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Gustavus Mus (Dudzele, 17. Juli1891 – Gent, 11. August1916) war ein belgischer Spion, der für die Erschießungskommando ist verstorben.
Mus war der jüngste in einer Familie mit sieben Kindern. Seine Mutter Nathalie betrieb einen Laden/Gasthof und sein Vater Michiel Mus war Schneider. Mus war ein begnadeter Radfahrer, der Skipiste gehörte sogar zu den Profis. Er schloss sich dem an Gendarmerie und war bei Ausbruch des Erster Weltkrieg zu Pferd bewachen. In den ersten Kriegsmonaten operierte er an der Front und geriet in einen deutschen Hinterhalt Landschar (11. Oktober).[1] Er landete zur Behandlung in einem englischen Krankenhaus. Nach seiner Genesung meldete er sich bei Major Mage für den belgischen Militärgeheimdienst. Er trat am 2. Mai 1915 in Dienst und kehrte über die Niederlande in die Niederlande zurück besetztes Belgien. Dort trat er einem Spionagenetzwerk bei, das später genannt wurde Krankenwagen und Gendarmen empfangen. Unter seinem Einfluss wuchs daraus eine Operation mit rund 120 Mitarbeitern. Sie haben Dokumente durch ein Café geschmuggelt Im Langbogen (Schelderod) über die Grenze zwischen Zelzate und Sas van Gent an das belgische Konsulat in Spülen, von wo aus sie den Weg zum . fanden Generalstab im Folkestone. Zu ihren Aktivitäten gehörte auch Sabotage (Störung von Bahnsignalanlagen und Entgleisung von Zügen).[2] Mus selbst war für Ost- und Westflandern zuständig, sein Bruder François Mus (1887-1916) für Brabant und Hennegau und sein anderer Bruder, Pierre Mus, war Verbindungsagent.
Mus hatte eine Operationsbasis im Pfarrhaus von Octaaf De Clercq te Sint-Amandsberg. Dort wurde er am 30. März 1916 verhaftet. Es gelang ihm zu fliehen, wurde aber am nächsten Tag auf der Maismarkt, wo er sich mit einem seiner Kuriere verabredet hatte. Er wurde im Genter Gefängnis inhaftiert und gefoltert. Viele andere Führer wurden ebenfalls verhaftet, erzählt von einem befreundeten Kurier. Nach einem kurzen Prozess wurde er wegen Spionage zum Tode verurteilt.[3] Die Hinrichtung fand am 11. August auf dem städtischen Schießstand von Gent statt. Am Tag zuvor hatte er seiner Mutter einen Abschiedsbrief geschrieben, zitiert von Virginie Loveling in ihrem Tagebuch.[4]
Literatur
- "Hommage aux Patriotes Martyrs. In Memoriam.", in: Notre zahlt. Revue Panoramique Belge, 15. Juni 1919
- Emile Englisch, Im Rücken der Deutschen. Der Widerstand während des Ersten Weltkriegs in Belgien, Luxemburg und Nordfrankreich, Lannoo Meulenhoff, 2014
- Jan Van der Fraenen, Schuss in den Kopf. Hinrichtungen belgischer Spione durch die deutschen Besatzer (1914-1918), Roeselare, Roularta, 2009
Quellen
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