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Gustav Knuth | ||||
Madamenweg 6a, Gustav Knuth lebte hier bis er 17 Jahre alt war | ||||
| Allgemeine Information | ||||
| Vollständiger Name | Gustav Adolf Karl Friedrich Knuth | |||
| Geboren | Braunschweig, 7. Juli 1901 | |||
| Verstorben | Kuss Nacht, 1. Februar 1987 | |||
| Land | ||||
| Arbeit | ||||
| aktive Jahre | 1919-1983 | |||
| Beruf | Darsteller | |||
| (und) IMDb-Profil | ||||
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Gustav Adolf Karl Friedrich Knuth (Braunschweig, 7. Juli1901 - Kuss Nacht, 1. Februar1987) war ein Deutsche Darsteller.
Werdegang
Gustav Knuth absolvierte eine von seinem Vater erzwungene Ausbildung zum Schlosser, beendete diese aber und nahm Schauspielunterricht beim Schauspieler Casimir Paris in Braunschweig. Er bekam seinen ersten Vertrag in Hildesheim (1918). Von 1919 bis 1922 spielte er im "Stadttheater" Harburg", zwischen 1922 und 1925 in Basel. Von 1933 bis 1936 arbeitete er an der Deutsches Schauspielhaus im Hamburg. Von dort wurde er vom Preußischen Staatstheater in Berlinwo er bis 1945 blieb.
Von 1945 bis 1949 war er erneut am Deutschen Schauspielhaus Hamburg beschäftigt. 1946 war er britisch Besatzungsarmee als "Vertreter der Kulturschaffenden" in die Hamburger "Ernannte Bürgerschaft" einberufen. Bei der ersten Kommunalwahl im selben Jahr kandidierte er für den Freien Kulturpolitischen Bundes, jedoch ohne Erfolg, ab 1949 wurde er Ensemblemitglied des Theaterhauses Zürich, wo er zusammen mit Therese Giehse spielte.
Friedrich Dürrenmatt schrieb für Knuth die Rolle des Wissenschaftlers Beutler in seinem Stück Der Physiker, die 1964 von Fritz Umgelter für das Fernsehen produziert wurde. Er spielte auch in der Sissi-Trilogie wenn Herzog Max in Bayern (Sissis Vater), an der Seite von Romy und Magda Schneider.Seit 1935 steht er auch vor der Kamera. Sein bester Film war seiner Meinung nach der Film, der 1946 veröffentlicht wurde Unter den Brücken von Regisseur Helmut Käutner. Mit dem Durchbruch des Fernsehens in den 1960er Jahren wurde er in der breiten Öffentlichkeit bekannter. Als Tierarzt Dr. Hofer in der Serie Alle meine Tiere er wurde schnell ein Publikumsliebling. In den 1960er und 1970er Jahren war er einer der herausragendsten deutschen Fernsehschauspieler und spielte in zahlreichen Filmen und Serien beliebte, gutmütige Charaktere.
Einen weiteren Erfolg hatte er 1967/68 mit der Familienserie Großer Mann, war Nonne?. In der beliebten Zirkusserie Salto Mortale er repräsentierte den Führer einer Künstlerfamilie. Auch die 26-teilige Familienserie Drüben bei Lehmanns (1971) fand breite Anerkennung. 1979 galt Knuth als der Eisenner Gustav in der gleichnamigen Regieserie Wolfgang Staudte. Seine letzte Rolle spielte er in einem Kinofilm in Der Bockerer (1981).
Er war auch als Synchronsprecher bekannt. Er spielte auch im dritten Paul-TempelSerie von Krimi Autor Francis Durbridge, Paul Temple und der Fall Vandyke (1953) als Philip Droste eine der Hauptrollen unter der Regie von Eduard Hermann.
Privatleben und Tod
Gustav Knuth war mit Gustl Busch verheiratet. Auch ihr Sohn Klaus (1935 – 2012) wurde Schauspieler. Die Ehe wurde in den 1930er Jahren aufgelöst. Anschließend heiratete er seine Kollegin Elisabeth Lennartz. Die Schauspielerin Nicole Knuth ist seine Enkelin, die als eine Hälfte des Duos Knuth und Tucek den Salzburger Bulle (2011) Knuth veröffentlichte 1974 seine Memoiren Mit einem Lächeln im Knopfloch. Er starb 1987 im Alter von 85 Jahren an den Folgen eines Herzinfarkts. Seine letzte Ruhestätte befindet sich auf dem Friedhof von Hinterriet/Küsnacht bei Zürich.
