseausrüstung.[1]

Siehe auch

Literatur

  • Jane Budding, Die Grand Tour im 18. Jahrhundert. Unterwegs durch Frankreich und Italien, 2018. ISBN 9789402174120

Verweise