WikiDer > Steinbruch Blankenberg

Groeve Blankenberg
Wolfskopf

Steinbruch Blankenberg oder Steinbruch Wolfskop ist ein Steinbruch und geologisches Denkmal südöstlich von Cadier und Keer in der Gemeinschaft Eijsden-Margraten in dem Niederländisch Provinz Limburg. Der Steinbruch liegt südlich des Provinzstraße 278 und ist ca. 600 Meter östlich Haus Blankenberg. Etwa 600 Meter nordwestlich liegt der Cadier-Tal-Steinbruch IV und etwa 750 Meter nordwestlich die Cadier Valley Steinbruch III.

Oberhalb des Steinbruchs befindet sich ein Hügel, der über eine Treppe betreten werden kann und Teil des Plateau von Margraten. Vom Hügel aus hat man einen Blick über eine asymmetrische trockenes Tal, die Blankenberggrub, die sich 300 Meter nach Westen in den Termaardergrube.[1]

Geschichte

Bis 1946 wurde im Steinbruch Blankenberg Feuerstein abgebaut, aus dem Pflastersteine ​​hergestellt wurden.[2][3][4]

Geologie

Der Steinbruch besteht nun aus einer senkrechten Wand, in der mehrere Schichten sichtbar sind, die von der Kreide. Oben beginnt der Steinbruch mit Löss von dem Pleistozän- mit gelbem Kalkstein der Maastricht-Formation. Der untere Teil dieser Formation ist freigelegt: der Kalkstein von Valkenburg. Zwischen dieser Formation und der darunter liegenden Formation befindet sich die Skyline von Lichtenberg sichtbar. Unter diesem Horizont liegt die Gulpen-Formation, eine Kalksteinpackung mit gezackten schwarzen Feuersteinen. Aus dieser Formation ist es Kalkstein von Lanaye im Steinbruch sichtbar und der Kalkstein ist eine cremefarbene Farbe mit deutlichen schwarzen Feuersteinknollen. An der Unterseite der Wand ist a Feuersteinbank mit einer Dicke von etwa 2,5 Metern. Damit ist diese Feuersteinbank die dickste bekannte der Welt und hat eine Fläche von mehr als acht Quadratkilometern. Diese Feuersteinbank gehört zu den Kalkstein von Lanaye des Gulpen-Formation (Oberkreide).[3][4][5] Diese Feuersteinbank kann eine Kombination aus zwei oder vier Feuersteinbänken sein.[4]

Der in diesem Steinbruch sichtbare Kalkstein wurde hier vor etwa 65 bis 70 Millionen Jahren abgelagert, als sich hier ein tropisches Meer befand. In diesem Meer lebten kalkhaltige Organismen, darunter Seeigel, Schaltier und einzellig, die nach ihrem Tod auf dem Meeresboden mit ihren Kalkskelette blieb dahinter. Die Anhäufung dieser Kalkskelette hat zu dicken Kalksteinschichten geführt.[4]

Außerdem gibt es a geologische Orgelpfeife ist in den mit Maaskies gefüllten Schichten zu sehen.[3][5]

Benutzen

Der Kalkstein aus dem Steinbruch wurde in der Marienkapelle in Cadier-en-Keer.[5]

Siehe auch