Auszeichnungen
Gustav Knuth wurde 1935 zum Staatsschauspieler ernannt. Für seine künstlerische Leistung in Der Lugner (1962) wurde ihm der Ernst Lubitsch-Preis verliehen. 1967, 1968 und 1980 erhielt er den a he Goldener Bambi, 1970 a 1970 Silbernes Bambi. 1976 wurde ihm der Goldene Kamera für seinen Vortrag in der Talkshow Künstlerstammtisch des SFB. 1974 wurde ihm das "Goldene Filmband" für seine langjährigen herausragenden Leistungen im deutschen Film verliehen.
Filmografie
Kinofilme
- 1935: Der Ammenkönig
- 1937: Heimweh
- 1938: Schätze über St. Pauli
- 1939: Der Vorhang fällt
- 1939: Mann für Mann
- 1939: Das Lied der Wüste
- 1940: Schweiz Hamburg und Haiti
- 1940: Das Mädchen von Fanö
- 1941: Friedemann Bach
- 1942: Das große Spiel
- 1944: Große Freiheit Nr. 7
- 1945: Das Leben geht weiter
- 1945: Unter den Brücken
- 1950: Land der Sehnsucht
- 1951: Das seltsame Leben des Herrn Bruggs
- 1952: Der fröhliche Weinberg
- 1952: Palasthotel
- 1952: Das kann jede Leidenschaft
- 1953: Little Angst vor großen Tieren
- 1953: Wollen Sie Schweißen trennen?
- 1954: Auf der Reeperbahn Nacht um halb eins
- 1954: Raub der Sabinerinnen
- 1954: Die Mücke
- 1955: Geliebte Feindin
- 1955: Diese Ratten
- 1955: Ich Denke eines Piroschka
- 1955: 15.08. in der Heimat
- 1955: Himmel ohne Sterne
- 1955–1957: Sissi-Trilogie
- 1956: Regine
- 1956: Hengst Maestoso Österreich
- 1956: Der Bettel-Schüler
- 1956: Heute heiratet mein Mann
- 1956: Wenn wir alle Engel wären
- 1956: S'Waisechind vo Engelberg
- 1957: Robinson soll Nichte sterben
- 1957: Ein Stück vom Himmel
- 1957: Der 10. Mai
- 1957: … und die Liebe lacht dazu
- 1957: Wenn Frauen schwindeln
- 1958: Ihr 106. Geburtstag
- 1958: Das Dreimaderlhaus
- 1958: Kleine Leute mal ganz groß
- 1958: Der schwarze Blitz
- 1958: Mann ist nur Zweimal Jung
- 1958: Hoch klingt der Radetzkymarsch
- 1959: Alles Liebe Peter
- 1959: Buddenbrooks
- 1959: Freddy unter fremden Sternen
- 1959: Lieber Bestie
- 1960: Ich heirate Herrn Direktor
- 1960: Das Kunstseidene Mädchen
- 1960: Little Angel ist so rein
- 1960: Lampenfieber
- 1960: Der Herr mit der schwarzen Melone
- 1960: Conny und Peter machen Musik
- 1960: Eine Frau fürs ganze Leben
- 1960: Der Teufel hat ein Bauchlachen
- 1960: Auf Engel erschießt eine Nichte
- 1960: Ein Heiliger Wassern
- 1961: Der Lugner
- 1961: Eine hübscher als die andere
- 1961: Nur des Windes
- 1961: Chikita
- 1963: Die Nylonschlinge
- 1963: Meine Tochter und Ich
- 1963: Rote Lippen sollen Mann küssen
- 1964: Das hab ich von Papa gelernt
- 1964: Heiß weht der Wind
- 1964: Jetzt dreht die Welt sich nur um dich
- 1965: Schüsse im 3/4 Takt
- 1965: Heidi
- 1965: Der Kongreß amüsiert sich
- 1965: Tante Frieda – Neue Lausbubengeschichten
- 1966: Onkel Filser – Allerneueste Lausbubengeschichten
- 1969: Die tolldreisten Geschichten – nach Honoré de Balzac
- 1969: Pepe, der Paukerschreck
- 1969: Charleys Onkel
- 1981: Der Bockerer
Fernsehen
- 1964: Die Physiker
- 1966 Großer Ring mit Außenschleife
- 1969: Die Reise nach Tilsit
- 1972: Der Illegale (drei Teile)
- 1977: Gaslicht
TV-Serie
- 1962–1963: Alle meine Tiere (9 Folgen)
- 1967–1968: Großer Mann, war Nonne? (8 Folgen)
- 1969–1972: Somersault Mortale (18 Folgen)
- 1971–1973: Drüben bei Lehmanns (18 Folgen)
- 1972–1973: Kleinstadtbahnhof (26 Folgen)
- 1973–1974: Hallo – Hotel Sacher… Pförtner! (Folgen 1x05, 2x10)
- 1974: Die Powenzbande (Folge 1x01)
- 1978: Der Eiserne Gustav (7 Folgen)
- 1983: Polizeiinspektion 1 (Folge 6x05)
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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